Weitere Infos zum iPhone 12 & iPhone 12 Pro: Ceramic Shield und 5G (im Netz der Telekom)

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Das erste Wochenende ist nun rum, mit denen Besitzer eines neuen iPhone 12/ iPhone 12 Pro ihre Zeit verdaddeln konnten. Dementsprechend gibt es nun abseits der „YouTube Tech-Reviews“ auch die ersten gehaltvolleren Erkenntnisse, diese will ich nicht vorenthalten. Grob soll es hier um drei Dinge gehen.

Ceramic Shield – tatsächlich deutlich verbessert

Als Erstes widmen wir uns dem Displayglas. Hier verwendet Apple nun sogenanntes Ceramic Shield, ein speziell gehärtetes Glas. vereinfacht gesagt, werden während des Herstellungsprozesses feinste Nanokristalle aus Keramik in das Glas hineingebacken, wodurch der Härtegrad ansteigt.

Apple bedient sich hier wohl allerdings eines speziellen Marketings-Kniffs, erste Reviews legen den Eindruck nahe, dass Cupertino hier das neue Corning Gorilla Glass Victus handelt. Tatsächlich ist Ceramic Shield aber deutlich härter als das Glas im iPhone 11 wie das folgende Review anschaulich beweist:

Test des Ceramic Shield

Allerdings gibt es für Ceramic Shield eine wesentliche Einschränkung, wie bei allen Vorgängergenerationen von Corning Gorilla Glass auch. Der höhere Härtegrad macht sich nämlich nur bei Sturzschäden wirklich bemerkbar, bei deutlich „weicheren“ Einflüssen wie Münzen, Schlüssel usw. sind auch hier nach kürzester Zeit feinste Kratzer auf dem Display sichtbar geworden

Wer sein Display also bestmöglich schützen will, kommt auch dieses Jahr nicht um ein Panzerglass herum, eine Empfehlung ist das Artwizz hier einmal bei den Kollegen von mobiFlip nach. Der Kollege hat sein ganzes Wochenende verbracht und äußerst tiefblickende Informationen von der Telekom bekommen. Nur soviel sei vorab gesagt, wer ausschließlich wegen 5G umsteigen will, sollte sich sein Geld besser sparen!

Die Kamera im iPhone 12

Nach den ersten Reviews musste sich die Kamera des neuen iPhone 12 und iPhone 12 Pro nun auch bei den Kunden in den ersten Feldversuchen bewähren. Der grundlegende Tenor: Die Kamera ist gut wobei die Verbesserungen hauptsächlich der gesteigerten Rechenleistung des A14 Bionic anzulasten sind.

Positiv wurde vermerkt, dass Deep Fusion und Night Mode nun nicht mehr exklusiv an das Standard-Weitwinkelobjektiv gebunden sind. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger und beispielsweise einem Google Pixel 5 fällt auf, dass die Bilder einen Hauch wärmer abgestimmt sind.

Vergleich zwischen iPhone 12 und dem Pixel 5

Cupertino scheint sich hier vor allem auf die Hauttöne festgelegt zu haben, um beispielsweise bei Porträts eine möglichst realistische Farbdarstellung zu gewährleisten. Außerdem fanden die Kollegen von Halide heraus, dass das iOS 14 vergleichsweise stark in die Rauschunterdrückung eingreift und dadurch manche Bilder matschig aussehen.

LiDAR-Scanner mit unerwarteter Funktion

Während der Präsentation des LiDAR-Scanners im iPhone 12 Pro zeigte das Unternehmen allerlei Funktionen, bei denen besagter Sensor zum Einsatz kommt. So hilft er im Dunkeln, Objekte und Motive bis zu 6x schneller zu fokussieren, Porträts werden bei Nacht überhaupt erst durch ihn möglich.

Nun wurde bekannt, dass Cupertino dem LiDAR-Scanner im iPhone 12 Pro noch ein nettes Gimmick spendiert hat. Wer nun in die Maßband-Applikation blickt, findet eine neue Funktion vor. Mit dieser lässt sich nun die Körpergröße einer Person ermitteln.

Dafür muss die Person lediglich in der Maßband-App vollständig im Bild erfasst sein – nach kurzer Zeit blendet diese dann das ermittelte Ergebnis ein. Cupertino hat dafür in im offiziellen Benutzerhandbuch für iOS 14 unter der Überschrift „Messen der Größe einer Person mit dem iPhone“ eine detaillierte Beschreibung veröffentlicht.

Was ist denn Euch noch bei eurem neuen iPhone 12/ iPhone 12 Pro aufgefallen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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