Review zu den Cololight PLUS LED-Modulen im StarterKit XXL in der HomeKit-Edition

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Als Erstes muss ich mich für die, zugegeben, etwas sperrige Headline entschuldigen, allerdings gibt es das modulare LED-System von Cololight in mehreren Ausführungen.

2020 ist nicht vonseiten der Hersteller das Jahr für HomeKit-fähige Decvices, das gilt auch für mich durch den Umzug in eine neue und größere Wohnung – wir haben nun statt zwei eben vier Zimmer, mehr Spielfläche für mein Smart Home. Da ich das seit einer Regelmäßigkeit bei Instagram kommuniziere, kam der Hersteller Cololight auf mich zu und fragte an, ob ich nicht Bock auf ein Testsample habe. Und wie ich Bock darauf habe.

Verpackung und Inhalt

Was haben schöne Frauen und tolle Produkte gemein? Richtig, eine ansprechende Verpackung. Was so salopp klingt, hat einfach den Hintergrund, dass eine bescheidende Verpackung für mich die Freude auf ein Produkt in den Keller fallen lässt.

Cololight gibt sich hier nur wenig Blöße. Das Paket entspricht dem Grundsatz „Quadratisch, praktisch, gut“, ist ansprechend und hochwertig verarbeitet. Auf der Front ist prominent das Produkt abgebildet, mitsamt dem so wichtigen HomeKit-Logo.

Verpackung von vorne

Außerdem findet man dort noch ein paar Gestaltungsmöglichkeiten, wie man die einzelnen Module am besten anordnet. Kleiner Spoiler: Für die dargestellten Figuren reicht selbst das große Starterkit, wie hier vorliegend, nicht aus.

Auf der Rückseite gibt es noch ein paar einleitende Worte sowie die wichtigsten Tech-Specs des Cololight Plus, inklusive dem Hinweis mit welchen Systemen das Leuchtmittel kompatibel ist.

Rückseite der Verpackung

Auf der Oberseite der Kartonage gibt Cololight zudem noch einen Hinweis, wie sich die LED-Module nutzen lassen bzw. welche Bedienmöglichkeiten man hat

Innen finden wir alles Wichtige vor: Den Sockel aus Kunststoff, die Steuereinheit mit Stromkabel, welches auf USB-A endet sowie die sieben LED-Module mitsamt der gleichen Anzahl an Brückensteckern

Inhalt der Verpackung

ZDF – Zahlen, Daten, Fakten

Bevor es ans Eingemachte im Review geht, handeln wir noch einmal die technischen Daten des Produktes ab. Da die zugehörige App unglaublich viele Funktionen anbietet, werden diese Funktionen separat gelistet:

  • Größe Sockel: 200 x 200 x 15 mm 
  • Material Sockel: Kunststoff, Milchglaseffekt
  • Größe Modul: 86 x 74.5 x 30.5 mm 
  • Material Modul: Kunststoff
  • Anzahl LEDs pro Modul: 19 Stück RGB, einzeln steuerbar
  • Kompatibel mit: Android App, iOS App, Amazon Alexa, Google Home, Apple Homekit, Elgato Streamdeck
  • Strombedarf pro Modul: ca. 0.1A (je nach Helligkeit, Farbe)
  • Empfohlene Modulanzahl pro USB-Netzteil: 1A bis zu 10 Stück, 2A bis zu 20 Stück, 3A bis zu 30 Stück – Alternativ mit Cololight Power Cable erweiterbar
  • W-LAN: 2.4 Ghz
  • Interessanterweise ist dank USB-C auch die Benutzung via Powerbank möglich, so lässt sich das Cololight Plus auch im Outdoor-Kino oder im Kleingarten betreiben

App Funktionen

Aufgrund der vielfältigen Steuerungsmöglichkeiten, welche die App für das Cololight Plus anbietet, werden diese hier nachfolgend aufgelistet:

  • Dimmbar
  • Sprachsteuerung
  • Steuerung per Cloud
  • Timerfunktion
  • Lichtsteuerung per Sound (Partybeleuchtung)
  • Gruppensteuerung
  • Steuerung mehrerer Geräte gleichzeitig
  • Eigene Effekte
  • Eigene Szenen
  • Eigene Farben
  • App-Sprache Deutsch, Englisch
  • Ein/Aus per App
  • Sprachsteuerung
  • Regelmäßige Updates, Firmwareupdates geschehen OTA

Cololight PLUS, RGB-fähiges, modulares LED-System

Verarbeitung und Haptik

Manch Einer mag sich hier zurecht fragen, wieso in diesem Abschnitt des Reviews der Punkt „Haptik“ auftaucht, es ist doch nur eine Lampe. Das ist richtig, jedoch wird diese auf eine Platte aufgesteckt und diese wirkt durch die Materialauswahl von herkömmlichen, fast durchsichtigen Plastik doch etwas lieblos – lässt sich aber bei zu starkem (optischen) Verschleiß einfach nachbestellen.

Für eine UVP von 99,99€ hätte ich hier zumindest etwas Milchfarbenes besser gefunden, zumal oberflächliche Kratzer, die sich nicht vermeiden lassen, dort weniger auffallen. Immerhin sind im Fuß zwei Aussparungen als Kabelführung vorgesehen.

Ansonsten lassen Verarbeitung und Haptik keinen Zweifel aufkommen. Die Module sind sauber verarbeitet, was auch für die Anschlussconnectoren auf der Rückseite gilt, mit denen die Module über einen Brückenstecker zusammengesteckt werden.

Ebenfalls über jeden Zweifel erhaben sind die Module mit den integrierten LED´s. In jedem Modul sitzen insgesamt 19 einzelne LED´s, die den RGB-Farbraum abdecken und so für eine gleichmäßige und saubere Ausleuchtung sorgen. Gleiches gilt auch für die jeweiligen Farbwechsel, auch die laufen rund und harmonisch, ein „harten“ Bruch im Farbverlauf konnte ich zumindest nicht feststellen.

Aufbau und Einbindung in HomeKit

Obwohl das Produkt eine HomeKit-Zertifzierung hat, lässt sich das Cololight Plus nicht ohne die kostenfreie App des Herstellers in Betrieb nehmen. Das hat vor allem mit dem Setup hinsichtlich des Lichts des Cololight Plus zu tun.

Damit die einzelnen Module richtig zusammengesteckt sind, muss man Folgendes beachten: Eine Verbindung zwischen zwei Modulen kann mit dem Brückenadapter nur dann erfolgen, wenn bei einem der Module der Doppelanschluss genutzt wird. Damit Ihr wisst, was ich meine, anbei einmal ein Bild.

Das modulare LED-System in der Rückansicht

Cololight selbst gibt Euch in der zusätzlichen App aber eine bebilderte und animierte Hilfestellung dazu, sodass ein Scheitern eigentlich ausgeschlossen ist. Allerdings könnt Ihr die Module nicht unendlich in die Höhe stapeln, bei mir zumindest war nach vier Modulen Schluss.

Die eigentliche Einbindung in HomeKit ist dabei gewohnt einfach und schnell abgehandelt. Die Home-App öffnen, das „+“-Icon antippen und dann auf „Gerät hinzufügen“ tippen – Code abscannen und fertig.

In meinem Fall hatte ich mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen, sodass ich zweimal einen Reset durchführen musste. Dies muss allerdings nichts heißen, da ich mein HomeKit-Setup an den beiden Tagen komplett neu eingerichtet habe und dieser Fehler auch bei anderen Devices auftrat.

Anschließend könnt Ihr das Cololight Plus innerhalb der Home-App noch in den richtigen Raum verschieben, Automationen erstellen oder einem Schalter zuweisen um es beispielsweise mit Hue-Lampen an- und wieder auszuschalten.

Cololight PLUS, RGB-fähiges, modulares LED-System

Ohne die App des Herstellers aber lässt sich das Cololight PLUS nicht vollständig in Betrieb nehmen. Dies hat damit zu tun, dass Ihr verschiedene Lichtmodi, Intensität der Farben und Farbwechsel, basierend beispielsweise auf Musik, nur in der Cololight-App konfigurieren könnt.

Außerdem erschließt sich mir nicht so recht, warum man extra ein Nutzerkonto anlegen muss wenngleich von einer „cloud“ die Rede ist. Einzig plausible Erklärung wäre hier, die ich halbwegs akzeptieren würde, dass mittels Cloud Cololight die verschiedenen Setups sammeln und als Vorlage für andere User online stellen kann.

Einsatz im Alltag – erschlagende Möglichkeiten

Der Hersteller liefert das Cololight Plus mit ein paar voreingestellten Presets aus, die für mich zum Anfang mehr als genügen. Die App bietet unglaublich umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten, für mich als Geek war das tatsächlich etwas zu viel des Guten – doch der Reihe nach

Was auf jeden Fall vorweg negativ bemerkt werden muss, ist die Werbung, die regelmäßig nach dem Start der App eingeblendet wird. Bei einem Produkt, was 100,00€ kostet, darf dies unter gar keinen Umständen der Fall sein – hier sollte Cololight auf jeden Fall dringend nachbessern. Außerdem gibt es zwar eine angepasste Version für das iPad, die kann allerdings nur hochkant und nicht im Landscape-Modus dargestellt werden

Überzeugende Presets – viele Möglichkeiten zur Individualisierung

Im oberen Absatz schon einmal angedeutet, will ich hier einfach noch mal etwas dedizierter darauf eingehen. Die „ab Werk“ verfügbaren Modi sind überraschend gut gelungen und stehen in der App in der ersten Ansicht zur Verfügung. Hier stehen insgesamt 10 Voreinstellungen zur Verfügung, die da wären:

  • Wolken
  • Sonnenaufgang
  • Farbtanz
  • Nordlicht
  • Zirkus
  • Instastyle
  • Partytime
  • Kirschblüten
  • Regenbogen
  • Weihnachten (oder wie man sich das vorstellt)

Lediglich Partytime und Weihnachten sind absolute Totalausfälle, die übrigen Presets machen durchaus Spass. Besonders „Nordlicht“, „Kirschblüten“ und „Instastyle“ sind sehr gelungen, wie man in diesem Video sehen kann.

Zwischen den einzelnen Farboptionen bzw. Modi wechselt man übrigens mit einem vertikalen Wisch von unten nach oben oder umgekehrt, wenn man zum vorherigen Preset zurückkehren möchte.

Darüber hinaus kann das System die LED´s auch einfarbig erstrahlen lassen, hierfür wischt man einfach nach links. Hier stehen insgesamt 15 Farben zur Vorauswahl zur Verfügung, dank LED und der Möglichkeit, eigene Farbvarianten zu kreieren sollten die Möglichkeiten nahezu grenzenlos sein.

Mit dem dritten Wisch nach links kommt man sozusagen in das Community-Setup von Cololight. Hier kann man sich die beliebtesten Setups und Aufbauten aus der Cololight-Community anschauen und mit wenigen „Klicks“ auf sein Cololight herunterladen. Zudem findet man für das jeweilig ausgesuchte Setup nun auch die entsprechende Aufbauanleitung:

An der Kreation von eigenen Lichteffekten hatte ich mich tatsächlich auch mal selbst gewagt, selbst für mich als Tech-Nerd waren die Möglichkeiten schier erschlagend. Das ist absolut nicht negativ gemeint, aber das Erstellen eigener Lichtbilder benötigt anhand der nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten Zeit, Ruhe und vor allem Geduld.

Dies und das

Das hier von mir getestete Starterset war die große Version mit insgesamt sieben LED-Modulen, die sich spielend leicht erweitern lassen. Dafür bietet der Hersteller ein Erweiterungsset, bestehend aus fünf Modulen, für 49,99€ an – ein fairer Preis:

Außerdem gibt es von Cololight separat erhältliche Wandhalterungen, wenn man das modulare LED-System an die Wand bringen will:

Fazit

Was ist also mein Fazit zu dem modularen LED-System von Cololight? Verarbeitung passt, das Licht ist wirklich grandios und besonders gut gefällt mir die Gestaltung der Lampe: Jeder kann sich die LED-Module nach seinem eigenen Gusto zusammenstecken – vorausgesetzt, man achtet auf die korrekte Verbindung.

Instastyle

Für 99,99€ bekommt man mit dem großen Starterset und den sieben Modulen auf jeden Fall schon eine gelungene Skulptur hin, richtig Spass macht es allerdings erst mit den separat erhältlichen Erweiterungen. Diese können aber irgendwann ins Geld gehen, wenngleich auch nicht so teuer wie bei Nanoleaf

Cololight PLUS, RGB-fähiges, modulares LED-System

Wer sich vor dieser Investition scheut oder nicht soviel Budget hat, um es als Geschenk zu erwerben, kann auch die kleinere Variante davon kaufen. Hier gibt es für einen Preis von 54,99€ dann ein Starterset mit insgesamt drei LED-Modulen:

Welche smarten bzw. HomeKit-fähigen Leuchtmittel kommen denn bei Euch zum Einsatz? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

Kommentar verfassen

von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: