MagSafe im iPhone: Die Vorbereitung auf das kabellose iPhone hat begonnen

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

es tut immer gut, sich eine Keynote von Apple mit einem kleinen zeitlichen Abstand noch einmal anzuschauen und den Blick auf die kleinen Details zu werfen. Dies gilt insbesondere für das iPhone 12, denn die Marschrichtung von Apple war klar – 5G und die verbesserte Kamera des iPhone 12 Pro (Max) standen klar im Fokus. Wesentlich einschneidender für die Zukunft des iPhone dürfte aber MagSafe sein – wieso, erkläre ich Dir in den nachfolgenden Zeilen.

Comeback von MagSafe – die technische Seite

MaGsafe wurde ursprünglich mit dem Umstieg auf Intel-Chips mit den damaligen MacBook-Modellen eingführt und sollte sich in der Folgezeit als eines der beliebtesten Features erweisen. Dank magnetischer Halterung konnte man jederzeit über das Ladekabel stolpern, ohne das teure MacBook vom Tisch zu fegen – das Ladekabel flog einfach ab.

Im neuen iPhone ist der Aufbau ungleich komplizierter, da mehr Bauteile für eine veränderte Funktion genutzt werden müssen. MagSafe baut auf dem Qi-Standard auf und muss zudem magnetisch haften, was eine vergrößerte Spule mitsamt Kunststoffring nach sich zieht.

Damit gewährleistet Apple eine sicheren Halt sowie die korrekte Position des Ladepads, was das Unternehmen zur Steigerung der Ladegeschwindigkeit für das drahtlose Laden nutzt. Laut Angaben des Unternehmens werden so maximnal 15 Watt erzielt.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten sind denkbar – inklusive tiefgreifender Veränderungen

Zunnächst einmal bietet MagSafe im iPhone im Zubehörmarkt vielfältige Einsatzmöglichkeiten, von denen Apple selbst einige mit eigens entwickeltem Zubehör abdeckt. So gibt es beispielsweise nun auch einen magnetisch haftenden Kreditkartenhalter zu kaufen denn Cupertino schlicht Leder Wallet getauft hat. Dieser kostet allerdings schlappe 64€ ist aber immerhin aus Leder

In meinen Augen ist allerdings nicht das vorgestellte Zubehör wirklich interessant, sondern vielmehr die dahinterstehende Vision. Dank MagSafe in Kombination mit dem drahtlosen Laden via Qi-Standard ist das iPhone 12 vielmehr der Auftakt zu einem komplett kabelfreien iPhone, welches wir in den nächsten zwei bis drei Jahren erleben dürften

Derlei Gerüchte gab es schon mal Anfang des Jahres, dank MagSafe nehmen diese aber nun konkretere Formen an. Das Konzept dahinter ist so genial wie einfach: Durch den Magnetismus dürfte externes Zubehör auch nach langem Gebrauch noch am iPhone „haften“, zumal sich so beispielsweise viel eleganter Akkupacks dran befestigen lassen – diese dürften dann noch deutlich weniger Platz im Reisegepäck wegnehmen.

Die Datenübertragung ist schon lange kein Problem mehr, hier geht Apple bereits seit Jahren konsequent den Weg der drahtlosen Schnittstellen. Zwischen den Geräten von Apple findet der Austausch von Daten bequem via AirDrop statt, für externe Quellen hat Apple im iPhone 12 nun Wi-Fi 6 und 5G hinzugefügt. Das Argument der Geschwindigkeit dürfte somit auch obsolet sein, die passende Infrastruktur vorausgesetzt.

Lediglich eventuelle Reparaturen und Wiederherstellungen bleiben derzeit ein Problem. Hierfür setzen die aktuellen Modelle derzeit eine Verbindung via Kabel voraus, um im DFU-Mode via Mac die aktuellste Version von iOS und iPadOS zu ziehen. Denkbar wäre hier allerdings der Einsatz des Smart Connectors in aktualisierter Form mitsamt einem weiteren Dock oder Dock-Connectors.

Welche Vorteile bietet ein komplett kabelfreies iPhone?

Der größte Vorteil für Apple wäre beim Wegfall der Lightning-Buchse ein noch dünneres iPhone – auf jeden Fall ein Bestreben des iPhone-Konzerns. Aber auch die Robustheit des Gerätes kann hinsichtlich der IP-Zertifizierung gestärkt werden. Salopp gesagt, bedeutet jede Öffnung im Gehäuse des iPhone ein Einfallstor für Flüssigkeiten aller Art. Diese müssen aufwendig mit Silikondichtungen versigelt werden, je dünner das iPhone desto feiner die Dichtungen.

Ein komplett geschlossener Rahmen würde für diesen Prozess für den Konzern deutlich vereinfachen und zudem eine höhere Schutzklassifizierung ermöglichen – möglicherweise sogar Richtung Militärstandard. Beim Display ist Apple mit Ceramic Shield ja schon einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gegangen.

Was ist denn Eure Meinung zu MagSafe? Will Apple damit nur die Verkäufe seines Zubehörs ankurbeln oder bietet MagSafe den Auftakt zu tiefergehenden Veränderungen im iPhone? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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