Google Maps stellt Infektionsgebiete von Corona da

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Völlig wertfrei gibt es einmal die nachfolgenden Zahlen: 2.194, 1916, 2297, 1345, 922, 1821 und 1769 – das sind die Infektionszahlen von COVID-9 innerhalb Deutschlands vom 17. September bis zum 23. September. Man kann über die Gründe spekulieren und es gibt genügend Theorien, es wird mehr getestet usw.

Wie dem auch sei und wie man dieser Thematik begegnen will: Für meinen Teil sollte es nicht allzu schwer sein, auf sich und andere Rücksicht zu nehmen und etwas vorsichtiger zu sein. Wer hier wie ich denkt, bekommt mit dem neuen Update von Google Maps ein weiteres Tool an die Hand.

Google Maps zeigt Infektionsgebiete an

Das Unternehmen aus Mountain View verkündete in seinem hauseigenen Blog, dass man Google Maps noch in dieser Woche updaten und damit ein hilfreiches Feature gegen COVID-19 ausrollen.

Mit dem Update will Google in seiner Kartenlösung lokale Informationen zur Verbreitung des Coronavirus in einer neuen Übersicht zusammenfassen und abrufbar machen.

Dabei lässt sich dieser Layer bei Bedarf auf Wunsch aktivieren und wieder deaktivieren. Ist das Feature aktiviert, zeigt die neue Funktion den 7-Tages-Durchschnitt der neuen COVID-19-Infektionen pro 100.000 Menschen in der ausgewählten Region an.

Zusätzlich wird mittels Symbol ein Ansteigen oder Abfallen der Fälle angezeigt. Begleitet werden diese Informationen von einer farbigen Schraffierung, die schnell erkennen lässt, wie es um die Covid-Situation in einer Region steht.

Feature soll weltweit bereitstehen

Google betonte, dass die Informationen in allen 220 Ländern und Territorien verfügbar sein werden, sofern diese von Google Maps unterstützt werden. Der Suchmaschinen-Gigant nutzt dazu verschiedenste Quellen, unter anderem auch die staatlichen Informationen des jeweiligen Landes und splittet die immer weiter nach Bundesland/Bundesstaat, Provinz, Stadt, Gemeinde und Kommune auf – je nachdem, ob dafür dedizierte Daten zur Verfügung stehen

Eine Vielzahl von (staatlichen) Quellen wird dafür genutzt

Mountain View wird dafür auf eine Vielzahl an Quellen zurückgreifen, in den USA beispielsweise von der Johns Hopkins, der News York Times, Wikipedia und Co, die wiederum ihrerseits die Daten von der WHO beziehen.

In Deutschland dürfte allen voran das RKI die Hauptinformationsquelle sein, begleitet von den örtlichen Gesundheitsämtern. Dies ist keinesfalls neu, schon für die Ergebnisse in der regulären Google Search greift der Schumaschinenanbieter auf diese Daten zurück.

Verfügbar noch diese Woche

Wie oben bereits erwähnt, will Google dieses Feature noch diese Woche mit einem Update von Google Maps sowohl für iOS als auch für Android ausrollen. Unklar ist zurzeit noch, ob dieses Feature auch in der Webapplikation zu finden sein wird.

Die neuen Daten können dann auf Wunsch über das Ebenenwerkzeug oben rechts in der App, wo schon jetzt beispielsweise die Satelliten- oder Terrain-Ansicht zu finden sind, aktiviert werden. Ob und wann das Update auch die Web-Version erreichen wird, sagte das Unternehmen nicht.

Persönlich sehe ich das einfach als ein weiteres Tool an, nicht mehr oder weniger und würde das Beibehalten auch für andere Infektionskrankheiten wie eine Grippe oder Ebola, Dengue-Fieber usw. wünschen.

Kleine Note zum Abschluss

Die Ankündigung kommt übrigens gar nicht so ungelegen, denn die offizielle deutsche Corona-Warn-App, gemeinsam vom Bund, der Telekom und SAP entwickelt, scheint sich nicht ganz mit iOS 14 zu vertragen.

Bei Einigen scheint sich die Risikoermittlung in einem undefinierten Zustand zu befinden, obwohl sie in der App aktiviert wurde. Hier hilft es, in den Einstellungen von iOS 14 unter dem Reiter „Begegnungsmitteilungen“ die „Aktive Region“ nochmals auf Deutschland einzustellen

Wie findet Ihr denn diese Ankündigung? Seit Ihr beim Thema Corona eher vorsichtig? Oder tangiert Euch dieses Thema nicht und es ist für Euch zu aufgeblasen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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