Recap zum „time flies“-Event

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

das „time flies“-Event war durchaus mit Spannung erwartet worden, nicht zuletzt rührte Apple höchstselbst auf YouTube und mit einem speziellen Hashtag auf twitter ordentlich die Werbetrommel. Mit den üblichem Vorgeplänkel inklusive dem subtilem Hinweis auf die Pride-Bewegung kam Tim Cook dann auch schnell zur Sachen und gab die Richtung des Events vor: Im Fokus standen die Apple Watch und das iPad, das iPhone 12 wurde also nicht vorgestellt.

Apple Watch Series 6 – wie erwartet in Blau und zusätzlich in Product (RED)

Mit der Apple Watch Series 6 legt Apple wieder den Fokus auf Health-Funktionen, wenngleich es auch zwei neue Gehäusefarben gibt. Die Series 6 bekommt dafür zusätzliche Infrarot-Sensoren, die neben dem Pulssensor platziert sind. Damit soll die Apple Watch Series 6 innerhalb von 15 Sekunden den Blutsauerstoff messen und die Daten in die Health-App übermitteln. Ähnlich wie bei der Pulsfunktion warnt die neue Apple Watch Series 6, wenn der Blutsauerstoff einen bestimmten Wert unterschreitet.

Dafür braucht es natürlich ausreichend Rechenpower, weshalb die Apple Watch Series 6 auch einen Prozessor spendiert bekommt. Dieser hört auf den Namen Apple S6, basiert auf dem A13 Bionic und soll erheblich schneller als der Vorgänger in der Apple Watch Series 4 und Series 5 sein. Dank der neuen Rechenpower ist nun auch der Höhenmesser immer aktiv, dieser aktivierte sich im Vorgänger nur bei bestimmten Workouts.

Auch am Display hat Apple noch einmal Hand angelegt, die Abmessungen sowie das Always-On-Display sind gleich geblieben. Dafür hat Apple allerdings die Helligkeit geschraubt, das Display der Series 6 soll bis zu 2,5x heller als im Vorgänger sein.

Bei der Apple Watch mit einem Aluminiumgehäuse setzt Apple auch hier nun auf 100% recyceltes Aluminium, um keine zusätzlichen Ressourcen dafür zu verschwenden.

Wie üblich kommt die neueste Apple Watch auch mit einem neuen Schwung an entsprechenden Armbändern. Besonders hervorgehoben wurde das sogenannte Solo-Band – ein Armband ohne Schließe.

Zudem bekommt das Looparmband einen Nachfolger und auch neue Nike-Bänder sind verfügbar, inklusive einem dazu passenden neuen Nike Watchface.

Watchfaces sind auch ein gutes Stichwort, Apple bleibt sich hier seiner Tradition treu und liefert die neuen Modelle mit neuen Watchfaces aus. Endlich gibt es ein Chronograph-Pro-Watchface mitsamt Komplikationen. Übrigens können Memojis nun auch als Watchface verwendet werden

Optisch bleibt die Uhr im bekannten Design, es stehen allerdings zwei neue Farben zur Auswahl: Ein „blaues Aluminium“ und ein „Product RED“. Beide Farbtöne sind dabei kräftig und auf den ersten Blick matt gehalten.

Was mir zunächst nicht aufgefallen ist, da Apple die Grafik recht schnell ein-und wieder ausgeblendet hat: Die Apple Watch Series 6 verfügt ebenfalls über den U1-Chip, denn Apple seinerzeit mit dem iPhone 11 eingeführt hat. Demzufolge kristallisiert sich auch ein Anwendungsgebiet für die AirTags heraus, wenngleich Apple diese nicht vorstellte.

Preise der Apple Watch Series 6

Viel war im Vorfeld über den Preis der Apple Watch spekuliert worden, auch weil ihr der Zusatz Pro verpasst werden sollte, Erfreulicherweise hält Cupertino den Preis stabil, die Apple Watch Series 6 startet mit 40 mm und ohne LTE bei 414,15€ in der Version aus Aluminium.

Die Version mit 44mm kostet knapp 447€ was angesichts des S6, dem helleren Display und den neuen Sensoren für die Messung des Blutsauerstoffs ein fairer Preis ist. Für meine Series 4 zahlte ich damals 434,00€. Fairerweise muss man allerdings auch erwähnen, dass der Power-Adapter nicht mehr mitgeliefert wird.

Übel ist allerdings, dass Cupertino für die Apple Watch Series 6 mit dem neuen Solo Band gleich mal gute 50,00€ mehr haben will, hier gebt es bei knapp 466,00€ los – einzeln kostet das Armband übrigens 99,00€

Der Preis lässt sich bei der Apple Watch allerdings je nach Gehäusematerial und Auswahl des Armbands in sportliche Höhen treiben: Für die Version in Edelstahl werden mindestens knapp 710€ für 40mm fällig, für ein Gehäuse aus Titanium veranschlagt Apple knapp 856,00€. Nach oben hin wird das Preissegment von der Apple Watch Hermes Edition, hier startet man bei knapp 1380,00€ und kann sich auf bis zu 1680€ steigern – je nachdem, für welches Hermesband man sich entscheiden mag.

Hierbei gibt es allerdings augenscheinlich eine bittere Pille zu schlucken, denn bei den Modellen aus Edelstahl und Titan gibt es keinerlei Hinweise mehr zum Saphirglas. Apple scheint dies nun eingespart und gegen das Ion-X-Glass ausgetauscht zu haben.

Die Apple Watch Series 6 kann an sofort bestellt werden, erste Modelle werden noch diesen Freitag mitsamt watchOS 7 ausgeliefert, die Lieferzeiten sind allerdings schon um eine Woche nach oben geschnellt. Übrigens, das Modell aus Keramik hat Apple für dieses Jahr ersatzlos gestrichen.

Apple Watch SE – günstigerer Einstieg

Mit der Apple Watcch SE möchte Apple wie beim iPhone die preisbewussteren Kunden ansprechen. Dazu setzt man auf das bekannte Design der Series 4/Series5/Series6 und spendiert mit dem S5 auch einen leistungsstarken Chip, zusätzlich gibt es das hellere Display der Series 6

Abgerundet wird die Apple Watch SE durch ein integriertes Gyroskop mitsamt Sturzerkennung sowie einem Höhenmesser und optionaler Mobilfunkanbindung. Verzichten muss man also auf den Kompass, den neuen Sensor zur Messung des Blutsauerstoff und die EKG-Funktion, dafür werden allerdings auch nur 291,45€ für die 40mm-Version fällig.

Auch hier bietet Apple nicht nur eine Nike-Edition an, die Apple Watch SE kann auch mit Mobilfunkanbindung bestellt werden

Wer es noch günstiger haben möchte, kann zur Series 3 greifen. Die verbleibt weiterhin im Programm, dafür werden knapp 213€ fällig. Interessierte sollten allerdings den Aufpreis für die Apple Watch SE in Kauf nehmen, watchOS 8 dürfte Series 3 nicht mehr erleben.

watchOS 7 mit neuem Service

Schon letztes Jahr ermöglichte Apple das Teilen von Trainings um sich gegenseitig zu motivieren und zu neuen Höchstleistungen zu pushen. Dieses Jahr baut der Konzern diese Funktion aus und implementiert dazu mit Fitness+ einen neuen, kostenpflichtigen Dienst.

Apple Fitness+

Um die Kunden für den Dienst zu begeistern arbeitet Apple nicht nur mit Weltklasse-Trainern zusammen, Apple Fitness+ soll sich auch sowohl auf der Apple Watch, auf dem iPhone und auf dem iPad nutzen lassen.

Mit Fitness+ lässt sich aus einem Katalog ein Training auswählen und starten, für das sogar Tutorial-Videos verfügbar sein sollen Dabei arbeiten die Geräte zusammen: Auf der Watch wird Puls gemessen und auf dem iPhone das Video gezeigt. Am Ende des Workouts erhält man eine Zusammenfassung bezüglich Zeit und Herzrate. Dabei bringt Fitness+ diverse Workouts mit: Yoga, Rudern, Fahrrad-Fahren und Krafttraining.

Im Kombination mit einem aktiven Apple Music-Abo soll auch gleich die zum ausgewählten Work-out passende Musik abgespielt werdenApple betont, dass für die meisten Workouts außer einer Apple Watch und einem iPhone keine weitere Ausstattung vorausgesetzt werden soll. Zusätzlich verspricht man, das jede Woche neue Videos von Trainern erscheinen sollen.

Apple Fitness+ ist allerdings zunächst nicht in Deutschland verfügbar, dies dürfte allerdings ein bekanntes Muster sein. Immerhin plant Apple aber eine Einführung in Deutschland, auf Apple News+ dürfen wir immer noch warten.

Preis

Günstig ist der Dienst indes nicht, Apple möchte dafür monatlich 9,99€ haben. Alternativ lässt sich der Preis auch auf 79,99€ drücken wenn man sich für die Jahresgebühr entscheidet. Für Kunden, die eine Apple Watch Series 6 kaufen, gibt es Apple Fitness+ für drei Monate kostenfrei dazu.

Apple Watch ohne iPhone: Family Setup

Mit der neuen Apple Watch Series 6 bricht Apple mit einem weiteren Mantra. Bisher galt immer, eine Apple Watch gehört zu einem iPhone. In der Familienfreigabe weicht Apple diese Vorgehensweise auf und bietet ab sofort das neue Family Setup an.

Alle Uhren werden dann über dasselbe iPhone eingerichtet, es muss nicht mehr pro Apple Watch auch ein eigenes iPhone verfügbar sein. Den Mobilfunkchip muss die Uhr allerdings haben, damit die Smartwatch auch funktioniert, wenn man nicht in iPhone-Nähe ist.

Dazu scheint Apple in Zusammenarbeit mit einigen Providern ein neues Tarifangebot vorzubereiten, welches vollständig ohne eine Form einer SIM kommen soll Zumindest gehen die Hinweise auf der entsprechenden Support-Webseite in diese Richtung

Apple One

Apple Fitness+ kann auch auch innerhalb von Apple One abonniert werden. Wie im Vorfeld schon durchgesickert, bündelt der iPhone-Konzern verschiedene Services in einem Paket – Apple One getauft.

Dieser Schritt kommt keinesfalls überraschend, schon seit Längerem baut Tim Cook Apple zu einem Dienstleistungskonzern um. Cupertino verspricht sich davon eine abnehmende Abhängigkeit von Hardwareverkäufen.

Erfreeulicherweise bestätigten sich die Gerüchte hinsichtlich der Zusammensetzung von Apple One nicht, iCloud-Speicher ist in jedem Paket enthalten.

Drei Preisstufen

Zudem hat Apple die verschiedenen Preisstufen für Apple One übersichtlich gestaltet und bietet dabei durchaus eine deutlich größere Preisersparnis als gedacht.

  • Einzelperson

Für 14,95e pro Monat bekommt man Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade und 50 GB iCloud-Speicher, die Ersparnis beträgt 6,00€ pro Monat

  • Familie

Für nur 5,00€, also 19,95€ pro Monat, gibt es die gleichen Inhalte wie im Einzelabo für insgesamt fünf Personen, die in einer Familienfreigabe zusammengefasst sind. Lediglich der iCloud-Speicher wird aufgewertet, hier stehen insgesamt 200 GB zur Verfügung. Die Ersparnis gegenüber den Einzelpreisen beträgt 8,00€ pro Monat.

  • Premium

Die Premiumvariante wird vorerst nicht nach Deutschland kommen, da Apple News+ und Apple Fitness+ nicht in Deutschland zur Verfügung stehen. In den USA wird der Dienst 29,95$ kosten und bietet natürlich die größte Ersparnis.

Außerdem verspricht Apple, das bereits laufende Abos von Apple Music und iCloud anteilig in Apple One mit einberechnet werden, damit es zu keiner doppelten Zahlung kommt.

Die Preisstruktur von Apple One ist überraschend günstig, bedenkt man die Einzelpreise. Apple Music in der Familienfreigabe kostet so alleine schon 14,95€ pro Monat, Apple TV+ liegt bei weiteren 4,99€ pro Monat. Apple One dürfte so reißenden Absatz finden und so unter anderem Spotify das Leben ziemlich erschweren.

Verfügbarkeit von Apple One

Cupertino nennt kein konkretes Datum zu Apple One sondern spricht lediglich von einer Verfügbarkeit im Herbst. Denkbar wäre hier ein Start mit dem Update auf iOS 14.1 oder iOS 14.2, welcher zusammen mit dem Verkaufsstart des kommenden iPhone 12 zusammenhängt.

iPad Air 4 – eine Ansage

Das Highlight schlechthin dürfte aber das iPad Air 4 sein und dies aus mehreren Gründen. Rein optisch lehnt sich das iPad Air 4 nun durch das kantige Gehäuse und die gleichbleibend schmalen Displayränder an das iPad Pro ein. Farblich bietet Apple beim iPad Air 4 mehr Auswahl, man kan zwischen fünf verschiedenen Farbtönen wählen. Hier diente das iPhone 11 als Vorlage, außerdem gibt Rosegold sein Comeback.

Dadurch wächst die Displaydiagonale nun auf 10,9″ an, das Display beherrscht True Tone und unterstützt den P3-Farbraum. Außerdem hat Apple das Display im iPad Air 4 nun wieder vollständig laminiert, störende Reflexionen zwischen dem Displaypanel und der Bildschirmabdeckung gibt es so nicht mehr.

Eine neue Generation von Touch ID

Durch das neue Design war kein Platz mehr für Touch ID auf der Front und Apple musste deshalb eine andere Lösung finden. Der biometrische Sensor ist nun in den Sperrbutton mitsamt neuem Sensor gewandert. Damit ist auch klar, dass Face ID ein Unterscheidungsmerkmal für das Pro-Modell bleibt.

Der neue A14 Bionic – aktueller Chip erstmals im iPad präsentiert

Angetrieben wird das iPad Air 4 vom brandneuen A14 Bionic, wodurch der aktuelle Chip erstmals im iPad und nicht im iPhone präsentiert wird.

Dieser wird als weltweit erster Chip im 5nm-Verfahren gefertigt, kommt mit 11,8 Mrd. Transistoren und soll bis zu 40% schneller als der A12 im iPad Air 3 sein.

Der A14 Bionic verfügt aber insgesamt 6 Kerne, die GPU verfügt über vier Kerne und die Neural Engine kommt mit insgesamt 16 Kernen daher. Diese soll wie schon im A13 Bionic zusätzliche Aufgaben übernehmen, Apple ging allerdings nicht näher darauf ein.

Auch an der Kamera hat Cupertino Hand angelegt, sie ist identisch zu dem Modell im iPad Pro. Wir haben hier also 12 MP mit einer f.2/s Blende.

Spannender ist die FaceTime-Kamera, die Apple ebenfalls aufgewertet hat. Diese verfügt nun über eine Auflösung von 7 MP, unterstützt FullHD mit 1080p und 60 fps.

Auch das neue iPad Air 4 wechselt den Anschluss und verfügt nun über einen USB-C-Port, womit sich das Ende von Lightning immer deutlicher abzuzeichnen scheint. Außerdem ist ein Smart Connector für ein Smart Keyboard mit dabei und das neue iPad Air 4 unterstützt nun auch den Apple Pencil 2.

Auch das iPad Air 4 lässt sich wahlweise als Wi-Fi-Only-Variante oder mit LTE bestellen, letzteres soll bis zu 50% schneller als im Vorgänger sein. Lobenswerterweise hat Apple übrigens den neuen WLAN-Standard WLAN 6 verbaut.

Preis des iPad Air 4

Den neuen A14 Bionic lässt sich Apple im iPad Air 4 durchaus bezahlen, die Einsteigsvariante mit 64 GB reißt mit ordentlichen 632,60€ ein großes Loch in die Geldbörse. Für 256 GB werden dann 798,35€ fällig, das iPad Pro 2020 mit 11″ und 64 GB liegt übrigens bei 879€.

Natürlich lässt sich das iPad Air 4 auch mit LTE bestellen und natürlich ist der Aufpreis Apple-typisch absurd – knapp 136,00e müssen extra berappt werden.

Das iPad Air 4 kann ebenfalls ab sofort bestellt werden, Der Liefertermin wird schlicht mit Oktober angegeben.

iPad 8. Generation – das neue Einsteigermodell

Ebenfalls wenig überraschend aktualisiert Apple sein Einsteiger-iPad, welches der Konzern schlicht iPad 8. Generation taufte.

Vom Design hat sich wenig geändert, auch die Displaydiagonale bleibt gleich, unter der Haube jedoch war das Upgrade immens. Das iPad 8. Gen. kommt nun mit dem A12 Bionic daher und ist rund 40% schneller als sein Vorgänger mit dem A10 – die Grafikleistung wurde verdoppelt.

Das Display unterstützt weiterhin nur den sRGB-Farbraum, kommt dafür aber mit einer Helligkeit von 500 Nits daher – die Auflösung bleibt bei bekannten 264ppi.

Weiterhin unterstütz auch das neue iPad einen Apple Pencil, hier handelt es sich aber um den Apple Pencil der ersten Generation. Das bedeutet auch, dass hier nach wie vor Lightning zum Einsatz kommt. Anders war wohl der „günstige“Preis nicht zu realisieren.

Immerhin aktualisiert Apple das Zubehör, dass Kabel ist nämlich Lightning-auf-USB-C und auch der Powerplug kommt mit USB-C

Kameras im iPad 8. Gen

Die Kameras sind altbekannte Standardkost, hier hat sich der Konzern wenig Mühe gegeben. Die rückwärtige Kamera löst mit 8 MP bei einer f/2.4 Blende aus, unterstützt HDR und Videos lassen sich mit 1080p HD und 30 fps aufnehmen. Die Frontkamera ist mit einer Auflösung von 1,2 MP und einer Blende von f/2.4 wenig zeitgemäß.

Preis und Verfügbarkeit

Aufgrund es deutlich verbesserten Chips ist der Preis des Einstiegsmodells auch um knapp 20,00€ gestiegen, Apple verlangt für 32 GB und Wi-Fi-only nun 369,40€

Wem 32 GB nicht ausreichen, kann nur 128 GB auswählen und muss dafür 466,90e lockermachen. Selbstverständlich steht auch eine Variante mit LTE zur Verfügung, hier beträgt der Aufpreis allerdings knapp 136€. Auch das iPad 8. Generation soll zum kommenden Freitag mitsamt iPadOS 14 ausgeliefert werden.

Relase von iOS 14 und Co startet morgen

Quasi im letzten Halbsatz hatte Tim Cook dann doch noch ein kleines „one more thing“ verkünden, welches durchaus überraschen ist.

Ab morgen, den 16. September werden iOS 14, iPadOS 14, watchOS 14 und tvOS 14 in der finalen Version zum Download bereit gestellt. Okay, streng genommen war es keine so große Überraschung mehr für alle, die die Keynote aufmerksam verfolgt haben.

Die Apple Watch Series 6 soll bereits am 18. Freitag mit watchOS 7 ausgeliefert werden, welches ein iPhone 6S oder höher mit iOS 14 voraussetzt – eine Apple Watch ohne passende iOS auszuliefern würde Apple nicht passieren.

Gleiches gilt auch für das neue iPad 8. Gen, auch dieses soll am kommenden Freitag bei den ersten Kunden eintreffen, lediglich die Freigabe von tvOS 14 kommt unerwartet.

iOS 14 und iPadOS 14 werden auf allen Geräten laufen, auf denen auch iOS 13 zum Einsatz kommt. Hier habe ich aber noch einmal alle unterstützen Geräte für Euch aufgelistet.

Hier muss ich aber eine ganz klare Warnung ausprechen: Apple hat zum Einen erst heute Abend die GM verteilt, zum anderen sind in iOS 14 in der Beta in den letzten Wochen deutlich mehr Bugs aufgetreten. So funktioniert beispielsweise das Universal Clipboard nicht richtig, einige Apps wie twitter frieren regelmäßig ein oder Drittanbieter-Tastaturen hängen sich auf.

macOS Big Sur wird indes noch etwas auf sich warten lassen, was angesichts des langsamen Release-Taktes der Betaversionen nicht überraschend ist

Nächste Keynote am 30. September 2020?

Auf twitter geht gerade ein sehr interessanter Screenshot rum, der sich konkret mit dem gezeigten Kalender des neuen Einsteiger-iPad befasst. Wer einmal genau hinschaut, wird Folgendes erkennen können:

Für den 30.09.2020 ist ein Event angelegt worden, welches mit einem Zeitfenster als all-day angelegt ist. Danke an dieser Stelle für all die aufmerksamen Zuschauer und Zuschriften, die mich erreicht haben.

Einige Informationen werden sich in den nächsten Tagen nun noch etwas deutlicher heraus kristalliseren, ich werde das entsprechend aufarbeiten.

Kommen wir nun zur spannenden Frage, wie hat Euch das Event gefallen? Was sagt Ihr zur Apple Watch Series 6? Habt Ihr direkt bestellt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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