Meint Apple mit dem Slogan „time flies“ eventuell eine Apple Watch SE? – Hinweise verdichten sich

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es sind nur noch wenige Tage bis zur kommenden Keynote von Apple, die am 15 September 2020 unter dem Slogan „time flies“ abgehalten wird. Und genau dieser Slogan sorgt mit einem aktuellen Leak gerade für ein äußerst interessantes Gerücht.

Bekommen wir eine Apple Watch SE?

Quelle für den erneuten Leak ist wieder einmal Jon Prosser, wenngleich seine Zuverlässigkeit in den letzten Wochen etwas abgenommen hat, der auf twitter folgenden Tweet absetzte:

Laut diesem tweet sollen zwei Modelle der kommenden Apple Watch auf den Markt kommen – eine preisgünstigere SE-Version sowie eine Apple Watch Pro. Zwar ist kein Leaker unfehlbar, von der Nomenklatur würde diese Vorgehensweise absolut Sinn machen. Schließlich fährt Apple seit letztem Jahr ja auch bei den iPhone-Modellen Consumer und Pro, bei den iPad-Modellen ist das sogar noch länger Usus.

Günstigeres Modell mit speziellem Kunststoff

Er bemerkte nach dem ersten Tweet, dass das 42-mm-Modell tatsächlich ein 44-mm-Modell ist. Ein weiterer Follow-up-Tweet beschrieb die interne Benennung der Geräte als „Apple Watch“ und „Apple Watch Pro“, bei denen es sich möglicherweise um Platzhalter und nicht um endgültige Marketingnamen handelt.

Dies passt insofern zu den Gerüchten und Patentanträgen, da sich Apple vor geraumer Zeit einen neuen Verbundwerkstoff patentieren lies. Hierbei handelt es sich um Kunststoff, welcher mit Aramidfasern für eine verbesserte Steifigkeit versehen wurde.

Cupertino wäre damit in der Lage, die Herstellungskosten deuitlich zu senken und somit einen günstigerenh Preis zu erzielen. Ferner sollen weitere Abstriche in der Technik die Preiskalkulation zugunsten Apples aufrecht erhalten und der Abstand zum Pro-Modell der Apple Watch gewahrt bleiben.

Dazu zählt laut tweet der Verzicht auf die EKG-Funktion (würde allerdings nicht so recht zur Fokussierung auf den Gesundheitsmarkt passen) sowie dem Verzicht des always-on-Display.

Kommt dazu ein neuer Kinder-Modus?

Leaks in watchOS 7 deuten auf einen bevorstehenden „Kindermodus“ hin, der das Apple Watch-Erlebnis für Kinder verändern würde. Eltern könnten die erschwinglichere Apple Watch SE kaufen, sie als untergeordnetes Gerät innerhalb der Familienfreigabe als Gerät für Kinder einrichten und entsprechende Einschränkungen vergeben. Denkbar wäre hier beispielsweise die Deaktivierung von Apple Pay. Zudem würde solch eine Funktion die Notwendigkeit der Kopplung an einem eigenen iPhone obsolet machen – ob dies tatsächlich so passiert, darf bezweifelt werden.

Welche Auswirkungen könnte das haben?

So positiv sich eine Apple Watch SE auch anhört, für die Apple Watch an sich ist das allerdings keine gute Entwicklung.

Bisher unterscheiden sich die jeweils aktuellen Modelle der Apple Watch ausschließlich im verwendeten Gehäusematerial. So kann man zwischen derzeit zwischen Aluminium, Edelstahl und Titan wählen, jedoch haben alle Modelle die gleiche Technik verbaut bekommen.

Analog zu den iPhone-Modellen könnte Apple dieses Mantra mit der Apple Watch SE nun recht deutlich aufweichen. So könnte es passieren, dass man nur noch eine reine Basisversion bekommt, die eine etwas bessere Apple Watch Series 3 und nicht viel mehr als ein besser passender Fitnesstracker ist.

Will man alle Vorzüge der jeweils aktuellen Apple Watch haben, muss man wohl zur Apple Watch Pro greifen und den satten Aufpreis dafür bezahlen. Das dies keine Utopie ist, beweist der Konzern seit Jahren mit dem iPad und seit letztem Jahr auch mit dem iPhone.

Es würde mich also nicht wundern, wenn die Apple Watch Series 6 Pro in der Einstiegsversion die Grenze von 500,00€ deutlich übersteigen wird und das ist keine schöne Entwicklung.

Was sind denn Eure Gedanken dazu? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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