Erbt das iPhone ein Patent der Apple Watch? Patentantrag lässt hoffen

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Es ist wirklich einfach, eine Begeisterung für die großen und offensichtlichen Dinge & Verbesserungen zu entwickeln. Doch gerade in der Ingenieurskunst sind es oftmals die kleinen Dinge, die ein tolles Produkt erst zu einem großartigen Produkt machen. Und wer weiß das besser als Apple?

Wasserdichtigkeit der Apple Watch

Einer der größten Kritikpunkte der ursprünglichen Apple Watch und der Apple Watch Series 1 war deren fehlende Schwimmfestigkeit, was Cupertino erstmals mit der Apple Watch Series 2 präsentierte.

Dazu ließen sich die Kalifornier einen äußerst cleveren Mechanismus einfallen, um das eingedrungene Wasser wieder aus dem Gehäuse zu fördern. Diese Technologie blieb aber lange Zeit unbeachtet, bis Ende Juni ein äußerst spektakuläres Video dazu auftauchte. Hier zeigt ein Youtuber in einer Super Slo-Mo mit 1000 Bildern pro Sekunde, wie Apple das Wasser aus dem Gehäuse drückt, sofern der Nutzer die entsprechende Funktion startet:

Apple plant offensichtlich, diese Funktion für das iPhone zu adaptieren was dem iPhone-Hersteller neue Möglichkeiten hinsichtlich zukünftiger IP-Zertifizierungen angeht.

Zwei Patente geben interessante Details preis

Im ersten Patent erklärt Apple, dass die Funktionen eines Geräts unter eingedrungenen Flüssigkeiten leiden könnten. Es müsse also ein System her, welches diese möglichst effizient aus dem Gehäuse entfernt. Analog zur Apple Watch soll laut Patentantrag auch im iPhone ein ein kleiner Lautsprecher durch den Einsatz bestimmter Frequenzen Schwingungen erzeugen, mit denen das Wasser aus dem iPhone-Gehäuse gedrückt werden soll

Querschnitt der von Apple gezeigten Wassersperre / © Apple via US-Patentamt

Verbessertes System soll zum Einsatz kommen

Das zweite Patent ist aber das deutlich Spannendere und stellt gegenüber dem derzeit genutzten System in der Apple Watch eine signifikante Verbesserung dar. So beschreiben Apples Ingenieure  in einem zweiten Patent unter anderem weitere Möglichkeiten, wie sie Wasser aus dem Gehäuse entfernen könnten.

So könnte neben einem Lautsprecher auch ein kleines Heizelement zum Einsatz kommen. Durch ein Erhitzen auf mehr als 100 Grad können Flüssigkeiten in der extrem kleinen Kammer in Gase verwandelt werden. Wasser wird in diesem Fall also nicht herausgestoßen, sondern es verdunstet im Gerät.

Das stellt allerdings hinsichtlich der Kondensierung des entstehenden Wasserdampfs die Ingenieure vor neue Herausforderungen. Allerdings bedeuten diese Patente auch nicht, dass sie so in der gezeigten Form auch wirklich zur Serienreife kommen, oftmals werden sie in abgewandelter Form implementiert.

Besserer Schutz vor Flüssigkeiten kann nur erstrebenswert sein

Wie dem auch sei, ein verbesserter Schutz vor eindringenden Flüssigkeiten kann nur im Interesse der Kunden sein. Nach wie vor nehmen Flüssigkeitsschäden bei einem iPhone Spitzenplätze ein, obwohl Cupertino seit dem iPhone 7 seine Modelle mit einer IP-Zertifzierung versieht. Diese greift allerdings nur bei reinem Süßwasser, bei Salzwasser oder gechlortem Wasser schaut dies schon wieder ganz anders aus.

Auch hier könnte ich mir gut vorstellen, dass wir den Einsatz dieser Technologie Richtung 2022 sehen werden, das ist der abgesteckte Zeitraum für ein iPhone komplett ohne physische Anschlüsse.

Was ist denn Eure Meinung dazu? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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