Apple reduziert auch bei seinen digitalen Diensten die MwSt

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um in Deutschland die (volkswirtschaftlichen) Schäden durch Corona etwas abzumildern, beschloss die Bundesregierung eine Absenkung der Mehrwertsteuer von um 3% von 19% auf zurzeit 16% – es mutet schon etwas skurril an, dass nicht die seit Jahren gestiegenen Steuereinnahmen dafür verantwortlich sind, sondern ein Virus

Apple reduziert nun auch die digitalen Dienste

Als einer der ersten Konzerne überhaupt wies Apple seine gesamte Hardware mit der reduzierten Mehrwersteuer aus und nahm dafür sogar kurzeitig seinen gesamten Online-Store vom Netz. Außerdem reduzierte man die Filme und Serien innerhalb von iTunes, jedoch keinesfalls seine digiutalen Dienstleistungen wie den iCloud-Speicher oder Apple Music.

Dies holt der iPhone-Konzern seit Anfang des Monats nach und geht noch einen Schritt weiter:

Hallo Patrick, 

die Bundesregierung hat die Mehrwertsteuer mit Wirkung vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 vorübergehend gesenkt. Apple gewährt freiwillig eine teilweise Rückerstattung deiner sich automatisch verlängernden Abonnements, die seit dem 1. Juli 2020 in Rechnung gestellt wurden. 

Die Rückerstattung erfolgt monatlich während des Zeitraums, in dem die Mehrwertsteuersenkung wirksam ist und spiegelt die Summe des finanziellen Vorteils wider, der durch die Senkung für deine in Deutschland erworbenen qualifizierten Abonnements beabsichtigt ist. 

Apple gewährt für deine qualifizierten Abonnements, die während des Monats Juli berechnet wurden, eine Rückerstattung in Höhe von 0,59 €. Es kann bis zu 30 Tage dauern, bis diese Mittel deiner aktuellen Zahlungsmethode gutgeschrieben werden. 

Mit freundlichen Grüßen 

Apple

Mit dieser Mail meldet sich Apple gerade bei allen Kunden, die ein aktives Abonnement eines digitalen Servic bei Apple haben und kündigt die Rückerstattung der Differenz der 3% Mehrwertsteuer an.

Es ist unklar, wieso dies nun so lange gedauert hat, auf jeden Fall war das Unverständnis recht groß, dass Apple die Absenkung der Mehrwersteuer bei seinen digitalen Dien stleistungen nicht an die Kunden weitergereicht hat.

Ganz im Gegenteil, zeitweise hatte Apple sogar die Nettopreise von iCloud und Apple Music angehoben, um die Differenz von 3% für sich gezielt auszunutzen. Wie dem auch sei, es ist schön, dass Apple hier nun einlenkt.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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