Macs mit ARM-Architektur könnten deutlich günstiger werden

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Die Ankündigung der Umstellung von Intel auf ARM ist nun bereits mehr als einem Monat her und die Zeit wurde fleißig genutzt. Auch hier habe ich über die Vorteile aber auch die Nachteile hinsichtlich der Nutzung im Bereich Software und Perfomance beschäftigt. Dabei habe ich leider einen wesentlichen Aspekt vergessen – nämlich den Preis. Und der könnte Grund zur Hoffnung geben.

Chips von Intel ein wesentlicher Preistreiber bei MacBooks

Es gibt in einem Mac unglaublich viele Komponenten, die man in der Kalkulation berücksichtigen muss. Und gerade Apple ist bekannt dafür, eigentlich nur im obersten Regal zuzugreifen. So zählen seit Jahren die verbauten SSD´s zu den schnellsten auf dem Markt. Der größte Preistreiber ist allerdings nach wie vor der genutzte Chipsatz von Intel.

Alleine der Intel Core i5 der zehnten Generation, der i5-1038NG7, im aktuellen MacBook Pro 13,3″ kostet Apple umgerechnet knapp 275,00€. Im krassen Gegensatz dazu steht der der eigens entwickelte ARM-Chip, der laut einem Analyst von TrendForce, in der Produktion knapp 100 US-Dollar, also umgerechnet knapp 85,00€, kosten soll. Selbst ein aktueller i3 ist immer noch deutlich teurer.

Apple scheint den Preisvorteil weiterzugeben

Was man bei den Produktionskosten für den Apple Silicon noch berücksichtigen muss, ist die enorme Stückzahl die TSMC als Auftragsfertiger fertigen dürfte. Der Apple Silicon für den Mac wird zwar ein eigenes Derivat sein, im Grundaufbau aber sicherlich der gleichen Entwicklung wie die SoC´s für iPhone und iPad entsprungen sein. Ich gehe hier davon aus, dass die Chips für den Mac hinsichtlich der Kerne nur eine andere Aufteilung hinsichtlich der Kerne haben werden.

Wie dem auch sei, Apple scheint die Preisersparnis zumindest für die erste Generation der ARM-Macs die Preisersparnis an die Kunden weitergeben. Grund für diese Annahme ist ein Leak auf twitter:

Laut dem Tweet as erste ARM-MacBook soll gerade einmal 799 US-Dollar kosten, während für das günstigste MacBook Pro auf ARM-Basis „nur“ 1.099 US-Dollar fällig werden sollen – das ist eine deutliche Ersparnis gegenüber dem günstigsten MacBook Air und MacBook Pro, die aktuell 999 respektive 1.299 US-Dollar kosten. Natürlich sind dies zunächst einmal Preise im US-Dollar, die in den USA natürlich ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen werden.

Nehmen wir die bekannte Umrechnungsschwäche von Apple für die Euro-Preise als Grundlage, könnten folgende Preise fällig werden. Das MacBook Air mit Apple Silicon könnte demnach rund 950,00€ statt 1199,00€ kosten, das MacBook Pro 13″ könnte hier bei knapp 1200,00€ statt 1499,00€ liegen – eine durchaus satte Ersparnis von knapp 200,00€

Last but not least könnte endlich das Geschacher um die verschiedenen CPU- und GPU-Varianten aufhören. Bei den iDevices ist dies nämlich schon deutlich länger der Fall, hier wird größtenteils der Unterschied nur beim RAM gemacht. Anders ausgedrückt, selbst das günstigste iPhone SE 2020 hat den zurzeit schnellsten A-Chip von Apple verbaut bekommen.

Vorstellung wohl irgendwann im Oktober

Bleibt nur noch die Frage offen, wann Apple erste Mac auf Basis von Apple Silicon vorstellen wird. Hier scheint sich ein Event im Oktober herauszukristallisieren, übrigens getrennt von der Vorstellung des kommenden iPhone 12.

Sollte dies tatsächlich so passieren, scheint Apple demnach alles zu unternehmen, um den Umstieg auf ARM möglichst attraktiv zu gestalten – ein günstiger(er) Preis ist da keine schlechte Idee.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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