Face ID auf dem Mac? Hinweise verdichten sich

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Seit dem iPhone X, welches im, Jahr 2017 vorgestellt wurde, setzt Apple bekanntlich Face ID zur Entzerrung. Ein Verfahren, welches Apple mit dem iPad Pro aus 2018 auch sukzessive auf seine Tablets ausrollt. Nur der Mac zeigte sich bisher erstaunlich inkonsistent, was biometrische Sensoren zum Entsperren angeht. Lediglich die mobilen Macs weisen einheitlich Touch ID auf, auf dem stationären Mac sieht das hingegen schon zerklüfteter aus. Doch damit könnte demnächst Schluss sein.

Beta 3 von macOS 11.0 Big Sur gibt Hinweise

Ausgerechnet die gestern veröffentlichte Beta 3 von macOS 11.0 Big Sur gibt recht eindeutige Hinweise darauf, dass Apple ganz konkret an einer Implementierung von Face ID auf dem Mac arbeitet.

Die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac haben in der dritten Entwickler-Beta interessante Details zutage gefördert. Es finden sich nämlich eindeutige Hinweise darauf, dass unter macOS Big Sur eine TrueDepth-Kamera eingesetzt werden soll – ebenjenes Kamerasystem, welches Cupertino für die Realisierung von Face ID auf dem iPhone X oder höher einsetzt.

In den Tiefen der dritten Beta fanden die Kollegen eine neue Erweiterung, die „PearlCamera“ unterstützt. Das ist bekanntlich die interne Bezeichnung bei Apple für die TrueDepth-Kamera. Außerdem lassen die zusätzliches Codes wie „FaceDetect“ und „BioCapture“ recht eindeutig darauf schließen, dass Apple hier ganz bewusst eine Einführung von Face ID auf dem Mac vorantreibt. Denn sie ähneln zwar dem iOS-Pendant, sind aber nicht mittels Catalyst auf macOS portiert worden.

Face ID kommt vielleicht Ende des Jahres

Allerdings gilt es zu beachten, dass die Implementierung sich noch in einem frühen Stadium befindet und sich deshalb noch Einiges ändern kann. Trotzdem scheint ein Mac mit Face ID in nicht allzu ferner Zukunft auf den Markt zu kommen.

Dafür sprechen neben den gefunden Code-Schnipseln noch andere Indizien: Face ID setzt nämlich die sogenannte Neutral Engine voraus, ohne die das System schlicht nicht funktionieren würde. Diese neuronale Technologie ist für die Funktionsweise von Face ID von grundlegender Bedeutung, da sie die Details des Gesichts des Benutzers mithilfe von Modellen für maschinelles Lernen in nur einem Bruchteil einer Sekunde analysiert und so das iPhone entbehren kann.

Bisher war der Einsatz im Mac aber nicht möglich, was allerdings an Intel lag. Da Apple aber bekanntlich auf Apple Silicon mit Arm-Prozessoren setzen wird, haben sich hier die Voraussetzungen auch grundlegend geändert.

Cupertino selbst bestätigte, dass man im Mac auf ein Derivat der aktuellen A-Chips setzen wird. Die sind bekanntlich seit dem A11 Bionic allesamt mit einer Neutral Engine ausgestattet. Somit ist für den Einsatz von Face ID eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt.

Außerdem sollen auf dem ersten Mac mit Apple Silicon auch iOS-Apps ausgeführt werden, von denen mittlerweile die überwiegende Mehrzahl Face ID sowie andere Funktionen der TrueDepth-Kamera unterstützt. Hier ist es für mich schwer vorstellbar, dass Cupertino es zulässt, dass sich eine App auf zwei Plattformen so extrem von der Bedienung unterscheidet.

Was ist denn Eure Meinung dazu? Wäre ein Mac mit Face ID ein Kaufgrund für Euch? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht’s gut und bis zum nächsten Mal auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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