Noch kurz notiert: EU nimmt nun auch Alexa, Siri und den Google Assistant ins Visier

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Auch wenn das Internet der Dinge, auch IoT genannt, noch ein relativ junger Markt ist, möchte die EU-Wettbewerbskommission dieses Mal vorbereitet sein und verhindern, dass sich hier ein Monopol bildet. Aus diesem Grund leitet man nun eine entsprechende Untersuchung ein.

Nur drei Spieler auf dem Markt

Um die Beweggründe zu verstehen, muss man Folgendes beachten: Der Markt für Sprachassistenten wird im Kern von nur drei Firmen beherrscht. Apple mit Siri, Google mit seinem Google Assistant und nicht zuletzt Amazon mit Alexa. Wobei letztgenannter Sprachassistent nicht zuletzt durch seine spottbilligen Hardware-Preise eine fast beängstigende Marktdurchdringung erreicht hat.

Die Gefahr der gesammelten Daten

Das wesentliche Problem der Sprachassistenten bleibt dabei die gesammelte Datenmenge der Benutzer hat und man will den gleichen Fehler wie bei den sozialen Netzwerken unbedingt vermeiden. Denn die EU-Kommission befürchtet, dass die Anbieter der Sprachassistenten als eine Art Torwächter fungieren könnten. Dann könnten die Anbieter bestimmen, welche Produkte sich wie am Markt durchsetzen; und das einzig und alleine mit der Indexierung.

Durch die Konzentration großer Datenmengen bei der bisher geringen Auswahl an Sprachassistenten kann hier schnell ein Übergewicht zu Lasten von kleineren Unternehmen und neuen Marktteilnehmern kommen und es bedeutend erschweren, ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Untersuchung steht allerdings erst am Anfang

Bis wir hier ein abschließendes Ergebnis mit einer möglichen Handlungsempfehlung sehen werden, dauert es wohl noch eine Weile. Die EU-Kommission gab bekannt, dass im im Rahmen dieser Untersuchung zunächst mit einer Marktanalyse starten werde.

Dazu wolle man die entwickelten Fragebögen zunächst an 400 Unternehmen aus Europa und Asien verschicken, um sich einen grundlegenden Überblick verschaffen zu können.

Ziele der Untersuchung

Neben der Verhinderung des Monopols will die EU-Kommission zudem dafür Sorge tragen, dass die Interoperabilität deutlich verbessert werden soll. Im besten Fall soll Alles mit Allem funktionieren und der Kunde nicht darauf achten müssen, welches Produkt von welchem Hersteller stammt.

Abzuwarten bleibt dabei, ob die EU-Kommission auch konkretere Vorgaben zum Datenschutz machen wird; das ist noch vor der Interoperabilität die größte Sorge der Kunden. Schließlich gab es in den vergangenen fünf Jahren genügend Skandale rund um Firmen, die wenig achtsam mit den Daten ihrer Nutzer umgegangen sind.

Was ist denn Eure Meinung zu diesem sensiblen Thema? Mit welchen Einschränkungen könnt Ihr bei einem Sprachassistent leben wenn es dafür gleichzeitig mehr Datenschutz gibt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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