Schnellere Reparaturen dank Ausweitung des iPhone-Reparaturservice von Apple

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soeben gab Apple bekannt, dass Apples „Programm für unabhängige Reparaturanbieter“ in den USA nicht nur ausgebaut sondern auch in Deutschland starten wird. Mithilfe dieses Programms sollen Betreiber freier Reparaturwerkstätten in Zukunft die Möglichkeit haben, mit dem Segen von Apple Reparaturen inklusive originaler Ersatzteile durchzuführen.

 

Voraussetzungen dafür

An den Voraussetzungen hat Apple nichts geändert, diese sind identisch zu den Vorgaben aus dem Herbst 2019 für den Heimatmarkt. Laut Cupertino müssen die Hersteller nicht nur am Markt etabliert sein (damit dürfte die türkische Handybastelbude um die Ecke ausfallen), sondern darüber hinaus auch über representative Räumlichkeiten an einem gut zugänglichen und sichtbaren Standort verfügen.

Zusätzlich müssen sich die Techniker nach den Vorgaben von Apple schulen und zertifizieren lassen, was mit Sicherheit für gestiegene Reparaturkosten sorgen dürfte. Dafür erhalten diese Betriebe im Gegenzug Zugriff auf originale Ersatzteile, Werkzeuge, Schulungen, Servicehandbücher sowie Diagnose-Tools von Apple.

Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple lässt sich dazu wie folgt zitieren:

„Wir freuen uns, unser unabhängiges Reparaturprogramm auf weitere Standorte in den USA und auf Unternehmen in Europa und Kanada auszuweiten. Wenn ein Kunde eine Reparatur benötigt, möchten wir ihm eine Reihe von Optionen anbieten, die nicht nur seinen Bedürfnissen entsprechen, sondern auch Sicherheit und Qualität garantieren, damit das iPhone so lange wie möglich genutzt werden kann.“

 

Entscheidende Einschränkungen

Wer aber jetzt schon jubelt und sich nicht mehr an einer Genius Bar im Apple Store sehen lassen, der hat sich zu früh gefreut. Apple verweist nämlich explizit darauf, dass die gewährten iPhone-Reparaturen nur außerhalb der Garantie ablaufen. Aus diesem Grund können also nur gesprungene Displays oder fehlerhafte Akkus ausgewechselt werden.

Sollte sich also Euer iPhone noch in der Garantie befinden, bleibt Euch der Weg zur Genius Bar oder einem von Apple autorisierten Service-Provider nicht erspart.

Apples Öffnung in diesem Bereich ist hier offensichtlich als Reaktion auf die Kritik der „Right to Repair“-Initiative gesehen. In Europa könnte das Unternehmen mit der geografischen Erweiterungen gesetzlichen Auflagen im Sinne der EU-Initiative „Recht auf Reparatur“ zuvorkommen – auch wenn die jetzige Lösung irgendwie halbgar wirkt

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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