Kommt er oder kommt er nicht? 27″ iMac mit merkwürdigen Lieferzeiten

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Auf der diesjährigen WWDC 2020 kündigte Apple die lang erwartete Umstellung von Intel auf ARM um, versprach aber quasi als Fußnote, dass man neue Mac-Modelle mit Intel-Chips auf den Markt bringen werde. Auch ich dachte, im Vorfeld aufgrund zahlreicher Gerüchte daran, dass Apple hierbei den iMac 27″ meinte – schließlich ist das Modell schon seit März 2019 auf dem Markt.

Sinkende Lieferzeiten ein recht sicheres Indiz für neue Hardware

Ein vergleichsweise sicherer Indikator für unmittelbar bevorstehende neue Hardware sind in der Regel immer lange Lieferzeiten, die es von Apple ohne ersichtlichen Grund gibt. In der Vergangenheit trat Apple dann vor jenem Lieferdatum mit neuen Modellen auf.

So war es auch vor wenigen Wochen sowohl beim HomePod als auch beim besagten iMac 27″, jedoch ohne Aktualisierung der Hardware. Nun ist es wieder der große iMac, welcher mit verdächtig langen Lieferzeiten im Store steht. Dieses Mal sind allerdings auch einige Basiskonfigurationen betroffen. So werden im deutschen Apple Store entsprechende Bestellungen erst gegen Ende Juli ausgeliefert – will man größere Konfigurationen haben, muss man bis in den August hinein warten.

 

Extremer schaut es in den USA aus

Viel gravierender schaut es allerdings auf dem Heimatmarkt USA aus: Hier werden einige Wochen mit mehr als neun Wochen Lieferzeit markiert, die Auslieferung erfolgt somit rechnerisch Mitte September. Nun stellt sich natürlich die Frage, was der Grund dafür ist. Schließlich waren sich einige Marktexperten einig, dass Apple einen aktualisierten iMac schon in der Pipeline hat und nur noch die Pressemitteilungen rausschicken müsse.

 

Was hat Apple vor?

Was die derzeitige Liefersituation indes besonders undurchsichtig macht, ist der gerade erst aufgetauchte Benchmark zu einem bisher unveröffentlichten iMac – wie hier von mir berichtet. Der mit Mitte September vergleichsweise weit in der Zukunft liegende Liefertermin passt allerdings gar nicht dazu.

So bleibt eigentlich nur die Annahme, dass Apple den kommenden iMac als einen der ersten ARM-Macs auf den Markt bringen will. Dieses Szenario erwartet zumindest der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo. Ein 27″ iMac mit Apple Silicon würde zumindest die langen Lieferzeiten erklären, wäre allerdings ungewöhnlich. Und zwar ungewöhnlich in beide Richtungen. Ein Intel-Update, gefolgt mit einer ARM-Variante im Herbst oder Anfang des kommenden Jahres wäre ein sehr kurzer Produktzyklus. Doch auch ein umgekehrtes Vorgehen wäre zumindest etwas fragwürdig, so wäre das aktuelle Modell mit dem Intel-Chip nur etwas mehr als ein Jahr im Angebot gewesen.

 

Der kleine Bruder ist noch lieferbar

Gänzlich anders schaut es beim kleineren Modell mit 21,5″ Displaydiagonale aus. Dieses Modell ist in allen gängigen Konfigurationen weiterhin weltweit lieferbar – so wird es zumindest von Apple gekennzeichnet.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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