Steht ein neuer iMac mit ungeahnter Leistung in den Startlöchern?

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Am Ende des Tages war die diesjährige WWDC 2020 entgegen vieler Gerüchte und Erwartungen im Vorfeld dann doch genau das, was sie ist – nämlich ein reines Event rund um das Thema Software. Allerdings gab es hier durchaus tragfähige Hinweise auf neue Hardware, so sprach Tim Cook ganz am Ende davon, neben ARM-Macs auch neue Macs mit Intel-Architektur vorzustellen.

 

Neues Modell mit einem modifizierten Intel-Chip

Die aktuellen iMac-Modelle sind nun auch knapp 16 Monate alt und es wäre an der Zeit, wenn Apple diese nun aktualisiert. Das dies wohl nicht mehr allzu lange dauern wird, verrät ein neuer Eintrag bei Geekbench. Hier tauchte ein iMac mit der bisher nicht verwendeten Modellnummer „AAPJ1851,1“ auf – und scheint laut dessen interessante Hardware zu besitzen.

Zum Einsatz kommt ein Intel Core i9-10910 mit 10 Prozessorkernen sowie eine „Radeon Pro 5300“-Grafikkarte, welche noch nicht offiziell von AMD angekündigt wurde. Der Core i9 hat einen Basistakt von 3,6 GHz – per Turboboost sind bis zu 4,7 GHz möglich.

Bildschirmfoto 585

Das getestete Modell wurde offensichtlich mit 32 GB DDR4-RAM bei einer Taktrate von 1,33 GHZ sowie macOS Catalina 10.15.5 bestückt, leider lief nur ein GPU-Benchmark und kein CPU-Benchmark. Daher sind zurzeit keine Rückschlüsse über die Performance des Gerätes möglich. Zumal der hier verwendete Prozessor so nicht offiziell bei Intel zu finden ist, was aber in einem solchen Fall nicht ungewöhnlich ist. Schon in der Vergangenheit lieferte Intel an Apple exklusive Chips bzw. neue Chips mit einer Art Vorgriffsrecht aus.

 

Grafikkarte bietet mehr Power

Die hier verwendete Radeon Pro 5300 scheint die Desktop-Version aus dem aktuellen MacBook Pro 16″ zu sein und bietet mit 32.366 Zählern rund 20% mehr Leistung als die Radeon Pro 570X mit 28.601 Zählern aus dem iMac von 2019. Die optional verfügbare Radeon RX Vega kommt übrigens auf einen Wert von 55.056 Punkten.

 

Neues Design und Face ID?

Vollkommen unklar ist hingegen, ob Apple das Design tatsächlich verändert hat. Die Gerüchteküche ist sich hier weitestgehend einig, zumal eine Woche vor der WWDC 2020 neue Icons auftauchten. Diese zeigen im direkten Vergleich deutlich schmalere Displayränder und könnten für einen Zuwachs in der Displaygröße sorgen.

Bildschirmfoto 586

Außerdem soll Apple weiterhin an Face ID für den Mac arbeiten, da sich das aus den MacBook bekannte Touch ID so nicht ohne Weiteres umsetzen lassen soll.

 

Noch kein Vorstellungstermin bekannt

Es ist müßig, darüber zu spekulieren, wieso man auf der WWDC keinen neuen iMac ankündigte. Vielleicht wollte man dort den ganzen Fokus auf den neuen ARM-Mac lenken. Wie dem auch sei, vom Zeitpunkt her wäre ein aktualisierter iMac an der Reihe. Dabei ist davon auszugehen, dass aufgrund des bisherigen Jahresverlaufs Apple diese mit einer simplen Pressemitteilung ankündigen wird – hier gehe ich von einem Zeitfenster innerhalb der nächsten Wochen aus.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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