Was Apple für HomeKit zeitnah auf jeden Fall verbessern sollte

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Mein Smart Home mag ich nicht nur sehr, es macht meinen Alltag schlicht und ergreifend auch einfacher – Dank diverser Automationen und Regeln die man dazu erstellen kann. Besonders HomeKit fasziniert mich jedes Mal auf´s Neue; es ist vergleichsweise simpel, man muss nur auf das entsprechende Logo achten und die Home-App ist auf dem iDevice ja auch schon vorhanden. Als ich aber letzte Woche insgesamt vier neue HomeKit-fähige Devices eingebunden habe, ist mir etwas sehr Nerviges aufgefallen.

Unzählige Apps sammeln sich an

Im Prinzip ist HomeKit ja ganz einfach: Der Hersteller entwickelt ein HomeKit-fähiges Produkt, reicht es bei Apple ein, durchläuft den Prozess der Zertifzierung und bei Erfolg darf das HomeKit-Logo auf die Verpackung.

Einmal gekauft, müssen Anwender nur noch die Home-App öffnen, auf das Plus-Icon tippen und den HomeKit-Code abscannen. Anschließend können noch Regeln, Automationen sowie Räume dem Produkt zugewiesen werden.

Soweit so gut, soweit so einfach: Jedoch macht sich in der Praxis leider ein ärgerliches Manko bemerkbar. Es sammeln sich nämlich immer mehr Apps der Hersteller auf dem iPhone an, die man eigentlich nicht haben will. Grund dafür ist ein ärgerlicher Bug im User-Interface. HomeKit überprüft zwar immer die Firmware des HomeKit-fähigen Devices auf die aktuellste Version, verweist zur Installation dieses Updates jedoch immer auf die dedizierte App des Geräteherstellers. Diese muss also nicht nur separat geladen, sondern auch meistens vollständig eingerichtet werden. Dieser Einrichtungsprozess kostet dabei neben Speicher auf dem iPhone halt auch Zeit – und das führt dazu, dass viele Anwender HomeKit-fähige Devices mit nicht aktueller Firmware im Gebrauch haben. Und das ist ein potenzielles Risiko.

Welche Vorteile könnte das bringen

Mir ist natürlich bewusst, dass eine Umstellung von Heute auf Morgen nicht so einfach erfolgen kann. Cupertino müsste hier wohl eine webbasierte Infrastruktur mit einer entsprechenden API anbieten, wo Hersteller die jeweiligen Updates hochladen können. Apple könnte diese Updates zudem noch einmal vor der finalen Freigabe kontrollieren.

Andererseits könnte sich dies über eine HomeKit-Funktionalität bei entsprechend zertifizierten Routern realisieren lassen. Hier ließe sich eine solche Option hinzufügen, mit denen die HomeKit-fähigen Geräte die eingereichten Update direkt von den Servern von Apple herunterladen können.

In meinen Augen ergeben sich hier diverse Vorteile: Firmwareupdates, die einfacher zugänglich sind, sollten mehr Benutzer zum Updaten ihrer HomeKit-fähigen Devices animieren. Außerdem könnte hier der Support sowohl von Apple als auch den Herstellern entlastet werden, da weniger potenzielle Fehlerquellen in die Support-Analyse einfließen müssen.

Last but not least könnte Apple zudem in die Home-App eine Art Scan-Funktion einbinden, die beispielsweise einmal pro Monat alle eingebundenen HomeKit-fähigen Geräte nach ausstehenden Updates überprüft und dem Anwender dazu passende Nachrichten in der Home-App oder als Notification einblendet. Für richtig kritische Firmwareupdates könnte Apple sogar ein automatisches Einspielen des Updates implementieren, wobei es hier auch eine Option zur Deaktivierung dieser Funktion geben sollte.

Was würdet Ihr denn von solch einer Vorgehensweise halten? Macht das in Euren Augen Sinn? Oder habe ich etwas nicht berücksichtigt?  Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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