Speedbump-Update für das MacBook Pro 16″

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in knapp einer Woche findet bekanntlich die WWDC 2020 statt und bei all den Gerüchten rund um ARM-Prozessoren vergisst man fast, dass Apple auch aktuelle MacBooks mit Intel-Chips verkauft. Hier rückt nun das MacBook Pro 16″ in den Fokus, welches es in der Konfiguration seit fast acht Monaten zu kaufen gibt. Hier hat der Kunde nun die Möglichkeit, eine leistungsstärkere Grafikkarte zu nehmen.

 

Ein sogenanntes Speedbump-Update

Der geneigte Nutzer mag sich vielleicht noch erinner, zwischen 2007 und Ende 2011 aktualisierte Apple regelmäßig CPU und Grafikkarte, ohne gleich ein neues MacBook auf den Markt zu bringen. Das MacBook pro 16″ greift diese Tradition erstmals seit Jahren wieder auf.

So lässt sich nun als CTO-Variante mit der AMD Radeon Pro 5600 eine deutlich leistungsstärkere Grafikkarte bestellen. Die kommt, wie der Vorgänger 5500M, ebenfalls mit 8 GB VRAM, basiert aber auf der RDNA-Architektur. Die Leistungswerte gegenüber der 5500M versprechen ein Plus von bis zu 75%. Als Spezifikation nennt AMD 40 Compute Units, bis zu 5,3 Teraflops und 2048-bit-Speicherinterface. Der Vorgänger 5500M brachte es nur auf 24 Compute Units bei 4,0 Teraflops, die Apple aber weiterhin anbietet.

In der Basisversion für 3199,00€ und 1TB SSD verbaut Apple weiterhin die AMD Radeon 5300M mit 4 GB RAM, hier hat sich also nichts geändert. Wem das nicht reicht und die neue Radeon Pro 5600M haben möchte, muss tief in die Tasche greifen. Apple verlangt dafür satte 875,00€ Aufpreis. Somit liegt ein MacBook Pro mit der neuen AMD Radeon Pro 5600M bei mindestens 3699,00€, ausgehend vom Modell mit 512 GB SSD.

Die neue CTO-Version kann ab sofort via Apple Online Store über den nachfolgenden Link bestellt werden. Die Lieferprognose liegt laut Apple bei rund anderthalb Wochen; sollte also bei heutiger Bestellung Ende nächster Woche eintreffen.

 

AMD verkündet die News

Ungewöhnlich an dieser Meldung ist dabei die Art und Weise bzw. wer dafür verantwortlich ist. Nicht Apple verfasste eine entsprechende Pressemitteilung, sondern der Lieferant AMD ging mit einer entsprechenden Nachricht an die Öffentlichkeit.

AMD selbst feiert die neue Grafikkarte als „Super High-Perfomance“-Option für besonders leistungsintensive Anwendungen und genau so sollte sie auch betrachtet werden. Nur wenn Ihr hauptberuflich 4k-Videos rendern, schneiden und colorgraden müsst, macht sich der Mehrpreis für Euch bezahlt. Alle anderen können getrost zur 5500M mit 8 GB RAM für einen Aufpreis von lediglich 125,00€ greifen – die bringt immerhin schon bis zu 20% mehr Performance als das Standardmodell mit 4GB RAM.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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