Quickreview für den Tempered Glass Screen Protector von Pitaka

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Review auf meinem Blog,

 

Hüllen, Folien und Panzergläser für das iPhone Xs Max gibt es in nahezu allen Variationen, Farben und Formen – gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Speziell Panzergläser sind mittlerweile eine für sich geworden. Hat man Eines gefunden, muss man beid er Hülle vorsichtig sein. Nicht jedes Panzerglas lässt sich mit jeder Hülle verwenden. Das ist mir auch im Test mit dem Pitaka MagEZ Case passiert.

Obwohl es mein Fauxpas war, hat der Hersteller hier für mich für Ersatz gesorgt und mir umgehend ein neues Panzerglas aus seinem Sortiment zukommen lassen – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür. Nun will ich Euch im nachfolgenden Quickreview aufzeigen, ob sich ein Kauf lohnt

 

Verpackung und Inhalt

Ich kann es nicht oft genug betonen, wie wichtig eine ansprechend designte Verpackung für das Kundenerlebnis ist. Doch neben ansprechendem Design ist der frustfreie Zugang sowie der wohl überlegte Materialeinsatz ebenfalls ein wichtiger Punkt für gutes Verpackungsdesign. Alle Anforderungen werden von Pitaka mühelos erfüllt.

Einfach den weißen Überzug abziehen, das Siegel brechen, Verpackung aufklappen und man kommt an den Inhalt heran. Über das zusätzliche Design gehe ich nicht mehr groß ein, Details sind den Bildern zu entnehmen.

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Für den Preis von knapp 16,00€ zählt der Tempered Glass Screen Protector von Pitaka preislich zum guten Mittel, was aber auch am Lieferumfang liegt. Dieser ist nämlich vorbildlich. Pitaka liefert nämlich gleich zwei Panzergläser in zwei separaten Inlays aus. jedes Panzerglas verfügt somit über ein eigenes Feuchtigkeitstuch zum Reinigen der Fingerabdrücke sowie ein Mikrofasertuch und einen Dust Remover.

Für das bessere Auftragen bzw. zur korrekten Positionierung packt Pitaka noch einen Rahmen mit hinein

 

Auftragen der Panzerfolie

Wie man ein Panzerglas aufträgt, ist eigentlich selbsterklärend. Das iPhone mit dem Display nach oben in den vorgesehenen Rahmen einklemmen, mit dem mitgelieferten Material sauber machen, Folie vom Panzerglas abnehmen, das Glas auf dem Display des iPhone auflegen, ausrichten und andrücken.

Im Prinzip ist es auch genauso einfach, wie erklärt, zumal Pitaka noch dieses Video als QR-Code dazu verlinkt:

 

Allerdings war zumindest bei mir danach das Panzerglas nicht passgenau aufgetragen, trotz Benutzung des dafür vorgesehenen Rahmens. Es war auf der einen Seite um einen halben Millimeter versetzt wodurch es störende Reflektionen gab. Ich musste das Glass noch einmal anheben und neu ausrichten. Dabei ist leider etwas Schmutz drunter gekommen, was ich aber mit dem Dust Remover entfernen konnte. Deshalb empfehle ich Euch ganz klar, auf den Rahmen zu verzichten und das Glass freihändig aufzutragen

 

Einsatz im Alltag

Dieser Punkt ist vielleicht etwas übertrieben, denn was soll ein Panzerglass schon machen – außer das Display zu schützen. Das ist natürlich richtig und dennoch gibt zwei, drei Dinge die ich ansprechen will.

Zunächst einmal musste ich in meinem Fall das Glass zweimal absetzen und neu ausrichten. Dies führte dazu, dass zwei, drei Stellen etwas Luft am Rand unter das Panzerglas gekommen ist. Dies soll keine Abwertung sein, da das Glass nach wie vor sitzt. Es sieht halt nur nicht ganz so chic aus.

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Außerdem ist der Tempered Glass Screen Protector keine Fullscreenfolie. Das bedeutet, dass das Panzerglas nicht bis zum Rand zwischen Display und Rahmen heranreicht sondern zwischen sich und dem Case einen Spalt frei lässt, wie man auf dem obigen Bild erkennen kann. Auch dies ist keine negative Kritik, sollte aber erwähnt werden. Auf der anderen Seite hat sich Pitaka auch ganz bewusst dafür entschieden, da diese Panzerfolie als Komplementärprodukt zum MagEZ-Case entwickelt wurde.

Dieses Case aus Aramidfaser ist extrem dünn, liegt supereng am iPhone an und würde im Zweifelsfall ein Fullscreenpanzerglas anheben. Das wollte der Hersteller ganz bewusst vermeiden – Interessierte sollten diesen Fakt allerdings bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Haptik ist, nur minimal stumpfer als das originale Display des iPhone. Durch die Dünne des Panzerglass lässt sich auch Haptic Touch einwandfrei bedienen. Die Außenkanten sind zudem gut verarbeitet, auch die Aussparung an der Notch passt.

 

Fazit

 

Der Tempered Glass Screen Protector von Pitaka überzeugt im Test. Die Verarbeitung passt, der Lieferumfang ist überraschend groß dank zwei Folien nebst zweimal Zubehör zu Auftragen. Der Rahmen ist nice to have, ohne geht das Auftragen etwas leichter. Dementsprechend geht der Preis von ca. 23,00€ auch absolut in Ordnung

Dabei will das Panzerglas kein vollständiger Schutz sein, sondern eher ein zusätzlicher Schutz vor fiesen Kratzern, die man sich in der Hosentasche mal schnell mit Münzen und Schlüsseln holt, bieten. Genau das bietet das Panzerglas und passt am besten zum MagEZ Case vom gleichen Hersteller.

 

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von Anders Noren.

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