Coronatracking der etwas anderen Art: Google zeigt Stoßzeiten des ÖPNV in der Maps-App an

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Die Bundesregierung hat mittlerweile die vierte von fünf Lockerungsstufen durchgeführt und trotzdem wird uns COVID-19 noch eine ganze Weile begleiten. Regelmäßiges Händewaschen, Masken in den Geschäften und im ÖPNV werden noch längere Zeit alltäglicher Begleiter sein und das RKI hat nun eine erste Version seiner Anti-Corona-App veröffentlicht.

 

Google Maps mit einer interessanten Neuerung

Das dabei strenges Tracking von Personen zur Vermeidung von Neuinfektionen nicht die einzige Option sein muss, beweisen jeden Tag auf´s Neue diverse Unternehmen. Eines davon ist nun Google. Hier hat man an grundlegende Empfehlungn von Gesundheitsbehörden erinnert, wonach sich nicht zu viele Menschen auf einmal auf kleiner Fläche aufhalten sollen. So zeigt Google Maps seit Neuestem nämlich die voraussichtliche Auslastung des ÖPNV an.

 

Volle Busse und Bahnen alltägliche Superspreader-Events

Das der ÖPNV in Zeiten von Pandemien einen zentrale Rolle bei der Ausbreitung von Seuchen und Infektionen einnimmt, ist hinlänglich bekannt – viele Menschen auf engstem Raum, oftmals schlechte Luft und wenig Frischluftzirkulation. Bei Hitze werden zudem flächendeckend Klimaanlagen eingesetzt; werden diese nicht regelmäßig gewartet, bieten sie eine  hervorragenden Nährboden für Bakterien und Viren aller Art.

Ab sofort baut Google die Live-Informationen zur Auslastung von Bussen, Bahnen und Strassenbahnen kontinuierlich aus. Das Unternehmen will damit helfen, in Zeiten von Corona die Nutzung besser zu planen.

Löblich ist dabei, dass Google die Daten nicht einfach so erhebt, sondern auf Freiwilligkeit der Nutzer setzt. Hierzu findet sich ab sofort die Möglichkeit, in der Verbindungsanzeige mit zwei schnellen Fingertipps die eigene Erfahrung des Transfers mitzuteilen.

Bildschirmfoto 472

Dabei soll die Auslastungsanzeige nicht nur für die Verkehrsmittel selbst sondern auch für alle Stationen bereitgestellt werden. Auch hier wird die Anzeige von Stoßzeiten fortan prominent integriert. Google weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Informationen auf aggregierten und anonymisierten Daten von Nutzern basieren, die den Google-Standortverlauf aktiviert haben. Die Anzeige ist dementsprechend nur dann zu sehen, wenn ausreichend entsprechende Daten zur Verfügung stehen

Wer mag, kann sich dazu noch weitergehende Informationen zu den neuen Funktionen im offiziellen Google Maps Blog durchlesen, dieser ist hier verlinkt. Grundsätzlich finde ich solche Ansätze wo Nutzer auf freiwilliger Basis entsprechende Daten zusammentragen immer deutlich charmanter, als durchgedrückte Lösung

Ist Euch schon heute was bei der Nutzung von Google Maps aufgefallen? Wie findet Ihr dieses Feature und würdet Ihr dieses auch nutzen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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