Werbeanzeigen

Meine Must-Have Apps für das iPad (Pro)


ArtwizzCare
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

das iPad gibt es nun schon etwas mehr als 10 Jahre und hat seitdem eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Von einem reinen Device zum Surfen auf der Couch kann mit mit dem heutigen iPad Pro auch richtig professionell arbeiten – den richtigen Einsatz, das richtige Einsatzgebiet und die richtigen Apps vorausgesetzt – und denen werde ich mich hier widmen.

 

Mein (Burg)Frieden mit dem iPad

Vor so ziemlich genau drei Wochen droppte ich mein Review zum iPad Pro 11″ 2020 und ging dem Anspruch Apple´s, „Dein nächster Computer ist kein Computer“, etwas auf den Grund – mit bekanntem Ergebnis. Dabei ist das iPad Pro auf gar keinen Fall ein schlechtes Device und man kann mit den richtigen Apps eine Menge toller Dinge anstellen. Genau das will ich Euch heute und hier unter Beweis stellen. Deshalb habe ich in den letzten drei Wochen intensiver als sonst mit meinem iPad Pro gearbeitet und dabei die folgenden Apps zu schätzen gelernt:

 

Mit dem Apple Pencil, nun in der zweiten Generation, ist Apple ein absoluter Coup geglückt. Mit diesem bekommt das Schrieben auf dem iPad noch einmal eine ganz andere und eigene Note. Obwohl mit Notizen sich schon eine recht brauchbare App an Board befindet, greife ich trotzdem viel lieber für mein Journalistik-Studium auf die App Nebo zurück die sogar als herausragende App 2018 von Apple ausgezeichnet wurde und iPad-App des Jahres war.

Es gibt zwar mit Good Notes und Notability starke Konkurrenz, doch Nebo hat in meinen Augen die beste Handschriftenerkennung und darauf kommt es für mich bei einer Notizen-App schlussendlich an.

Das liegt zum Einen daran, dass der Entwickler My Script seine MyScript-Engine und die damit verbundene Handschriftenerkennung schon 1998 auf den Markt gebracht hat. Zum Anderen zeigt sich die App erfreulicherweise sehr flexibel, was die Eingabemethode angeht. Neben dem Apple Pencil kann sonst auch die Onscreen-Tastatur oder eine physische Tastatur genutzt werden – so lassen sich auch Fehler in der Transkription schnell korrigieren.

Richtig gut gefallen mir aber die Extrafunktionen bei der handschriftlichen Texteingabe: Früher wurden wichtige Worte in einem Text unterstrichen um deren Bedeutung/Wichtigkeit hervorzuheben. In der Computersprache werden solche Wörter meistens fett geschrieben – und genau das macht sich Nebo zunutze. Ich unterstreiche ein handschriftlich geschriebenes Wort einfach und es wird in fett umgewandelt – genial und genau so etwas erwarte ich und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Fairerweise muss ich erwähnen, dass die App mitsamt Entwickler nun bei Microsoft gelandet ist, doch das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Vollkommen im Gegenteil, so hat Nebo hinsichtlich der Kontexterkennung deutlich zugelegt. Es überrascht mich immer wieder, wie zuverlässig Nebo selbst richtig hingerotzte Wörter anhand der nachfolgenden Wörter und der damit verbundenen Semantik korrekt erkennt. Die am häufigsten gebrauchten Fachwörter können dabei in einem eigenen Wörterbuch hinzugefügt werden, was in der Oberstufe oder im Studium wirklich hilfreich sein kann.

Dabei ruhte sich Nebo nicht nur auf der Handschrifterkennung aus, sondern holte Schritt für Schritt seinen Rückstand auf GoodNotes und Co auf. So lassen sich jetzt auch endlich Skizzen sowie ausführlichen Zeichnungen in die Textseite entsprechend einpflegen. Wer zudem den einmaligen In-App-Kauf in Höhe von 8,99€ tätigt, kann seine angelegten Notizbücher auch über verschiedene Clouddienste wie iCloud, Google Drive und Co syncen.

Abgerundet wird die App übrigens durch seine Multiplattform. Das bedeutet, dass die App nicht nur iOS/iPad verfügbar ist, sondern auch im Google Play Store und unter Windows genutzt werden kann.

 

Vom gleichen Entwickler stammt auch meine nächste App-Empfehlung, schließlich erfinden kluge Köpfe meist mehrere geniale Sachen. MyScriptCalculator ist eine App für mathematische Berechnungen und funktioniert im Prinzip genauso wie Nebo

Man kann seine Berechnungen wie in der Schule auf einem Blatt Papier schreiben und die App wandelt das Ganze inklusive korrekter Berechnung uns richtigem Ergebnis in Computerschrift um. Dabei kommt auch hier die legendäre MyScript-Engine in abgewandelter Form zum Einsatz

Man kann nämlich ein „?“ zum Lösen einer unbekannten Gleichung einsetzen um die Lösung zu bekommen, wie man hier eindrucksvoll sieht.

Dabei können auch deutlich komplexere mathematische Berechnungen nach diesem Prinzip eingegeben werden wobei diese jederzeit durch eine Live-Interaktion bearbeitet werden können. Zudem kann man auswählen, ob man diese Berechnungen automatisch ausführen lassen will oder die einzelnen Schritte händisch vornehmen möchte.

Ist eine Zeile zu Ende, kann man einfach in der nachfolgenden Zeile weiterschreiben und MyScriptCalculator erkennt dies eigenständig. Häufig genutzte Zahlen und Rechensymbole können dabei in einer Speicherleiste abgelegt und bei Bedarf wieder in den Arbeitsbereich gezogen werden. Abgerundet wird das Ganze durch einen Verlauf, indem alle bisherigen Berechnungen automatisch abgespeichert werden.

Die App unterstützt dabei alle gängigen Rechenoperatoren die wie folgt sind:

Bildschirmfoto 424

Sind die Berechnungen abgeschlossen, lassen sich diese natürlich auch als Bild exportieren oder auf einem Blatt Papier ausdrucken – praktisch, wenn Ihr die Berechnungen in einer Mappe oder Ordner abgeben müsst. Zu meinem Leidwesen benutze ich die App nicht ganz so häufig doch missen möchte ich sie nicht – alleine schon wegen Ihrer Magie und dafür zahle ich gerne die 3,49€

 

Obwohl Apple letztes Jahr mit iPadOS dem iPad eine angepasste Version von iOS verpasst hat, sucht man einen Taschenrechner nach wie vor vergebens. Was geradezu grotesk ist, schließlich bewirbt Apple das iPad (Pro) ja als Ersatz für einen Computer und hat nicht einmal mittels Catalyst die App vom iPhone auf das iPad portiert. Nun kann man zwar im Spotlight mal eben schnell eine einfache Addition usw. machen (geht übrigens auch am Mac und ist das etwas komfortabler) doch so richtig schick ist das alles nicht….

Das ist leider auch der Grund, warum es Taschenrechner-Apps wie Sand am Meer im App Store gibt. Dabei sind viele schlechte Apps dabei, die einem zudem noch ein Abo aufschwatzen wollen. Deshalb habe ich mich mich für Taschenrechner HD für iPad entschieden. Der Kaufpreis von 1,09€ ist absolut fair, dafür bekommt insgesamt vier liebevoll gestaltete Taschenrechner: Basis, Notiz, Aufnahme und Wissenschaftlich inklusive nett gestalteter, typischer Schreibtischdekoration. Wobei Letzteres nur ein paar rudimentäre Funktionen wie Wurzel ziehen usw. ermöglicht.

852008FC-15FA-415B-8BCE-E88702E8A404_1_105_c

Wem das nicht ausreichend ist und zudem einen leistungsstarken wissenschaftlichen Taschenrechner benötigt, sollte sich CalcNGraf83 ansehen. Die App lehnt sich an den legendären TI-83 von Texas Instrument an, mit dem uns unsere Mathelehrer in der Mittel- und Oberstufe immer gequält haben und die App kann alles: Graphen plotten, Matritzen analysieren, Trigonomie berechnen und und und – schaut einfach selbst rein. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels noch kostenfrei, liegt der reguläre Preis hier zwischen 4,00€ und 6,00€ – und jeden Penny wert. Also hinterlasst dem Entwickler auf seiner Webseite doch eine kleine Spende

2F0D9716-53CB-4340-8AF5-3F7D7B59F135_1_101_o

Pixelmator Photo stammt vom Pixelmator Team, der mit Pixelmator eine extrem leistungsstarke App auf dem Niveau von Adobe Photoshop mit zahlreichen Bearbeitungswerkzeugen im Angebot hat und sich sowohl auf dem iPad als auch auf dem Mac einsetzen lässt.

Die hier vorgeschlagene App Pixelmator Photo geht einen etwas anderen Weg und orientiert sich dabei an Adobes Lightroom: Entwickelt als leistungsstarker Bildeditor steht hier die Einfachheit im Fokus. Direkt ab Werk gibt es 40 Presets, die Auswahl reicht hier von schwarz-weiß, über Vintage bis hin zu bestimmten Einstellungen für Landschaften, mit dessen Hilfe sich die mit dem iPhone geschossenen Bilder den letzten Feinschliff verschaffen lassen. Natürlich lassen sich diese Filter auch noch individuell bearbeiten. Wem dies nicht zusagt, kann natürlich auch seinen eigenen Filter kreieren.

Das ist schon richtig gut, doch persönlich nutze ich eher drei andere Features von Pixelmator Photo: Erstens greift Pixelmator auf die ML-Schnittstelle (Maschinelles Lernen) von Apple zu und ermöglicht so unglaublich beeindruckende Ergebnisse in der Autobearbeitung. Jeder kennt dieses Feature, bietet Apple doch in iOS/iPadOS und macOS ein ähnliches Tool an. Die Ergebnisse können aber in keinster Weise mit denen von Pixelmator Photo mithalten, doch seht selbst:

Dazu liebe ich die Cropfunktionen von Pixelmator Photo. Das Begradigen funktioniert hier insbesondere mit dem via ML ausgewählten Bildausschnitt hervorragend. Der Knaller ist die Bearbeitung der Perspektive. Auch hier setzt Pixelmator wieder extrem auf das Maschinelle Learning: Beim Bearbeiten der Perspektive (dem nach vorne- oder nach hinten kippen des Objektes) wird automatisch der Bildausschnitt mit gedreht.

Eine kostenfreie Alternative wäre hier Snapseed von Google, die ich ebenfalls empfehlen kann aber jedoch etwas mehr in die klassische Bildbearbeitung geht und somit einen etwas anderen Funktionsumfang hat. So kann man hier beispielsweise nachträglich eine Unschärfe auf das Motiv legen oder ein Text in das Bild einfügen.

 

Die Affinity Suite von serif labs hat sich in den letzten drei Jahren als veritabler und ernstzunehmender Gegner für den Platzhirsch Adobe entwickelt. Ausgestattet mit einem ähnlich beeindruckenden Leistungsumfang ist der größte Vorteil der Preis: Im Gegensatz zu Adobe verzichtet man ganz explizit auf ein Abo und bietet Affinity Photo sowie seine anderen Apps Affinity Design und Affinity Publisher zum Einmalkauf an und gehören alleine deshalb schon auf jedes iPad.

Darüber hinaus lässt sich Affinity Photo natürlich auch mit dem Apple Pencil nutzen, ist an den P3-Farbraum des iPad Pro angepasst und bietet eine Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten inklusive Stapelverarbeitung und Co.

 

Apps und Dienste von Google sind ja immer so eine Sache für sich. Wahnsinnig hoher Komfort erkauft man sich eben leider mit der Weitergabe seiner persönlichen Daten und dennoch möchte ich Google Earth nicht mehr missen.

Wer Spass am Entdecken hat und bequem auf der heimischen Couch neue Gebiete entdecken möchte, für den ist Google Earth genau das Richtige. Doch auch die eigene Heimatstadt lässt sich hervorragend aus der Vogelperspektive neu entdecken und zeigt einem Plätze, die man vielleicht so noch nicht auf dem Schirm hatte

AirPano City Book funktioniert im Prinzip wie Google Earth, nur das man sich hier auf wenige Städte fokussiert hat und sämtliche Aufnahmen in 4k geschossen wurden. So werden in einer Art Bilderbuch beeindruckende Reisen nach New York, Barcelona, Amsterdam, Paris, Singapore, London, Rom, Shanghai und und möglich. Dabei sind alle Aufnahmen als 360°-View angelegt und man man wunderbar durch die Stadt streifen. Außerdem ist für jede Stadt ein kleiner City Guide hinterlegt: Hier findet Ihr Tipps zum Essen, für den besten Ausblick über die Stadt sowie die beste Option für eine Sightseeing-Tour.  Für Leute mit Fernweh genau das Richtige, um sich auf die Zeit nach Corona vorzubereiten, dafür sind faire 1,09€ fällig

Über Star Guide muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Die interaktive Sternenkarten-App, die sich auch auf Apple´s Augmented Reality versteht, ist einfach nur wunderschön gestaltet und lädt zum Entdecken und Träumen ein. Dies geschieht dank einer interaktiven Karte, die sich anhand des Standortes orientiert und dabei auf die frei zugängliche Datenbank der NASA zugreift um beispielsweise Überflüge der ISS korrekt anzuzeigen. Ich benutze die immer mal wieder sehr gerne und vor allem mit dem Patenkind meiner Frau macht das richtig Spass – gerade die Kleinen lieben das.

  1. Juli 1969. Ein kleiner Schritt für einen Menschen. Ein großer Schritt für die Menschheit. Weltweit über 600 Mio. Menschen an den TV-Empfangsgeräten. Ohne Zweifel war die allererste bemannte Mondlandung eines der größten Ereignisse des vergangenen Jahrhundert und selbst 51 Jahre danach hat es nichts von seiner Faszination verloren.

Und genau darum geht es in dieser App. Man kann hier Dank Augmented Reality direkt im heimischen Wohnzimmer die Mondlandung aus der Ich-Perspektive als Neil Amstrong noch einmal erleben. Und weil es so ein bedeutender Schritt in der Menschheitsgeschichte war, ist diese App für mich Pflicht auf jedem iPad.

Wer sich mehr und lieber für deutsche Geschichte interessiert, kann stattdessen einen Blick auf MauAR – Berliner Mauer werfen. Hierbei geht es konkret um die Mauer an der innerdeutschen Grenze, die einst die heute Bundesrepublik von der ehemaligen DDR trennte.

Wer sich noch an die Keynote des allerersten iPad erinnert, weiß, dass Steve Jobs das iPad schon damals als die digitale Zeitung verstanden wissen wollte. Zehn Jahre danach tun sich die Verleger immer noch schwer und ausgerechnet dieses Feature fristet nach wie vor ein Nischendasein – auch weil Apple News+ immer noch nicht in Deutschland verfügbar ist.

Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm, denn mit Readly haben wir einen mehr als leistungsstarken und ebenbürtigen Konkurrenten im iOS App Store.

Readly hat insgesamt über 4600 Titel gelistet, die sich jederzeit auch offline durch die integrierte Downloadfunktion ohne Limitierung genießen lassen. Dazu kann ein Account über die Familien-Account-Funktion mit bis zu vier weiteren Familienmitgliedern geteilt werden – was die Kosten von insgesamt 9,99€ pro Monat auf 2,00€ pro Nase reduziert.

Wer nun aber denkt, dafür gibt es nur Schund muss sich eines Besseren belehren lassen. Die Auswahl ist nicht nur gigantisch sondern qualitativ auch gut, hier einmal ein Auszug:

  • SportBild
  • MacLife (inklusive Sonderhefte)
  • Börse Online
  • Men´s Health
  • Women´s Health
  • €uro
  • Time Magazin
  • RollingStone Magazin
  • Computer Bild
  • Connect
  • HDTV
  • Audio Test
  • Stereoplay
  • Five
  • und viele weitere

Der monatliche Preis liegt bei 9,99€, wobei Ihr Readly die ersten 30 Tage kostenfrei ausprobieren könnt. Doch ich habe noch ein Goodie für Euch: Registriert Ihr Euch über diesen Link, erhaltet Ihr von mir einen weiteren Gratismonat.

Das waren meine persönliche Must Have-Apps auf jedem iPad. Darüber hinaus gibt es natürlich noch die üblichen Verdächtigen, die ich nachfolgend ohne große Erklärung einmal aufliste:

Wie bereits angedeutet, sind das nur meine persönlichen Empfehlungen mit denen ich subjektiv gesehen am Besten im Alltag mit meinem iPad Pro zurechtkomme. Ich freue mich, wenn Ihr meine persönlichen Must Have-Apps einmal ausprobiert. Schreibt mir gerne Euer Feedback dazu in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze mich damit

€5,00

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: