Wie Smart Home Dich in Zeiten des Home Office unterstützen kann

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Persönlich bin ich wirklich ein großer Fan von Smart Home geworden wie Euch sicherlich bekannt sein dürfte. Ich mag es einfach, dass Smart Home mir mein Leben in einigen Dingen deutlich angenehmer macht, ich zudem bares Geld sparen kann und mein Leben gesünder macht.

Einige von Euch werden jetzt denken, dass er vollkommen den Verstand verloren hat – Was hat Smart Home mit einem Home Office und Gesundheit zu tun?! Nun, mehr als Ihr denkt und wie ihr hier erfahren werdet.

 

Schlechte Luftqualität in den eigenen vier Wänden

In Deutschland atmet ein Drittel der Deutschen im eigenen Zuhause verschmutzte Luft ein, was angesichts dessen, dass wir jeden Tag durchschnittlich 15,7 Stunden in Innenräumen verbringen, alarmierend ist. Allerdings hat sich dieser Wert in der Corona-Pandemie signifikant verschlechtert, heute sind es bis zu zwei Drittel der Deutschen, die schlechte Luft einatmen.

Das hat mehrere Faktoren wobei auch die Jahreszeit eine wichtige Rolle spielt. Laut Netatmo wird in 31% der deutschen Wohnungen mindestens einmal täglich der Grenzwert von 1.000 Partikeln je Million (ppm) an COüberschritten was klar auf eine schlechte/ unzureichende Lüftung der Räumlichkeiten hindeutet – viele Menschen lüften eben nicht zweimal täglich Ihr Wohnung um, wie es zahlreiche Gesundheitsorganisationen empfehlen, für eine Lufterneuerung zu sorgen.

Das ist gerade im Winter absolut fatal da hier die Bequemlichkeit über die Notwendigkeit siegt – schließlich heizen wir die Wohnung gerne auf und mögen nicht so gerne die kalte Luft wenn wir das Fenster öffnen würden.

vcsPRAsset_3551033_171890_75937a46-e829-4aab-8321-97a170b71f8a_0.png

Das bedeutet, dass die Luft in 41% aller deutschen Wohnungen schlecht ist während hingegen im Sommer gerade einmal 18% der Wohnungen kritische Werte bezüglich der Luft aufweisen. Während der Ausgangsbeschränkung zwischen März 2020 und Mai 2020 lag dieser Wert mit 47% aller deutschen Haushalte allerdings  nochmals höher als im Jahresschnitt von 2019 mit 41%

 

Deutsche Wohnungen mit am stärksten belastet in Europa

Obwohl wir in Deutschland mit die strengstem Bauvorschriften hinsichtlich energetischen Bauens haben sind unsere Wohnungen hinsichtlich der Luftqualität mit am Stärksten belastet – 31% aller Wohnungen sind betroffen. Damit liegen nur noch Italien und Frankreich vor uns was aber kein Grund zum Zurücklehnen ist. Der Durchschnitt innerhalb Europas liegt gerade einmal bei 22%.

vcsPRAsset_3551033_171894_68a97640-49ff-4774-bb60-6671703b8e77_0.png

Zurück zu führen ist das auf die verschiedenen Ventilationsvorschriften und -mechanismen der einzelnen Länder. Bei uns in Deutschland verfügen 55% der nach 1990 gebauten Einfamilienhäuser über eine sogenannte natürliche Belüftung.

Eine natürliche Belüftung ermöglicht das Lüften ohne eine spezielle Vorrichtung anhand eines Luftdurchgangs durch ein geöffnetes Fenster oder ein Lüftungsgitter. Bei der mechanischen Lüftung dagegen handelt es sich um eine mechanische Vorrichtung, die die permanente Lufterneuerung in den Innenräumen sicherstellen soll.

In Schweden hingegen, dem Spitzenreiter, besitzen nur 40% der Häuser eine natürliche Belüftung. Die restlichen 60% der Häuser haben nur eine mechanische Belüftung was die Schwankungen hinsichtlich der Emissionen erklären könnte.

 

Schimmelbildung ist ein weiterer wichtiger Faktor

Schlechte Luft bzw. schlechte Belüftung in den eigenen vier Wänden kann auch noch ein viel kritischeres Problem auf den Plan rufen dessen Beseitigung nur mit viel Geld und Zeit möglich ist – die Rede ist von Hausschimmel in den Wänden.

Es ist hinreichend bekannt, dass gerade im Winter sich das Risiko für Schimmelbildung signifikant erhöht. Durch die erhöhte Feuchtigkeit, sowohl der Außenluft als auch der Innenluft, finden die unsichtbaren, aber vorhandenen, Schimmelsporen in der Umgebung ideale Bedingungen vor. Bis zu 15 Liter Wasser werden in einem Vier-Personen Haushalt jeden Tag als Wasserdampf durch die Atemluft und Schwitzen, dem Wasserdampf durch Duschen und Kochen sowie das Trocknen von Wäsche in den eigenen Räumlichkeiten erzeugt. Das sind bei unzureichender Belüftung geradezu laborhafte Bedingungen für den Schimmelpilz und seine Verbreitung.

Diese feuchte Luft muss ausgetauscht werden was gerade durch das feuchtere Klima im Herbst und Winter naturgemäß erschwert wird. Deshalb sollte man in diesen Jahreszeiten auf jeden Fall deutlich öfter – lieber zweimal zu viel als einmal zu wenig – lüften.

Auch das richtige Heizen zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Heizt man zu wenig, friert man und die feuchte Luft bleibt in den Räumen. Heizt man jedoch zu viel, wird die Luft zu trocken und die Nasenschleimhäute trocknen aus, was wiederum Infekte begünstigt.

Das waren für mich auf jeden Fall die Gründe, warum ich mir den Netatmo Healthy Home Coach zugelegt habe wozu Ihr das dazugehörige Review hier nachlesen könnt. Mit dem Produkt kann ich nun spielend leicht die Luftwerte hinsichtlich des CO2  und der Luftfeuchtigkeit messen um bei Bedarf durch entsprechendes Lüften dagegen steuern zu können.

Man könnte nun zusätzlich mit entsprechenden Fensterkontakten und smarten Heizungsthermostaten wie von Eve das Heizen direkt daran ankoppeln – Wird das Fenster geöffnet dreht das Thermostat runter und umgekehrt sobald das Fenster wieder geschlossen ist. So kann man verschiedene Aspekte eines smarten Zuhause miteinander koppeln und aufeinander abstimmen.

 

Nicht zu vergessen – der Lärm 

Außerdem nimmt seit März 2020 auch die Lärmbelastung stetig zu, was ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Hier hat sich der Durchschnittswert von 41,29 dB im Bezugszeitraum 2019 auf nun 42,06 dB in 2020 erhöht.

Höhere Lärmbelastung und Kombination mit schlechter Luft kann sich mittel- und langfristig negativ auf das körperliche Wohlbefinden auswirken worunter auch die Produktivität im Home Office leiden.

Auch hier kann der Netatmo Healthy Home Coach helfen, da er zusätzlich zum C=2-Wert auch die Lärmbelastung im aufgestellten Raum messen kann. Wenn es also zu laut ist, kann beispielsweise ein Kopfhörer mit Active Noise Cancelling, wie die AirPods Pro, Abhilfe schaffen und die Lärmbelastung reduzieren

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

Kaffeekasse

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze meinen Blog und mich bei der Arbeit

€5,00

 

 

 

Zahlen und Grafiken wurden von Netatmo zur Verfügung gestellt

Kommentar verfassen

von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: