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Homeoffice mit dem Mac: So klappt´s


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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

COVID-19 hat nicht nur unser Land in den vergangenen zwei Monaten fast sprichwörtlich in Atem gehalten, auf der ganzen Welt sorgte das Virus für tiefgreifende Veränderungen. Auch wenn man sich hüten sollte, hier irgendwelche Vorteile zu sehen, ist zumindest in Deutschland ein erfreulicher Trend bemerkbar: Entgegen der jahrelangen Aussagen der Arbeitgeber ist Home Office sehr wohl machbar.

 

Home Office – nur in Deutschland ganz neu

Man kann jetzt natürlich lang und breit darauf einschlagen, wieso insbesondere in Deutschland das Home Office oftmals so verteufelt wird und sich Arbeitgeber schlicht weigerten sich den modernen Gegebenheiten anzupassen. Fakt ist, dass innerhalb Deutschlands leider noch viel zu wenige Arbeitgeber diese Möglichkeit anbieten. In diesen Zeiten zeigte sich allerdings, dass Home Office sehr wohl möglich und sogar förderlich für die Arbeitsleistung ist – vorausgesetzt man hat eine halbwegs stabile Internetverbindung mit mindestens 25 Mbit/s.

Weltweit bemerken wir gerade eine Transformation der Arbeitswelt, die sozusagen analog zur Industrie 4.0 erfolgt. Immer mehr Arbeitnehmer werden sich nach den vergangenen Monaten nicht einfach wieder so in irgendwelche stickigen Großraumbüros mit fadenscheinigen Ausreden verfrachten lassen. Und das ist auch gut so. Twitter beispielsweise ermöglicht den Mitarbeitern lebenslanges Home Office, die bereits jetzt schon von zu Hause aus arbeiten und das wird auch in Deutschland immer mehr Einzug halten.

Nachfolgend habe ich ein paar Tipps & Tricks für Dich, damit Du im heimischen Büro mit deinem Mac einen guten Workflow hinbekommst – das geht oftmals einfacher als Du denkst:

Tipp 1 – Sauberkeit:

Mein erster Tipp ist so unglaublich banal und simpel, trotzdem vergessen es so viele Menschen immer wieder: Räume deinen Schreibtisch auf und beschränke dich auf die notwendigsten Dinge denn nur ein sauberer und aufgeräumter Arbeitsplatz ist ein produktiver Arbeitsplatz. Diese Regel solltest Du wirklich immer beherzigen

 

Tipp 2 – Organisation:

Der zweite Tipp ist ebenfalls sehr simpel und trotzdem unglaublich effektiv. Und er hilft Dir auch, Ergebnisse zu erzielen: Mach dir eine Agenda für den Tag mit den wichtigsten Punkten, die Du arbeiten willst/musst. Gerade zu Hause sind die Versuchungen, sich ablenken zu lassen, oftmals größer als im Büro. Der Chef kann schließlich nicht jede Minute hereinplatzen.

Wo Du die Agenda anlegst ist dabei vollkommen egal. Du kannst Sie im Kalender anlegen und hättest sie auch gleich auf iPhone/ iPad jedoch läufst Du Gefahr, dass es schnell unübersichtlich wird. Besser wäre im Zweifelsfall die Erinnerungen-App, auch die kann entsprechend synchronisiert werden – und davon ab, sind auch mal 10 Minuten bei Facebook daddeln vollkommen in Ordnung.

Erfahrungsgemäß sollten auch E-Mails dringend in diese Agenda mit aufgenommen werden. Erstmals gehen Mails bei der heutigen Flut nicht nur mit unter, es wirkt schlicht auch gerade im Home Office nicht professionell, auf eine E-Mail erst Tage später zu antworten.

Faustregel: Kommt eine E-Mail an, sollte innerhalb der ersten Stunde an den Absender ein kurzes Feedback gegeben werden. Eine ausführliche Beantwortung der Mail sollte innerhalb von 24 Stunden erfolgen. 

 

Tipp 3 – Tagesstruktur:

Mein dritter Tipp geht Hand in Hand mit dem zweiten Tipp. Wer arbeitet muss nämlich auch einmal Pause machen, was Essen und einfach mal mit einem kurzen Break abschalten. Auch hierfür kann es sehr sinnvoll sein, Dir ein Zeitfenster zurecht zu legen. Idealerweise packst Du beides in Zeitblöcke. Ich bin direkt nach dem Aufwachen durchaus enorm produktiv und kann schnell Informationen verarbeiten und auffassen. Deshalb schreibe ich meist morgens News-Beiträge und frühstücke dann so gegen 09:30, gefolgt von einem ersten Break. Anschließend tausche ich mich mit meinen Kollegen von Apfelpage.de aus schreibe dafür Beiträge, arbeite Anfragen von Agenturen usw. ab und esse gegen 15:00 zu Mittag. Anschließend schaue ich etwas fern und gehe so eine Dreiviertelstunde spazieren. Am Nachmittag kommen dann die kreativen Beiträge wie Reviews dran, unterbrochen von einer Stunde lernen für das Studium.

Ihr seht also, eine Struktur in Zeitblöcken ist ungemein wichtig und hilft dabei, Euch zu organisieren. Dabei darf auf keinen Fall das persönliche Wohlempfinden zu kurz kommen. Hach ja, ein Espresso geht natürlich immer 😉

 

Die richtige Hardware ist das A und O

Das Ihr alle mit einem Mac, einem iPhone und einem iPad die richtige Hardware habt, ist unbestritten und deshalb folgt Ihr mir hier ja auch auf meinem Blog. Mit der Überschrift ist eher die Peripherie sowie der richtige Einsatz der Hardware gemeint:

 

Tipp 4 – Startbereiter Mac:

Bevor es allerdings so richtig mit der Arbeit losgeht, kommt mein vierter Tipp. Den Mac am Besten morgens starten und einmal kurz nach Software-Updates der am Tag benötigten Programme suchen. Nicht ist nerviger, als mitten in der Arbeit eine Notification zu bekommen, dass ein Update verfügbar ist.

 

Tipp 5 – die richtige Maus:

Am MacBook aber gerade auch am Mac ist die richtige Maus essentiell. Liegt die Maus gut in der Hand und ist mit durchdachten Funktionen ausgestattet, macht das Arbeiten damit länger Freude und schont zudem die Hand. Kriterien, welche die Magic Mouse nicht gerade erfüllt. Sie ist zwar hübsch anzuschauen, jedoch ergonomisch nicht empfehlenswert und das Laden durch den Lightning-Anschluss auf der Unterseite – nun ja, reden wir nicht weiter darüber.

Meine persönliche Empfehlung ist hier die Logitech MX Master 3. Bei mir ist zwar der der direkte Vorgänger, die MX Master 2,  im Einsatz, aber die richtig gelungene ergonomische Form sowie die cleveren Zusatzfunktionen die sich mittels Software individuell auf jeden Benutzer einstellen lassen haben den damaligen Kauf absolut gerechtfertigt. Die MX Master 3 ist mit ca. 90€ ist im oberen Preissegment angesiedelt doch jeden Penny wert.

 

Tipp 6 – ergonomisch arbeiten:

Passend zur Maus gehört für mich auch ein ergonomisches Mauspad zur absoluten Grundausstattung. Stundenlanges Arbeiten am Mac mit der Maus ist auf Dauer nicht wirklich gesund für das Handgelenk und Vorsorge ist besser als jahrelange Nachsorge.

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Das Mauspad sollte eine Stützablage für das Handgelenk, am besten aus Gel, sowie einen strapazierbaren Bezug haben.

 

Tipp 7 – mehr Platz auf dem Bildschirm

Wer auf der Arbeit mit mehreren Monitoren oder einem großen iMac arbeitet, tut sich unter Umständen mit dem kleineren Display eines MacBook etwas schwer.

Wer ein iPad verfügbar hat, sollte dies als Zweitmonitor nutzen. Apple bietet seit macOS Catalina (kompatiblem Mac und iPad vorausgesetzt) mit Sidecar bereits von Haus solch eine Funktion an. Die kann ich ehrlich gesagt nicht empfehlen, da gerade MacBooks ohne dedizierte Grafikkarte schnell an seine Grenzen stoßen.

Hier empfehle ich, sich nach Alternativen umzusehen. Eine hervorragende Option ist Duet Display; zumal ehemalige Ingenieure von Apple  Die ist zwar kabelgebunden (das erhöht allerdings die Performance), dafür kann aber so ziemlich jedes noch lauffähige iPad am Mac angeschlossen werden.

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Für den Mac lässt sich Duet Display einfach über die Webseite des Anbieters herunterladen, die App für das iPad lädt man sich aus dem iOS App Store herunter. Normalerweise liegt der Preis für die App bei 10,99€, für kurze Zeit bietet der Entwickler jedoch einen Preisrabatt von bis zu 50% an. Der größte Clou ist aber, dass nahezu jedes iPad unterstützt wird, lediglich iOS 7 oder höher muss darauf installiert sein. Unterstützt das iPad den Apple Pencil, lässt sich dieses mit Duet Display auch als angeschlossenes Grafik-Tablet am Mac nutzen.

Das angeschlossene iPad will natürlich auch aufgestellt werden. Man kann es sich einfach machen, und dazu einfach die Hülle aufklappen und damit das iPad aufstellen bzw. es mit dem Smart Keyboard Folio aufstellen. Schick und universell ist das Alles nicht. Besser auf einen separaten Ständer setzen, dieser lässt sich so auch in der Küche oder im Bad nutzen.

Für die Stilbewussten unter Euch empfehle ich den Compass Pro von TwelveSouth. Der minimalistische Ständer ist ein magnetisches Dreibein welches sich zudem super kompakt zusammenfalten lässt – das lässt sich der Hersteller mit knapp 60,00€ allerdings auch sehr gut bezahlen. selbstverständlich lässt sich das iPad sowohl im Hoch- als auch im Querformat verwenden.

Deutlich günstiger aber mit genauso viel Charme ausgestattet fügt sich dank dem Werkstoff Bambus auch der Tablet-Ständer von RSW24 auf dem Schreibtisch ein. Obwohl der Preis hier deutlich unter 20,00€ liegt, muss man keinesfalls auf Komfort verzichten: Auch hier ist die Benutzung um Hoch- als auch im Querformat möglich.

Wem das alles noch nicht teuer und exklusiv genug ist, sollte einen Blick auf den Stand von Yohann werfen. Als Kickstarter-Projekt gestartet, bietet der Hersteller einen Ständer mit einen Mix aus außergewöhnlichem Design, durchdachten Funktionen und edlen Hölzern an – wofür der Hersteller aber auch mit 179,00€ einen stolzen Preis aufruft.

 

Tipp 8 – himmlische Ruhe:

Egal, ob mit oder ohne Familie – manchmal braucht es Ruhe um sich auf die Aufgaben konzentrieren zu können. Hierfür eignen sich sogenannte Noise-Cancelling-Kopfhörer ganz besonders. Sie reduzieren Umgebungsgeräusche wie beispielsweise Straßenlärm von einem geöffneten Fenster oder das Kindergeschrei. Natürlich lässt sich darüber auch noch hervorragend Musik am Mac genießen.

Gute Modelle gibt es einige, auch Apple bietet hierzu was an. Wer auf eine In-Ear-Variante steht, sollte neben den AirPods Pro auch den Track Air+ von Libratone im Auge behalten – beide gehören zu den kompaktesten In-Ear-Kopfhörern. Wer lieber auf Over-Ear steht, sollte auf jeden Fall den Bose Quietcomfort 35 II in die engere Wahl ziehen. Technisch komplett ausgereift bietet dieser neben einem hervorragenden Sound auch das beste Noise-Cancelling seiner Klasse – und zwar für unter 230,00€

Für die schnelle Verbindung mit dem Mac nach erfolgreicher Kopplung via Bluetooth empfehle ich Euch die App ToothFairy. Die habe ich hier schon einmal etwas ausführlicher vorgestellt.

An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp wenn Du regelmäßig Video-Calls mit deinen Kollegen führen musst: Nimm bitte einen kabelgebundenen Kopfhörer. Nichts ist peinlicher und frustrierender als ein paar Bluetooth-Kopfhörer was sich ausgerechnet dann nicht verbinden lässt oder dem mitten im Call der Saft ausgeht. Mit einem kabelgebundenen Kopfhörer (auch ein altes Paar EarPods tut seinen Dienst, nur bitte nicht völlig runtergeranzt) umgeht man diesen möglichen Fauxpas und verbessert zudem auch noch eine eigene Sprachqualität – darüber freuen sich alle anderen Teilnehmer.

 

Tipp 9 – eine externe Kamera

Auch hier mögen die ersten kritischen Stimmen aufschreien und mich darauf hinweisen, dass Apple ja seit Jahren integrierte iSight-Kamera (wahlweise auch FaceTime- oder FaceTime HD-Kamera genannt) in den Mac einbaut – was an sich stimmt. Die spendierten 1,2 MP bzw. 720p sind so 2010, dass man sich damit in 2020 nicht wirklich blamieren will. Wer also mit professionellem Bild bei der nächsten Videokonferenz punkten will, sollte den Call entweder mit dem iPhone oder iPad (wenn vorhanden) führen oder eine externe Kamera anschließen.

Die zurzeit beste Kamera auf dem Markt ist die Logitech Streamcam. Sie besticht durch ein kompaktes Design und clevere Features wie einer um 90° drehbaren Halterung, einer zweiten Halterung für ein Stativ oder der zusätzlichen Software Logitech Capture. Etwas mittelmäßig ist leider der Ton aber siehe Tipp 8

Zudem sollten noch ein paar Regeln beachtet werden. An erster Stelle steht ein aufgeräumter Raum der zudem für die Dauer des Video-Calls am Besten von Niemand anderem betreten wird. Essen ist selbstverständlich tabu, getrunken werden sollte auch nicht; und wenn dann nur Wasser. Wenn man nicht an der Reihe ist, am Besten das Mikrofon abschalten um Störgeräusche zu vermeiden. Das verbessert und erleichtert für alle Teilnehmer das Zuhören.

 

Tipp 10 – Smart Home kann helfen

Zugegeben, dieser Tipp hört sich erst einmal seltsam an. Was hat Smart Home mit effizientem Arbeiten im Home Office zu tun. Nun, mehr als Ihr auf den ersten Blick ahnt.

Wer konzentriert arbeiten will, braucht ein entsprechendes Raumklima denn nichts ist schlimmer als zu trockene, stickige Luft. Genau hier setzt Smart Home an und hilft Euch dabei, ein gesundes Raumklima zu schaffen Mit dem Healthy Home Coach von Netatmo behaltet ihr alle wichtigen Parameter im Auge – von der CO2-Belastung über die Raumtemperatur bis hin zur Luftfeuchtigkeit und Geräuschkulisse.

Neben der CO2-Sättigung spielt die Luftfeuchtigkeit eine bedeutende Rolle im Raumklima für unser Wohlbefinden. Viele haben entweder eine zu trockenen oder aber eine zu feuchte Luft in den Räumen – beides ist schlecht. Ist die Luft zu trocken, reizt das unsere Schleimhäute, wir schlafen schlecht und sind dementsprechend am nächsten Morgen nicht optimal ausgeruht. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt hingegen die Bildung von Schimmel und die Sporen können ebenfalls die Atemwege angreifen.

Mit dem neuen Dyson Humidify + Cool schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man befeuchtet nicht nur den Raum sondern hat für den Sommer auch eine schicke Klimaanlage in den eigenen Räumen. Das Gadget ist mit knapp 700,00€ zugegeben nicht ganz preiswert, allerdings punktet Dyson mit Verarbeitungsqualität, einem durchdachten und funktionalem Design sowie einer guten App. Zudem ist durch die gleich zwei eingesetzten HEPA-Filter auch für Allergiker und Asthma-Geplagte geeignet, da er die Luft auch gleich noch reinigt.

 

Tipp 11 – es geht nichts über einen Espresso

Der letzte Tipp ist mit Sicherheit nicht für Jeden geeignet und deshalb kann ich nur für mich sprechen. Ohne einen Espresso geht leider gar nichts und deshalb solltet Ihr Euch auch im Home Office dafür die Zeit nehmen 😉

Welche Tipps habt Ihr denn noch um möglichst effizient im Home Office arbeiten zu können. Schreibt Sie mir als Feedback in die Kommentare und wer weiß, vielleicht finden Sie ihren Platz in dieser Liste.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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