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Das Air Pal Mini Case aus Aramidfaser für die AirPods Pro – ein Quickreview

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

Die AirPods Pro von Apple erfreuen sich großer Beliebtheit, da der Konzern aus Cupertino hier zwei langersehnte Kundenwünsche aufgreift: In Ear und Actice Noise Cancelling. Durch die geänderte Größe war allerdings auch eine Umgestaltung des Ladecase vonnöten und das stellt mich vor eine ganz besondere Herausforderung – nämlich die Suche nach einer guten Schutzhülle für die AirPods Pro die mir auch noch optisch gefällt.

 

Warum eine Schutzhülle und wieso Eine von Pitaka?

Der erste Teil der Frage ist recht einfach und simpel beantwortet. Das Case der AirPods pro besteht aus hochglanzpoliertem, weißen Kunststoff und ist somit wie eh und je sehr anfällig für Kratzer die das Case nach einer gewissen Weile matt aussehen lassen.

Zum Case von Pitaka bin ich durch den Hersteller selbst gekommen. Die haben mir eine Anfrage via Mail geschickt, ob ich die Schutzhülle nicht einmal testen will. Und ich will, denn ein Case aus Aramidfaser, und dann noch zu dem sportlichen Preis, klingt interessant. Fangen wir also an:

 

Verpackung, Inhalt und Haptik

Die Verpackung ist in einem schlichten Weiß gehalten und zudem recht kompakt. Auf der Vorderseite ist das Case mitsamt seinen wichtigsten Produkteigenschaften abgebildet.

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Auf der Rückseite wird noch einmal etwas näher auf den verwendeten Werkstoff eingegangen. Es handelt sich hierbei um Aramidfaser 600D, auch besser als Kevlar bekannt.

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Der Inhalt der Verpackung ist relativ schnell erzählt. Es gibt das Case, bestehend aus zwei Teilen, dem separaten Karabinerhaken zur Befestigung am Rucksack oder einer Gürtelschlaufe an der Hose.

Daneben liegt noch ein sehr reduziertes User Manual sowie eine Karte mit einem QR-Code zur Verlängerung der Garantie bei Registrierung.

 

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung ist allererste Sahne, anders kann ich das nicht beschreiben. Das liegt natürlich zum Einen am grundlegenden Fertigungsprozess von Kevlar. Die Fasern werden zu Matten verarbeitet damit im Anschluss damit die eigentliche „Gussform“ ausgekleidet werden kann. Anschließend wird das Ganze in einem Industrieofen gebacken, nach dem Backen muss das Produkt abkühlen, dann wird es aus der Form gelöst und im Anschluss werden die Reste wie eventuelle Spritznähte usw. abgeschliffen.

Auch wenn das sehr vereinfacht dargestellt ist, beeindruckt das Ergebnis umso mehr. Das Case ist wirklich seidig glatt und die Haptik ist mehr als gelungen. Es ist ein richtiger Handschmeichler und deshalb nehme ich es gerne in die Hand um es zu fühlen.

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-> Pitaka Air Pal Mini Case f. AirPods Pro

Das Design ist schlicht wobei wir hier die für Kevlar so typische Oberflächenstruktur vorfinden – der Hersteller nennt das selbst 3D Grip. Gleiches gilt auch für die Farbe wenngleich das Air Pal Mini nicht diesen für Kevlar so charakteristischen Glanz aufweist. Das liegt aber an der seidigen Oberflächenbeschaffenheit, die eben für die richtige Haptik sorgt.

Auf der Vorderseite befindet sich auf der Höhe der LED ein ganz kleines Loch, damit man das visuelle Feedback des integrierten Akkus weiter erkennen kann. Direkt da drunter befindet sich in einem schlichten und schnörkellosen Design der Schriftzug des Herstellers – sehr clean und aufgeräumt. Gefällt mir außerordentlich gut.

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Einsatz im Alltag

So begeistert ich von der Haptik und der Verarbeitung auch war, der erste Einsatz war relativ schnell etwas ernüchternd. Denn der obere Teil des Cases, welche man auf die Klappe des Cases aufsteckt, saß einfach nicht richtig darauf. Es war immer locker, ganz so als wenn es einen Hauch zu groß geformt war.

Der Grund dafür war innen zu finden. Hier war eine Art Siegel angebracht, welches ich nicht entfernt habe. Dementsprechend ist mir die Kappe auch direkt draußen auf der Straße vom Case gefallen und hat ganz blöde, feine Kratzer hinterlassen.

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Zurück zu Hause habe ich das noch einmal näher inspiziert und das mit dem Siegel festgestellt. Doch damit leider nicht genug. Wenn das Siegel entfernt wurde, muss man noch eine Folie abziehen. Erst da drunter befindet sich eine Art doppelseitiges Klebeband durch das die Kappe des Air Pal Mini auf der Klappe des AirPod Case haften bleibt. Warum ich dies so ausführlich darstelle ist einfach erklärt: In der Bedienungsanleitung wird dies nicht mit einem einzigen Wort erwähnt. Angesichts des sportlichen Preises unverständlich und schade. Denn nachdem ich das korrigiert hatte, sitzt alles da wo es sitzen soll.

Richtig gut gelungen ist hingegen der Karabinerhaken. Der ist zwar vergleichsweise klein doch sorgt das dafür, dass das Case nicht unnötig irgendwo rum schlackert. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Materialstärke für den Karabiner gewünscht doch das tut dem Ganzen keinen Abbruch.

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Noch ein Wort zum Gewicht des Air Pal Mini. Es ist wirklich federleicht und man spürt es gar nicht. Würde ich zwei paar AirPods Pro mit Ladecase mit verbundenen Augen in die Hand nehmen, könnte ich alleine vom Gewicht nicht genau beurteilen, auf welchem der beiden das AirPal Mini aufgesteckt wurde.

Gibt es also gar keinen Wehrmutstropfen? Doch den gibt es, leider. Das ist nämlich der Preis auch wenn er für sich aufgrund der Verarbeitung und der Materialauswahl in Ordnung geht. Doch bei einem Preis von 75,00€, welcher knapp 25% des Preises für die AirPods Pro ausmacht, huscht der Mauszeiger mal nicht eben so schnell zum Bestellbutton.

 

Fazit

Wenn man einmal den Fauxpas mit dem Anbringen der Kappe auf der Klappe des Cases umschifft hat bzw. weiß, worauf man achten muss, ist das Case eine richtig edle Alternative zu den ganzen Silikonhüllen. Damit bleibt es lediglich eine Frage des Geschmacks (und des eigenen Geldbeutels), ob man was aus Aramidfaser oder etwas aus Leder haben möchte.

Persönlich finde ich Aramidfaser/Carbon einfach etwas stylischer & geekiger und spricht mich deshalb mehr an. Das kann bei einer Hülle für das iPhone natürlich wieder ganz anders aussehen.

Kann ich das Air Pal Mini für die AirPods Pro trotz des Preises empfehlen? Ja, auf jeden Fall. Denn mit dem Case bekommt man eine richtig edle Schutzhülle und sticht auf jeden Fall aus der Masse heraus – und dieses Gefühl lässt sich schwerlich mit Geld kaufen 😉

Wer sich das Air Pal Mini für die AirPods Pro nun bestellen möchte, kann dies über den nachfolgenden Link tun. Beachtet bitte dabei, dass es unter dem Link immer mal wieder zu Angebotsaktionen kommt:

-> Pitaka Air Pal Mini Case f. AirPods Pro

Benutzt Ihr eine Hülle für eure AirPods? Und wenn ja, welche ist das? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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