Abkehr von Intel-CPU´s?

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schon seit Langem ist es ein offenes Geheimnis, dass Apple mit Intel als Lieferant seiner CPU unzufrieden ist. Zahlreiche Verzögerungen, insbesondere bei den stromsparenden Modellen für Notebooks, sowie ein Hinterherfallen bei Leistung und Wärmeentwicklungen, führten zu zunehmenden Spannungen zwischen Cupertino und dem Chip-Giganten.

 

ARM statt Intel

Auf der CES 2020 in Las Vegas konnte Intel´s Konkurrent AMD mit seinen neuen Mobilprozessoren aus der Ryzen-4000 Serie beeindruckende Leistungsdaten abliefern und schnell schossen die Gerüchte hoch. Apple könnte wegen der x86-Plattform statt auf Intel nun auf AMD setzen.

Nun gab der berühmt-berüchtigte Analyst Ming-Chi Kuo bekannt, dass der iPhone-Konzern zum Jahreswechsel den ersten mobilen Mac mit ARM-Prozessoren ausstatten will und somit den dritten Architekturwechsel einläutet. Dafür hat man sich laut Kuo das 12″ MacBook ausgesucht, welches geradezu prädestiniert für eine ARM-CPU ist.

Rein von der Leistung her müssen sich Apple´s ARM-Prozessoren vor Niemanden verstecken wie der A12X im aktuellen 2018er iPad Pro beweist. Die Leistungsdaten sind so beeindruckend, dass in Benchmarks knapp 90% aller Desktop-CPU´s hinter dem A12X liegen. Dazu passt, dass das 12″ MacBook als das portabelste MacBook angelegt war, welches zudem noch auf einen Lüfter verzichtet und somit ausschließlich passiv gekühlt wird – wie das iPad Pro.

Zugunsten der Kompatibilität müsste Cupertino, analog zum Umstiegt von PPC-Prozessoren auf Intel, zum Marktstart auf jeden Fall eine Emultaionsoberfläche für alle gängigen Programme anbieten. Es ist allerdings zu beachten, dass der Umstieg von Intel auf ARM deutlich reibungsloser vonstatten geheh kann als damals. Schließlich könnte Apple mit vergleichsweise geringen Aufwand mittels Catalyst iOS-Apps auf den Mac portieren und mit API´s ausstatten.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Apple kann mit einem Umstieg auf ARM-Prozessoren das wichtigste Bauteil des Mac selber fertigen und zudem nochbesser Hard- und Software aufeinander abstimmen – hinsichtlich der Akkulaufzeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil

Neues MacBook Air und neues MacBook Pro 13″

Im vergangeen Herbst stellte Apple nicht nur ein neues 16″ MacBook Pro vor sondern schickte bei dieser Modellreihe auch die Butterfly-Tastatur in Rente und verbaute eine aktualisierte Variante der Scherentastatur. Ein Schritt der lange überfällig war denn mit der Butterfly-Tastatur hatte Cupertino bekanntlich wenig Glück: Jedes Modell bekam damit sein eigene Reparaturprogramm, auch weil die Verbesserungen nicht den gewünschten Erfolg brachten.

Nun plant Apple, die verbesserte Tastatur in den anderen beiden Modellreihen MacBook Air und MacBook Pro 13″ zu verbauen um damit endgültig die Butterfly-Tastatur zu beerdigen. Die Aktualisierung ist laut Kuo für das zweite Quartal 2020 geplant; inwieweit die aktuelle Pandemie dem durch einen Strich macht, bleibt indes abzuwarten.

Unklar ist hingegen ob mit dem Wechsel der Tastatur das MacBook Pro 13,3″ einen Zuwachs der Display-Größe auf 14″ bekommt. Theoretisch reichen hier ebenfalls, wie beim 16″ Modell, dünnere Displayränder aus. Damit könnte Apple die Gehäuseabmessungen beibehalten. Außerdem wird erwartet, dass sich der RAM hier auf 32GB aufstocken lässt.

Würdet Ihr Euch ein MacBook mit ARM-CPU kaufen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

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von Anders Noren.

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