Plant Apple einen weiteren & kostenpflichtigen Dienst?

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

nachdem zu watchOS 7 allerhand Gerüchte wie eine Messung des Blutsauerstoffs, kontinuierliches Schlaftracking oder auch eine Screen-On-Time für Kinder bekannt wurde, bekommen diese durch einen potenziellen neuen Dienst von Apple weitere Nahrung.

Die Apple Watch als Fitness-Tracker – doch wo ist der Content

Spätestens mit der Apple Watch Series 2 und der Nike-Edition hat Apple den Marketingfokus von einem Lifestyle-Accessior hin zu Fitness und Gesundheit gelegt und Stück für Stück ausgeweitet. Der letzte große Schritt war mit der Series 4 die EKG-Funktion die im Frühjahr 2019 auch in Deutschland scharfgeschaltet wurde wogegen mit watchOS 6 erwartbare Funktionen und Sportarten implementiert wurde.

Auf eigenen Content hingegen hat Cupertino bisher weitestgehend verzichtet was angesichts der Lukrativität am Markt sowie Apple´s bisherigen Verhalten untypisch ist – Stichwort Apple Music und Apple TV+. So verlangt Asana Rebel beispielsweise für sein Jahresabo 59,00€ im Angebot was sicherlich auch Cupertino aufgefallen sein dürfte.

iOS 14 liefert erste Hinweise

Wie üblich testet Apple intern schon die neue Version von iOS 14 und, obwohl diese eine unveröffentlichte Vorabversion darstellt, gelangen trotzem immer wieder einige Details ans Tageslicht. So deuten Code-Schnipsel in iOS 14 auf ein Projekt namens „Seymour“ hin welches für eine Fitness-App stehen soll.

Das Apple hier schon konkretisiert an einem Angebot arbeitet, zeigen nicht zuletzt die hinterlegten Icons, die darauf hindeuten, dass man sogar zusätzliche Trainingsgeräte wie einen Heimtrainer berücksichtigen will.

fitness-icons

So überraschend das im ersten Augenblick auch klingen mag ist es doch sinnvoll und kosequent- Schließlich bietet Apple mit der Apple TV 4k die optimale Abspielmöglichkeit für die Trainingsvideos an. Zeitgleich kann die Apple Watch Trainingsfortschritte und Vitalparameter wie Herzschlag, verbauchte Kalorien und Zeit aufzeichnen und via iCloud in die Health-App auf dem iPhone synchronisieren.

Kostenpflichtig, oder doch nicht? 

Dabei stellt sich nur noch eine Frage: Ist das Angebot kostenfrei oder nur gegen Bezahlung zu bekommen?

Für beide Seiten ließe sich Argumente finden. So stehen beispielsweise für Garageband seit Sommer 2018 kostenfreie Lehrvideos für angehende Musiker bereit die sich innerhalb des Programms abrufen lassen. Ebenso lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt innerhalb der Code-Schnipsel noch keine Hinweise auf In-App-Käufe finden.

Auf der anderen Seite wissen wir, dass der Fitness- und Lifestylemarkt richtiggehend boomt und sich hier teils abenteuerliche Preise für Proddukte und Dienstleistungen erzielen lassen. Letzteres ist auch eben ein Argument für Apple und würde die Transformation von einem reinen Hardware-Hersteller hin zu einem Dienstleister unterstützen.

Was meint Ihr dazu? Wird es entsprechende Fitness-Videos von Apple geben? Wird es im Abo gestaltet und wenn ja, wie hoch ist Eurer Meinung nach der Preis dafür? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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