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Review zum 13″ Linedock


Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Apple bietet ja in all seinen neuen MacBook-Modellen nur noch eine sehr reduzierte Auswahl von Anschlüssen an die sich aus diversen USB-C-Ports sowie einem 3,5mm Klinkenanschluss zusammensetzen. Eine USB-A-Anschluss als USB 3.0 oder auch einen SD-Kartensteckplatz sucht man vergebens. Selbst die fein gebohrten LED´s an der Gehäuseflanke zum Erkennen des Ladezustands kennen wahrscheinlich nur noch die Wenigsten von Euch.

Genau hier setzt der Anbieter Linedock mit seinem gleichnamigen Produkt Linedock an und bietet darüber hinaus noch einen integrierten Zusatzakku sowie eine integrierte Festplatte. Heute schaue ich mir an, ob das Konzept gelungen ist. Dazu muss man wissen, dass ich das Linedock in der 13″ Variante teste, die über eine optionale SSD mit 256 GB Kapazität verfügt.

 

Verpackung, Design und Verarbeitungsqualität

Bei der Verpackung gilt das Motto „Quadratisch, praktisch, gut“, so möchte man meinen. Doch es ist nicht nur das quadratische Design was bei der Verpackung überzeugen kann. So sind auf der Front alle wichtigen Informationen angegeben die man benötigt

Auf der Rückseite hat der Hersteller die wichtigsten Produktvorteile noch einmal mit Alltagsszenarien im Bild festgehalten und gibt zudem einen Ausblick auf alle technischen Spezifikationen des Produktes

Die Verpackung und deren Material sind extrem hochwertig von der Haptik und der Verarbeitung. Nach dem Aufklappen sieht man sofort das Dock, hier in der Farbe „space grey“, welches auf den ersten Blick richtig sexy aussieht. Zieht man an der Lasche so bekommt man das Inlay der Verpackung wo sich in einer EInfassung aus Schaumstooft diverse Kabel und Adapter verstecken – da es sich in meinem Fall um ein Testsample handelt, sind diese nicht vorhanden.

Nimmt man das Linedock zum ersten Mal in die Hand denkt man unwillkürlich daran, ein 13″ MacBook Pro von 2014 ohne Display in den Händen zu halten. Und das meine ich in jedweder positiven Hinsicht. Die Verarbeitungsqualität ist auf genau dem gleichen Stand, alle Kanten sauber gefräst, alle Aussparungen der Ports sauber verarbeitet und sogar auf der linken Gehäuseflanke die für MacBooks lange Zeit so typische LED-Leiste für die Statusanzeige der Batterie

Kurzum, die Verarbeitungsqualität des 13″ Linedock ist on point und es gibt nichts daran auszusetzen. Sogar der Druckpunkt des Powerbutton ist optimal getroffen.

 

Technische Ausstattung und Anschlüsse

Entwickelt wurde das Linedock aufgrund der neuen MacBook Pro-Reihe die ohne konventionelle Anschlüsse und nur noch mit USB-C ausgeliefert werden. Zwar ist auch mir bewusst, dass USB-C, welcher als Standard HMDI, Audioausgabe, Datentransfers und Netzwerkschnittstelle, die Zukunft ist, jedoch hat Apple durch den Wegfall von HDMI und dem Wegfall des Steckplatzes für SD-Karten viele Anwender vor den Kopf gestoßen und den Markt übervorteilt.

Deshalb bietet das Linedock folgende Anschlüsse und punktet mit diesen zusätzlichen Merkmalen:

  • 3x USB-C 3.1 (5GB/s), fungiert auch als Displayport 1.4 m. 4k & 60 Hz
  • 3x  USB-A 3. (5 GB/s)
  • 1x SD-Karten Reader
  • 1x HDMI 2.0 m. 4k & 60 Hz
  • 1x Mini Displayport
  • Integrierter Akku m. 19.350 mAh (71,61 Wh) ergibt bis zu 8 h zusätzliche Akkulaufzeit
  • 100 Watt Fast Charging inklusive pass-through (nur der zentrale Port)
  • 60 Watt Ausgangsleistung zum Aufladen des MacBook
  • Gewicht von 912 Gramm
  • Größe 30,41 cm x 0,9 cm x 21,24 cm (Breite x Höhe x Länge)
  • optional bis zu 1 TB zusätzlicher Speicher konfigurierbar
  • wählbar in den Farben Space Grey, SIlber und Mattschwarz

Wie wir nun wissen, hat Linedock von der Fläche her die nahezu identischen Abmaße wie ein 13″ MacBook Air oder MacBook Pro und soot lässt sich Dieses nahezu bündig auf dem Linedock platzieren.

 

Nutzung im Alltag

Durch die kompakte Größe und dem Gewicht, welches gerade noch so vertretbar ist, hatte ich das Linedock auf der vergangenen IFA 2019 sowie bei zwei kleineren Trips mit dabei. Durch das optional erhältliche Sleeve lies sich das auch immer hervorragend transportieren.

Im Einsatz lassen sich Linedock und MacBook Air durch durch beigelegten U-förmigen Stecker schnell und einfach verbinden und mann kann sofort losarbeiten. Die SSD wird automatisch gemountet, die Anschlüsse stehen sofort zur Verfügung und der Akku des MacBook Air wird geladen – wenn man kein Hardcase benutzt.

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Denn diese haben auf der Unterseite kleine Füße doch die knapp 5 mm bringen den U-förmigen Stecker an seine Belastungsgrenze. Er lässt sich zwar etwas dehnen und einstecken doch man merkt, dass er sich in den USB-C-Buchsen etwas verkantet. Man muss also schon einige Kraft aufwenden um das Linedock wieder abstecken zu können und die Gefahr einer Beschädigung der USB-C-Buchse am MacBook ist somit immer latent vorhanden.

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Mein MacBook Air arbeitet mit dem Linedock technisch gesehen wunderbar zusammen. Man merkt allerdings von der Positionierung des Anschlusses, dass das Linedock eher für das MacBook Pro 13″ entwickelt wurde: Das MacBook Air steht auf dem Linedock leider etwas versetzt.

 

Der SD-Kartenslot ist mit  nicht ganz der Schnellste seiner Art, reicht aber aus um auch größere Datenmengen ausreichend flott zu übertragen. Auch die intern verbaute SSD, in meinem Fall mit 256GB Speicher, ist mit 230 Mbit/s Schreibgeschwindigkeit für die Datenübertragung eher langsam.

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Doch auch hier würde ich sagen, dass es für das Verschieben von Daten vollkommen ausreichend ist auch wenn ich eine schnellere SSD bevorzugen würde. Der Gründer von Linedock, Quentin, erklärte mir, dass die SSD eher als Datengrab gedacht ist und man zudem aus Gründen der Wirtschaftlichkeit keine schnellere SSD verbaut wurde. Die Anschlüsse funktionieren alle fehlerfrei, hier gibt es nichts zu bemängeln. Überraschend gilt das auch für den HDMI-Port mit 4k Wiedergabe

 

Der Akku

Der im Linedock verbaute Akku fasst knapp 10.000 mAh Stunden; mehr darfr es auch nicht sein sonst kommt man nicht mehr in den Flieger. Linedock verspricht mit einem MacBook Pro 13″ je nach Nutzung bis zu 8 Stunden zusätzliche Laufzeit die ich so durch die Praxinutzung, in der ich auf etwas mehr als 7 Stunden Laufzeit kam, bestätigen kann.

Etwas ärgerlich war es, dass das Linedock angeschaltet und angeschlossen sich recht schnell entlud doch der Hersteller hat inzwischen einen bugfix als Firmware-Update veröffentlicht – und seitdem läuft es wieder. Als schöne Reminiszenz findet man übrigens an der linken Gehäuseflanke kleine LED´s die den Akkustand anzeigen – so wie es früher auch die MAcBook-Modelle von Apple taten.

 

Fazit

Das Linedock hat mich durch mehrere Faktoren begeistert. Das Design ist hervorragend, die Schnittstellen sind hinsichtlich der Auswahl und Quantität gut durchdacht und die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben.

Marginale Abstriche muss man bei der optional erhältlichen SSD machen die leider nicht die Schnellste auf dem Markt ist. Da der Hersteller aber auf Kreuzschrauben setzt, die sich mit einem feinen Kreuzschraubendreher abschrauben lässt,  kann man hier jederzeit bei Bedarf entsprechend nachbessern – was Größe und Geschwindigkeit angeht. Das ist zwar etwas tricky, geht aber gut vonstatten und Linedock hat da noch ein kleines Gimmick für Euch.

Einziger Wehrmutstropfen bleibt das Sleeve welches leider nicht im Lieferumfang enthalten ist und separat erworben werden muss. Das ist ideal auf Linedock und MacBook zugeschnitten und sorgt für einen sicheren Transport. Das von mir geteste Modell mit 256 GB kostet 499,00e und kann nachfolgend bestellt werden:

Wie findet Ihr das Linedock? Wäre es etwas für Euch um auf langen Tagen auf ein Ladekabel zu verzichten? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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