Meine Alltagsbegleiter in 2020


Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

das Jahr 2020 hat gerade erst angefangen wobei wir nun den Monat Januar absolviert haben. Der erste Gehaltseingang wurde verbucht, ich konnte mich etwas vom Shopping-Kater aus dem vergangenen Dezember erholen und man durfte sich schon von einigen guten Vorsätzen verabschieden.

Für mich bedeutet der Jahresanfang auch immer ein Blick auf mein aktuelles Equipment, da ich dieses erfahrungsgemäß wenn dann eher ab der zweiten Jahreshälfte ersetze. So möchte ich auch dieses Jahr wieder verfahren – steigen wir also ein

Meine Arbeitswerkzeuge

Obwohl ich Blogger bin, gehöre ich zu den Menschen, die einem ganz normalen Vollzeitjob nachgehen und somit eine reguläre Arbeitswoche haben. Trotzdem muss ich natürlich auch zeitnahe entsprechende Texte verfassen können. Dafür habe ich mein 12″ MacBook im Frühjahr 2019 nun gegen ein MacBook Air ausgetauscht. Das größere Display, der zweite USB-C-Port und die durchaus bessere Performance machen sich für mich bemerkbar und bezahlt.

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Geschützt wird mein MacBook Air durch ein Rubber Clip von Artwizz welches wiederum in einem Sleeve von Mujjo verschwindet. Ersteres sorgt dafür, das deutlich weniger Kratzer auf dem Gerät aufkommen, während Letzteres durch den Mix von Filz und Leder deutlich edler wirkt und zudem mit einem weiteren Staufach Platz für den obligatorischen Digital-AV-Adapter von Apple schafft.

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Wenn das MacBook Air zuhause bleibt, nehme ich alternativ mein iPad Pro mit. Entgegen vieler meiner Bloggerkollegen bin ich beim iPad Pro 10,5″ geblieben.
Die Kombination aus dem wirklich hervorragenden Display mit seinen 120 Hz, der immer noch mehr als ausreichenden Leistung des A10X Fusion (Stand heute habe ich nicht eine App auf meinem iPad Pro die auch nur im Ansatz den Chip an seine Grenzen bringt) sowie den absurd hohen Preisen der aktuellen iPad Pro Modelle haben mich dazu bewogen, der zweiten Pro-Auflage des iPads die Treue zu halten.

Abgerundet wird mein Arbeitsequipment von meinem iPhone XS Max m. 256 GB. Prinzipiell sind es die gleichen Gründe weshalb ich bei meinem iPad Pro geblieben bin doch drücken diese sich beim iPhone einfach noch stärker aus.
Versteht mich nicht falsch, das iPhone 11 Pro ist ein beeindruckendes Gerät und gerade die neue Farbe Nachtgrün ist schon sehr sexy. Doch in Summe war mir in Relation zum Preis der Gegenwert an neuen Features zu gering, als dass Sie für mich 1000,00€ (nach Abverkauf des Gebrauchtgerätes) gerechtfertigt hätten.
Das Display des Xs Max ist immer noch hervorragend, die Akkulaufzeit ordentlich (an langen Tagen habe ich eine Powerbank immer dabei) und sonst ist immer eine Steckdose oder drahtloser Ladeoption in Reichweite.
Auch bei der Kamera ergeben sich für meinen Workflow keine nennenswerten Mehrwerte, dafür ist Sie im Xs Max einfach zu gut und die „Exklusivfunktionen“ im iPhone 11 Pro lassen sich mit wenigen Abstrichen auch hier realisieren. Wer mehr dazu wissen will schaut einfach mal hier herein >> Wie Du mit zwei Apps die Kamera des iPhone 11 Pro nachbilden kannst

Geschützt wird mein iPhone übrigens ebenfalls mit einem Produkt von Artwizz, dem PrivacyGlass. Dieses ist nicht nur ein CurvedDisplay, geht also wirklich von Rahmenkante zu Rahmenkante und deckt deshalb das Display bis auf die Notch vollständig ab, sondern kommt mit einem Blickschutzfilter. Dieser arbeitet dabei nach dem horizontalen Prinzip und lässt das Display bei einem seitlichen Blick verschwimmen – gerade im ÖPNV sehr praktisch.

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Das Equipment möchte gut verpackt werden

Während mein iPhone XS Max in meiner Hosentasche verschwindet, brauchen MacBook Air/iPad Pro dann doch eine Transportmöglichkeit.
Hier kommt mein Artwizz Eco BackPack V2 zum Einsatz. Schon der Vorgänger wusste mit durchdachtem Design und hoher Funktionalität zu überzeugen. Bei der Neuauflage sind die Berliner konkret die Schwachstellen angegangen: So hat die Verschlusslasche des Hauptfachs nun einen Harken, selbige hat das Inlay nun fest eingenäht bekommen und die Karabiner der Schulterriemen sind ebenfalls verbessert. Unverändert ist dabei das Material geblieben und das ist absolut positiv. Denn Garn des verwendeten Materials wird aus bis zu 27 PET-Flaschen gewonnen.
Artwizz zeigt hier in beeindruckender Weise, das Nachhaltigkeit, Upcycling und Coolness sehr wohl miteinander harmonieren können.

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So sehr ich den Eco BackPack V2 auch mag, manchmal gibt es in meinem neuen Job Situationen wo ich diesen einfach nicht benutzen kann: Ersttermine bei potenziellen Kunden gehören dazu.

Dann greife ich auf meine Tasche von Zirkeltraining zurück. Das von Bernd Dörr gegründete Unternehmen griff schon vor Artwizz das Prinzip von Recycling und Upcycling auf. Er stellt seine Produkte aus ausrangierten Turn- und Sportmatten auf, nutzt Leder von ausrangierten Springböcken und Turnkästen.Da diese Rohstoffe nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung stehen ist ein vergleichsweise hoher Preis die zwangsläufige Schlussfolgerung.

Doch ich habe die Investition in meine Tasche „Kasten Uni A“ mit weißer LKW-Fahne nie bereit. Die Tasche ist mit einem sportlichen Chic versehen, bietet ein großes und ein kleines Fach und kommt zudem mit einem Beckengurt für das Radfahren.
Das herausnehmbare Inlay des großen Hauptfachs unterliegt dieses noch einmal und sorgt dafür, dass mein MacBook Air oder iPad sicher transportiert werden können.

Auch wenn das Material im Laufe der Zeit (gekauft Anfang 2015) farblich etwas gelitten hat, mag ich den Kasten Uni A von Zirkeltraining immer noch sehr gerne und zeigt, dass sich der hohe Preis von 249,00€ mehr als amortisiert hat.

Die Kohle muss ja raus

Ja ich gebe es offen zu. Auf ich gehöre zu den unerhört kapitalistischen Schweinen die unverschämterweise für ihre Arbeit bezahlt werden wollen. Dass dies unglaublich klingt ist mir bewusst denn gefühlt jeder denkt, dass wir Blogger umsonst arbeiten..
Doch mein verdientes Geld wird natürlich auch ausgegeben und hier kommt mein RFID-geschütztes Portmonnaie von der Firma „the ridge wallet“ zum Einsatz.
Auch das gehörte schon letztes Jahr zu meiner Grundausstattung und ist seit Jahren ein treuer Begleiter.
Nachdem aber die Basisversion aus Aluminium etwas gelitten hat, wurde es Zeit für etwas Neues: Nichts geringeres als geschmiedetes Karbon kommt nun in der neuen Variante zum Einsatz.

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An den anderen Eckdaten hat sich nichts geändert. Es passen neben meiner N26 Metalcard (Europas erster Kreditkarte mit einem Wolfram-Kern) noch 11 weitere Karten hinein, die Geldscheine werden gefaltet von einer Geldklammer gehalten und Münzen sind nach wie vor nur was für die Damen des horizontalen Gewerbes.

Dank Apple Pay jedoch muss ich mein neues Portemonnaie so gut wie gar nicht mehr aus meiner Hosentasche herausholen. Doch auch das iPhone kann eigentlich in der Tasche bleiben denn meine Zahlungen erledige ich mit meiner Apple Watch Series 4 die all meine Anforderungen immer noch zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt.
Bei den Argumenten dazu dürfte so manch Einer ein kleines Déjà-vu erleben:
Denn auch hier war die Series 4 so gut, dass die vorhandenen (minimalen) Mehrwerte des Nachfolgers Series 5 (always-on Display) für mich persönlich kein Upgrade gerechtfertigt haben; zumal der Preis ja auch wieder um mehr als 10% gestiegen ist.

Neu hingegen sind allerdings zwei Armbänder von Artwizz für meine Apple Watch Series 4, die seitdem regelmäßig zum Einsatz kommen. Dabei hat es das Berliner Unternehmen geschafft, sowohl mit dem WatchBand Silicone als auch mit dem WatchBand Leather das jeweilige Original von Apple zu schlagen.
Dies gilt vor allem für das Tragefühl als auch die Auswahl des Materials welche die Bänder in Kombination mit dem Preis zu einem echten no-brainer machen.

Der Soundtrack meines Lebens

„Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener Tag“ – so ähnlich ich sprach der Tenor Peter Schreier einmal. Ganz so hochtrabend ist es nicht, doch ich höre wirklich fast jeden Tag Musik.
Hierfür kommen neben dem Aventho wireless von beyerdynamic nun die neuen AirPods Pro zum Einsatz. Diese lösen keinesfalls die AirPods der neuen Generation ab doch im Vertriebsbüro ist das zusätzliche ANC dann doch ganz hilfreich.

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Fairerweise muss gestehen, dass ich diese aus einer Kooperation von Medi Max erhalten habe – selbst hätte ich mir dann wohl eher den Track Air+ von Libratone gekauft. Wie bereits erwähnt, steht hier eher das ANC im Vordergrund denn Over-Ear Kopfhörer im Büro ist dann doch etwas too much. Klanglich sind die AirPods Pro eher mittelmäßig auch wenn Cupertino einige Anstrengungen unternommen hat.

Will ich also unterwegs bei längeren Reisen richtig abschalten, greife ich auf den Aventho wireless zurück. Dank der Möglichkeit, mein eigenes Hörvermögen einzumessen und als Profil abzuspeichern, der Unterstützung von AptxHD sowie dem patentierten Tesla-Treiber ist das Hören von Musik ein absoluter Genuss. Für einen Straßenpreis von knapp 300,00€ gibt es keinen besseren Kopfhörer.

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Dies in Kombination mit seinem zeitlosen Design und der edlen Materialauswahl lassen mich immer wieder auf´s Neue schwärmen

Die Notfallversorgung

Auch wenn die Laufzeit meines iPhone XS Max ausreichend ist bzw. ich sonst auch recht schnell an eine Steckdose komme ist eine Powerbank eigentlich immer dabei.
Hier hat sich hinsichtlich Größe und Kapazität die XLayer All-In-One PD 18W. Mit 10.000 mAh Stunden als für mich praktikabelste Lösung herauskristallisiert. Durch die integrierten Kabel sowie dem USB-C-Port habe ich alle wichtigen Anschlüsse abgedeckt und muss nicht zwingend noch an ein separates Lightning-Kabel denken.

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Wer jetzt aufmerksam war, dürfte bemerkt haben, dass sich insbesondere von der Hardware gar nicht soviel im Vergleich zum Jahresstart 2019 geändert hat.
Gerade im Hinblick auf das iPhone und die Apple Watch befinden wir uns aktuell in einer Phase wo die Produkte eigentlich ausentwickelt sind. Lediglich einzelne Produktfeatures bringen Verbesserungen im Nuancenbereich mit sich. Deshalb sind für mich viele der Produkte auch in 2020 immer noch so gut, dass es keinen objektiven Sinn macht, diese auszutauschen.

Hier gibt es noch einmal eine kompakte Übersicht aller bei mir im Einsatz befindlichen Produkte:

Wie schaut es denn bei Euch aus? Was darf in Eurem Alltag als Daily Driver auf gar keinen Fall fehlen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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