Apple Watch Series 7 im Quickreview

Wer die sozialen Medien in den vergangen 6 Monaten verfolgt hatte, war über die angeblichen Leaks der Apple Watch Series 7 entweder erfreut oder enttäuscht – denn es gab leider kein Redesign, wie bekannte Leaker behaupteten. Ich habe die Apple Watch Series 7 in der Edelstahlversion nun für Euch getestet.

Der Lieferumfang

Auch im Jahr 2021 verpackten die Herrschaften aus Cupertino die Apple Watch Series 7 nicht sonderlich anders. Die wirkliche Veränderung ist, dass man das mitgelieferte Ladekabel optisch einen metallischen Look verpasst hat und nun endlich im Jahr 2021/2022 angekommen ist – USB-C statt USB-A zum Laden. Im Zeifel bedeutet dies aber auch ein neukauf eines entsprechendes Netzteils. Zumal dieses eine Leistung von 20 Watt aufweisen sollte.

Die größte Veränderung – das größere Display

Apple hat seit Jahre kein Finger krumm gemacht, wenn es um das Gehäuse und die optische Erscheinung, der Apple Watch geht – man erkennt die Apple Watches von der Ferne mittlerweile. Die wahrlich „größte“ Neuerung ist das um 30 Prozent erweiterte Display, was man der Apple Watch Series 7 verpasst hat. Es mag auf den ersten Blick für den ein oder anderen mehr oder weniger eine Veränderung zu den vorigen Modellen erscheinen.

Ja, die rund 30 Prozent mehr Display haben einen Mehrwert im Vergleich zu anderen Apple Watches und das bemerkt man. Die Watch Faces wurden sinnvoll erweitert, siehe Screenshot:

Bild: Kevin Özgün

Dabei geht es nicht einmal nur um die vollwertige Tastatur, auch Ziffernblätter profitieren davon. Und Apple bietet auch neue Watchfaces an, die mehr Komplikationen beinhalten.

Bild: Kevin Özgün

Zudem hat man die helligkeit des Always-on-Displays um 50 Prozent gegenüber des Series 6 erhöht – Ja, es ist deutlich, sichtlich und nützlich. Technologisch wird weiterhin ein LTPO-Panel mit adaptiver Frame Rate verbaut, und das Glas auf dem Display ist ebenso stark abgerundet. In Kombination mit den speziell für die Series 7 entwickelten neuen Zifferblätter kann man so nun direkt von der Seite aus die Uhrzeit ablesen.

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Der Prozessor – nichts Neues

Um den verbauten Chip machte Apple ein kleines Geheimnis bzw. zeigte auf der Präsentation nicht die gewohnten Schautafeln. Apple selbst spricht auf der Webseite vom S7, doch der scheint die gleichen Leistungsdaten wie der S6 aufzweisen. EIn weiteres Indiz für diese Aussage die Co-Prozessoren in der Apple Watch: Wie im Vorgänger kommt hier der Apple W3 und der Apple U1 zum Einsatz. Der Konzern scheint lediglich die Strukturbreite optimiert zu haben, was aufgrund des größeren und helleren Displays allerdinga cuh für die Batterielaufzeit notwendig ist.

Die Batterielaufzeit

Ja, nach eigenen Angaben hat Apple in die Series 7 einen leicht größeren Akku verbaut. Dieser kompensiert jedoch lediglich den gestiegenen Energieverbrauch durch das hellere Always On Display. Ihr braucht euch aber keine Gedanken machen, denn Ihr kommt weiterhin über 1–2 Tage hinweg. Das neue Ladekabel soll die Apple Watch Series 7 zudem schnell aufladen, dafür wird aber auch das entsprechend kompatible Netzteil vorausgesetzt. In meinem Test ging es tatsächlich etwas flotter, der Unterschied war aber nicht allzu groß

Die größte Schwachstelle

Apple könnte man Egoismus vorwerfen, wenn es um die Entwicklung der Watch Faces geht. Denn seit jeher kann kein Dritter, auch wenn nützlich, welche entwickeln. Lediglich einzelne Komplikationen wie Spotify, YouTube Music und weitere können in Watchfaces implementiert werden.

Leider lässt sich bis zum heutigen Tag keine Sprachnachricht über die Apple Watch anhören (Bild: Kevin Özgün)

Es gibt mittlerweile diverse Apps wie Clockology oder WidgetSmith, mit denen man sich eigene Watchfaces basteln kann. Dies erfordert aber viel Geduld und ein gewisses Grundverständnis für die Materie. Auf gut Deutsch gesagt, es ist eine nervige Fummelei und ich habe nicht die Muße, mich damit auseinander zu setzen.

Bei den Sensoren keine Neuerungen

Bei den Gesundheitssensoren bleibt alles beim Alten: Es gibt das einfache EKG, den Pulssensor sowie die Möglichkeit, den Blutsauerstoff zu messen. Im Kern handelt es sich also um die Ausstattung, die bereits in der Apple Watch Series 6 vorhanden ist. Wer also auf auf diesem Weg nach neuen Gesundheitsfeatures schielte, dürfte leider enttäuscht sein

Nettes und brauchbares Feature

Wer keine Lust hat per Siri den Text einzugeben, oder per „Kritzeln“ gefühlt stundenlang eine Nachricht zu verfassen, der kann nun endlich über die Apple Watch Series 7 mit einer simplen Tastatur seine Texte verfassen. Die Funktion ist allerdings aktuell nur in Englisch

Mein persönliches Fazit

Du suchst eine Apple Watch, weil du noch keine besitzt, und möchtest gerne das Beste vom Besten, dann empfehle ich dir die Apple Watch Series 7 – irrelevant, mit welchem verfügbaren Gehäuse. Kommst du von einer Series 6 oder früher, dann kann ich sie nur empfehlen, wenn du ein Techie bist und das nötige Kleingeld besitzt.

Wer jedoch nur eine Apple Watch mit ausreichend Leistung für die kommenden ein bis drei Jahre sucht, sollte sich nach Angeboten für die Apple Watch Series 6 umschauen. Auch die Apple Watch SE ist eine Option, die müsste aber für unter 299€ verfügbar sein

-> Apple Watch Series 6 kaufen

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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