Netflix dreht wieder (einmal) an der Preisschraube: Knacken wir bald die 20€-Grenze?

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Wisst Ihr noch, wann Netflix in Deutschland verfügbar war? Und wisst Ihr noch den damaligen Preis für das das Premium-Abo mit 4k-Qualität? Die Antworten lauten 2014 und 11,99€. Seitdem hat dewr Videostreamingdienst einige Preiserhöhungen innerhalb kürzester Zeit durch und die nächste Preissteigerung zeichnet sich bereits ab.

Neflix erhöht die Preise in den USA und Kanada

Eines vorweg: Die Preise in Deutschland und Österreich beliebn auf dem aktuellen Stand, dennoch hat diese Preiserhöhung druchaus Auswirkungen auf unseren Markt.

Wie zuerst die amerikanischen Kollegen von CNBC herausfanden, kostet das Premium-Abo mit 4k, Dolby Atmos und vier Streams gleichzeitig nun 19,99 US-Dollar und damit zwei Dollar mehr als bisher. Diese Preise listet das Unternehmen nun auf seiner US-Webseite, doch auch die übrigen Angebote wurden überarbeitet.

Das Basispaket mit SD-Qualität, die schon lange nicht mehr zeitgemäß ist, sowie lediglich einem verfügbapren Stream, kostet nun 9,99$ statt der bisherigen 8,99$. Das Standardpaket mit zwei STreams gleichzeit und HD-Qualität, aber ohne Dolby Atmos, ohne 4k und Dolby Vision und HDR kostet nun 15,49$ statt der bisherigen 13,99$

Dritte Preiserhöhung in drei Jahren – doppelt so teuer wie Disney+

Netflix erhöht innerhalb von drei Jahren zum dritten Mal die Preise, erst vor weniger als 12 Monaten wurde das Premium-Abo hierzulande auf 17,99€ umgestellt – ich berichtete hier davon. Mach Einer mag nun sagen, es sind ja nur 3% Preiserhöhung. Das ist richtig, doch der Markt hat sich geändert.

Netflix selbst investiert deutlich mehr in Eigeninhalte und entscheidet sich selbst dazu, immer preisintensivere Produktionen auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig verbrennt das Unternehmen aber auch enorm viel Geld, weil es diese teils teuren Inhalte innerhalb kürzester Zeit wieder absetzt. Die Politik-Thriller-Serie „Designated Survivor“ ist ein gutes Beispiel dafür. Ich als Kunde kann mich gar nicht mehr so gut auf Serie einlassen, weil ich mir nicht mehr sicher bin, dass eine Serie bei Netflix auch dann im Programm bleibt, wenn die Zuschauerzahlen mal einen Hänger haben. Deshalb entscheide ich mich immer häufiger dagegen, eine neue Serie anzufangen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die inhaltliche Qualität soch deutlich abgenommen hat und man mehr auf Blockbuster geht. Natürlich ist der subjektive Geschmack entscheidend, doch es gibt so viele gute Serien, die man ins Programm nehmen kann. Und ob es tatsächlich günstiger ist, einen Film wie „Red Notice“ für, laut Brancheninsidern“ deutlich über 200 Mio. US-Dollar selbst zu produzieren, oder alternativ die Lizenz einzukaufen, bleibt ein Geheimnis. Und das Argument mit den gestiegenen Kosten für die Datenübertragung zieht so langsam auch nicht mehr.

Und dann wäre da noch der Wettbewerb: Apple TV+ kostet mit 4,99$ gerade einmal ein Viertel, ist für mich aber nicht der Vergleichsparameter. Dann ziehe ich hierzulande Disney+ oder Prime Video dazu, die mit knapp 8$ bzw. 9$ pro Monat immer noch weniger als die Hälfte dessen kosten, was Netflix nun abruft – für das Streamingpaket mit 4k und Dolby Vison, HDR und Dolby Atmos….

Warum ist das für uns relevant?

USa und Kanada sind für Netflix der mit Abstand größte Markt, wenn man das Zuschauerpotenzial zusammenrechnet. Direkt danach kommen aber schon europäische Länder, zu denen auch Deutschland zählt. Und mit Blick auf die bisherigen Preiserhöhungen war es zunächst immer so, dass diese zuerst in den USA erfolgten und dann in Europa, vor allem in Deutschland zeitnahe umgesetzt wurden. Und Netflix macht hierzulande aus den Dollarpreisen 1:1 Europreise. Ob ich dann noch bereit bin, 20,00€ für das Abo von Netflix auzugeben…

Wie findet Ihr das? Befürchtet ihr auch, dass sich der Preis für Netflix hierzulande wieder erhöhen wird? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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