Es wird eng für Apple und Co: „Digital Markets Act“ passiert EU-Parlament

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Die großen Konzerne Apple, Amazon, Facebook und Google, gemeinhin auch als AFAG bezeichnet, sehen sich seit geraumer Zeit diversesten Untersuchungen der verschiedenen Kartellbehörden ausgesetzt. So natürlich auch in der EU und schier scheint die Luft insbesondere für Apple dünn zu werden.

„Digital Markets Act“ passiert EU-Parlament

Vor allem Apple mit seinem iOS App Store steht in der EU massiv unter Beschuss, unter anderem aufgrund einer durch Spotify angestoßenen Untersuchung. Basierend aus diesen Ergebnissen kündigte die EU-Wettbewerbskommission den „Digital Services Act“ und den „Digital Markets Acts“ an, hier von mir berichtet. Letzterer hat nun das EU-Parlament passiert und macht somit den Weg zu einer finalen Umsetzung frei:

Mithilfe dieses Gesetzes sollen Anbieter großer Plattformen dazu gezwungen werden, für ihre App Stores alternative Bezahlsysteme anzubieten. Verweigert sich in diesem Fall Apple dagegen, drohen empfindliche Bußgelder. Der zuständige Ausschluss des EU-Parlaments nahm den Vorschlag mit 42 zu 2 Stimmen an und hat damit den Weg frei für eine finale Abstimmung im Plenarsaal gemacht, die noch im Dezember erfolgen wird und keine größeren Widerstände mehr zu befürchten hat.

Umfassende Änderungen sollen umgesetzt werden

Das Annbieten alternativer Bezahlsysteme ist aber noch nicht alles: Zudem sollen sogenannte Gatekeeper neu definiert werden. Als Gatekeeper werden Plattformen wie der iOS App Store beschrieben, die eine erhebliche Marktmacht aufweisen und autark entscheiden, welche Inhalte reingelassen werden und welche nicht. Die Gatekeeper sollen Dritten den Zugriff auf App-Store-Daten und eigene Dienste gewähren und müssen alternative Zahlungen zulassen. Zusätzlich dürfen eigene Angebote nicht mehr bevorzugt werden, einige Politiker wollen sogar die Installation der eigenen Apps im Auslieferungszustand unterbinden, und vorinstallierte Apps müssen sich löschen lassen. Sowohl für Apple als auch beispielsweise Google würde dies de facto die komplette Wegnahme des eigenen Eco-Systems bedeuten, was stark steigende Preise nach sich ziehen könnte.

Die Europäische Kommission hat die Auswirkungen, die das Gesetz über digitale Märkte für europäische Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und für Plattformen haben wird, auf drei Übersichtsseiten zusammengefasst:

Welche Unternehmen sind betroffen?

Wie eingangs schon erwähnt, richtet sich der „Digital Markets Act“ vor allem an Apple, Facebook, Google und Amazon. Doch nahezu jeder größere Anbieter dürfte davon betroffen sein, denn es gelten folgende Bewertungskriterien:

  • 8 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr
  • Börsenwert von 50 Mrd. Euro
  • Die eigene Plattform mehr als 10% der europäischen Bevölkerung erreicht

Spontan würde mir hier Sony mit seiner PlayStation einfallen, auch Microsoft mit seinen diversen Diensten wie die Xbox mitsamt Gaming dürfte darunter fallen.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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