Outbank erneut verkauft: Nächster Neustart kommt mit Abo-Gebühren

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Es ist mittlerweile fast schon Standard, dass man mehr als nur ein Konto hat. So haben viele Paare, meine Frau und mich eingeschlossen, ein gemeinsames Haushaltskonto. Die wollen verwaltet werden und dafür bieten sich Multi-Banking-Apps gerade zu an. Seit Jahren ist mein Favorit Outbank, doch hier gibt es eine beunruhigende Entwicklung. Denn die Entwickler kündigten heute den mittlerweile vierten Verkauf an.

Outbank verlässt die Aboalarm GmbH

2017 musste Outbank Insolvenz anmelden und wurde im Rahmen dessen restrukturiert und schlussendlich an die Aboalarm GmbH verkauft, hier von mir berichtet. Der Anfang war auch vielversprechend, doch zuletzt konzentrierte man sich immer mehr auf das Geschäft mit den Provisionen. Die kassierte das Unternehmen, indem es die Verträge der Nutzer analysierte und ihnen günstigere Alternativen über das Portal Verivox anbot. Dies war von geringem Erfolg gekrönt. Deshalb kündigten die Macher heute den Verkauf an die FP Finanzpartner AG in ihrem hauseigenen Blog an.

Wer ist FP Finanzpartner?

Die FP Finanzpartner AG wurde 2001 gegründet und zählt heute zu den führenden unabhängigen Finanzberatungsunternehmen in Deutschland. Über 200 Fachleute an über 70 Standorten betreuen täglich mehr als 30.000 Kunden in allen Fragen aus den Bereichen Anlage – Finanzierung – Versicherung. Und die sind ein knallhart kalkulierendes Unternehmen, was Folgen haben wird

Es wird eine Abo-Gebühr in noch ungenannter Höhe geben

Mit dem Wechsel des Eigentümers wird das Geschäftsmodell grundlegend auf den Kopf gestellt werden sowie der Funktionsumfang der App überarbeitet werden. Positiv ist hier zu vermerken, dass zukünftig der Fokus wieder auf das klassische Banking gelegt werden soll. Andererseits wird damit auch eine Abo-Gebühr einhergehen, dessen Höhe noch ungenannt ist.

„Wir werden die App mittels eines Abo-Modells monetarisieren. Nicht heute und nicht morgen, aber in absehbarer Zeit. Die Details dazu teilen wir natürlich mit euch, wenn es so weit ist – habt bitte noch ein wenig Geduld.“

FP Finanzplaner AG

Wer daran kein Interesse hat, sollte nun seine Daten aus Outbank entsprechend exportieren abspeichern. Alle anderen können sich die neue Version 2.40 laden, die jetzt im App Store verfügbar ist. Diese entfernt die offenbar wenig ertragreichen Funktionen „Verivox-Vertragswechsel“ und „aboalarm-Vertragskündigung“ wieder und Outbank kehrt so zu einer klassischen Multi-Banking-App zurück.

Der Sargnagel für Outbank?

Grundsätzlich stehe ich Abos kritisch gegenüber, wenn man dafür nicht auch beständig neuen Content bekommt. Und mit einem Abo-Modell hat Outbank schon früher ungute Erfahrungen gemacht. Es bleibt abzuwarten, wie die verbliebenden Bestandskunden nun dieses Mal das Abo-Modell annehmen bzw. ob es auf großen Zuspruch stößt. Es ist vielmehr zu befürchten, dass der einstige Pionioer aus Deutschland damit dem Untergang geweiht ist

-> Outbank – 360° Banking

Was meint Ihr dazu? Welche Multi-Banking-App könnt Ihr empfehlen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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