Ist das Design seit dem Weggang von Jony Ive wieder praktikabler geworden?

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Das neue MacBook Pro ist ein bemerkenswertes Stück Technik, was nicht nur an der verbauten CPU oder dem neuen Display liegt. Die neuen Geräte sind vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Konzern hinsichtlich der Anschlüsse die vor rund fünf Jahren getroffenen Entscheidungen allesamt einkassiert hat. Hierbei handelt es sich um den HDMI-Anschluss, den SDXC-Kartensteckplatz sowie dem Comeback von MagSafe.

Alles zugunsten von USB-C gestrichen

Als Apple 2016 das MacBook Pro das letzte mal optisch überarbeitete, saß Jony Ive noch fest im Sattel und sorgte dafür, dass zugunsten flacherer Gehäusen die oben genannten Schnittstellen rausflogen und zugunsten von USB-C weichen mussten. Jony Ive war wie Steve Jobs ein Verfechter der Maxime „Dünner ist besser“. In der Tat konnte das Produkt noch flacher werden, doch die Adapteritis kassierte den Gewichtsvorteil wieder ein. Außerdem zeigten sich viele Profi-Anwender frustriert, denn die Lösungen von Apple sorgten dafür, dass sich Arbeitsabläufe unnötig in die Länge zogen.Das sorgte für enorm viel Kritik, die sich auch beim iPhone durchzog. Denn der Kamerabuckel auf der Rückseite ist seit Jahren ebenfalls ein ästhetisches Ärgernis.

Artikel von Bloomberg stellt kontroverse Diskussion auf

Ein interessanter Artikel auf Bloomberg wirft nun die kontroverse Frage auf, ob sich Apples Produktdesign seit dem Weggang von Jony Ive verbessert habe. Die Argumentation folgt dem Ansatz, dass Design mehr ist, als sich vorrangig auf schicke Optik zu konzentrieren.

Damit kommen wir noch einmal zum MacBook zurück, denn das Streben nach einem immer flacheren Design, wovon Ive ein großer Verfechter war, zog die Neuentwicklung der Tastatur mit sich. Heraus kam die Butterfly-Tastatur, die Apple im Nachhinein viel Ärger einbrachte und viel Geld kostete. Denn der Konzern musste für jeder der drei Generationen ein teures Reparaturprogramm auflegen. Seit Ive nicht mehr aktiv in die Designentwicklung eingebunden ist, nimmt der Konzern Stück für Stück diese Auswüchse wieder zurück, beim neuen MacBook Pro wird es besonders deutlich. Die vermaleidete Butterfly-Tastatur ist schon seit geraumer Zeit Geschichte, doch auch bei iOS lässt sich das erklären. Wir erinnern uns noch an iOS 7 und das Flat-Design…

Design-Professor unterstützt diese These

Ein Design-Professor der Universität zu Canterbury erläutert, einen deutlichen Fokuswechsel erkennen zu können. „Aesthetic before function“ habe als Leitmotiv ausgedient, die Meinung der Kunden zu gewünschten oder unerwünschten Funktionen an Bedeutung gewonnen. Das neue MacBook Pro ist der eindeutigste Hinweis dafür, dass man nun wieder Nutzen gegen Ästhetik abwägt.

Was ist Eure Meinung dazu?

Ive selbst betont, dass er bereits seit 2015 von der direkten Verantwortung des Hard- und Softwaredesigns zurückgetreten ist. Zu der Zeit hat er sich um den neuen Apple Campus gekümmert, weil es hinter vorgehaltener Hand schon damals Spannung bezüglich seiner Designphilosophie gegeben habe. Apple wollte mit diesem Projekt Ive besänftigen, in weiterhin im Team, aber dennoch weg von der Entwicklung neuer Produkte halten. Fraglich ist jedoch nur, wann wir diesen harten Cut wirklich sehen. Denn neue Produkte werden mit einer langjährigen Roadmap entwickelt, dies ist auch bei Apple nicht anders.

Was ist denn Eure Meinung zu diesem Thema? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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