Recap zum „Unleashed“-Event

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Die Musik der Vorschau war gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig, doch das Intro zur Veranstaltung entschädigte dann doch etwas. Es erinnerte an die gute alte Garage, in der Steve Jobs und Steve Wozinak einst die ersten Macs zusammenlöteten. Netter Effekt, die verschiedenen Starttöne des Mac wurden zu einem Musikstück kombiniert.

Erster Stop: Apple Music, HomePod Mini und AirPod

Ungeachtet des UI scheint Apple weiter an seinem Musikstreamingdienst Apple Music zu arbeiten. Siri soll besser integriert werden man bietet dafür extra ein neues Abo ein – Apple Music Voice. Der neue Dienst soll 4,99 US-Dollar kosten und lässt sich nur über Siri steuern. Der beste Lautsprecher zum Abspielen von Apple Music ist natürlich der HomePod Mini. Diesen kann man nun in drei neuen Farben kaufen: Blau, Gel und Orange:

Die neuen Farben sollen ab November in den Kauf gehen, der Preis bleibt bei 99 Euro.

Kommen wir zu den AirPods, bei dem der Konzern zunächst noch einmal die Vorteile von Spatial Audio hervorhob. Doch das wichtigste sind die AirPods der dritten Generation, die bereits seit längerer Zeit erwartet wurden. Diese erinnern optisch an die AirPods Pro (gilt auch für das Case, unterstützen Spatial Audio, kommen jedoch ohne Ear-Tips.

Das Innere hat Apple laut eigenen Angaben komplett überarbeitet. Die AirPods 3 bieten einen komplett neuentwickelten Lautsprecher samt SiP mit. Dadurch weisen diese einen adaptiven Equalizer mit. Außerdem sollen sie nun Schweiß- und Wasserabweisend sein und sich so für den Sport nutzen lassen. Kurt noch ein Wort zum Case und zur Akkulaufzeit. Dieses ist dem der AirPods Pro optisch ähnlich, lässt sich nun auch via MagSafe laden und bietet weiterhin bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit – die AirPods selbst halten nun rund 6 Stunden durch. Preislich geht es bei 179,00€ los, das Vorgängermodell bleibt für 129,00€ im Programm. Spannend ist, dass die AirPods pro und die AirPods Max im Preis gesenkt worden sind. 249,00€ bzw. 549,00e werden nun dafür fällig.

Der neue M1 Pro und M1 Max

Bevor es um die neuen Modelle des MacBook Pro, geht, widmet sich Apple seinen beiden neuen Chips. Wie im Vorfeld vermutet, heißen diese M1 Pro und M1 Max.

Der M1 Pro ist ein hochskalierter M1, der es aber in sich hat. Ebenfalls im 5 nm-Verfahren gefertigt, bietet der M1 Pro nun 33,7 Milliarden Transistoren. Die teilen sich auf 10 Kerne auf, die in zwei Energiesparkerne und 8 Hochleistungskerne aufgeteilt werden. Flankier wird das Ganze von einer 16-Kern-GPU und die Neural Engine ist ebenfalls dabei. Er leistet nun 200 GB/s an Bandbreite, was dreimal soviel wie im M1 ist.

Thunderbolt 4 wird unterstützt, der M1 Pro kann zudem ProRes enkodieren und dekodieren und unterstützt nun bis zu zwei externe Displays. Hach ja, bis zu 32 GB RAM sind möglich, zu gewohnt happigen Preisen

Doch mit dem M1 Max setzt Apple dem ganzen noch die Krone auf und dürfte das heute ausgestrahlte Interview von Intel der Lächerlichkeit preisgeben. Der M1 Max ist ebenfalls im 5-nm-Verfahren gefertigt, weist jedoch 57 Milliarden Transistoren auf.

Die Anzahl der Kerne ist identisch zum M1 Pro, die GPU weist jedoch bis zu 32 Kerne auf. Der M1 Max kann mit bis zu 64 GB RAM ausgestattet werden, bietet mit 600 GB/s eine 6x höhere Bandbreite als der M1 an und unterstützt nun bis zu vier externe Monitore.

Beeindruckend energieeffizient

Das soll als Zwischeneinschub verstanden wissen. Laut dem Konzern sind die neuen Chips ebenfalls enorm energieeffizient: Im Vergleich zu High-End-PC-Laptops braucht Apple bei der GPU 100 Watt weniger – bei vergleichbarer Leistung als dedizierte GPU-Lösung. Der Konzern verspricht darüber hinaus, dass die maximale Leistung sowohl bei Batterie- als auch Netzbetrieb möglich ist. Apple Silicon ist als CPU-Architektur industrieführend und benötigt bis zu 70% weniger Energie. Die eigene Grafiklösung ist bis zu 7x schneller als andere integrierte Grafiklösungen.

Das neue MacBook Pro kommt mit 14″ und 16″ in zwei neuen Größen

Wie erwartet, stellte der Konzern das neue MacBook Pro in zwei Größen vor. Neben dem bereits bekannten 16″ MacBook Pro kommt das neue Modell erstmals in 14″ und ist vollgestopft mit neuer Technik – die Pro-Modelle stehen technologisch für ein neues Zeitalter.

Das fängt zunächst bei der Tastatur und den Anschlüssen an: HDMI und der SD-Kartensteckplatz feiern Ihr Comeback. Dem zur Seite stehen drei Thunderbolt-Anschlüsse. Das Trackpad hat seine Größe behalten, die Tastatur wurde neugestaltet. Denn die Touch Bar wich nun den Funktionstasten, die nun die gleiche quadratische Größe wie die QWERTZ-Tastatur aufweisen. Die neuen Modelle können 3 Pro-XDR-Displays und ein 4k-HDMI-Display zusätzlich zum internen Display ansteuern

Beim internen Display selbst feuert Apple als allen Rohren und zeigt der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Die Displayränder sind schlanker geworden, die FaceTime HD-Kamera ist in eine Notch gewandert. Die Ränder an den Seiten sind nur noch 3,5 mm „dick“. Doch das eigentliche Highlight ist das Display selbst. Dieses kommt nun ebenfalls mit der Mini-LED-Technologie und hört auf den Namen Liquid-Retina-XDR-Display. Die Technologie ist aus dem iPad Pro 12,9″ 2021 entnommen und ermöglich so eine Helligkeit von 1000 Nits, bisher sind maximal 600 Nits möglich. Kurzfristig sind sogar Helligkeitswerte von 1600 Nits möglich. Ein weiteres Highlight zudem ProMotion, wie Apple seine Bildwiederholrate von 120 Hz nennt. Die lässt sich aber bei Bedarf runter regeln.

Kommen wir noch einmal zur Notch zurück: Die Kamera hier weist nun eine f/2.0 Blende auf und soll dank CoreML und in Zusammenarbeit mit der Neural Engine bessere Bilder bieten. Dem zur Seite stehen sechs neue Lautsprecher, die bis zu 80% mehr Bass bieten.

Intel wird um Längen geschlagen

Apple lies es sich nicht nehmen, die Performance der neuen MacBook Pro Modelle mit dem letzten Intel-Chip im MacBook zu vergleichen. Im Gegensatz zum Intel i) des letzten 16″ MacBook Pro sind ist das neue 16″ MacBook Pro doppelt so schnell. Die Grafikleistung steigt im Vergleich zur Radeon Pro um den Faktor 2,5 (M1 Pro) oder 4 (M1 Max). Verglichen mit dem 13″ MacBook Pro steigt die CPU-Leistung um den Faktor 3,7, die GPU-Leistung um den Faktor 9 bis 13.

Durch die neuen Chips können 30 4k-ProRes-Streams gleichzeitig bearbeitet werden – oder 7 8k-Streams und damit mehr als der Mac Pro. Die SSD kann 7,4 GB pro Sekunde lesen. Das sind beeindruckende Werte.

Akkulaufzeit jenseits von Gut und Böse

Auch die Akkulaufzeit ist enorm: Das 16″ Modell soll bis zu 21 Stunden Akkulaufzeit bieten. Unter Vollast bietet das neue Modell unter Adobe Lightroom noch eine doppelt so lange Batterielaufzeit an

Preise und Verfügbarkeit

Im Gegensatz zu den Modellen mit M1 sind die neuen Modelle des MacBook Pro nicht so günstig. Ganz im Gegenteil, die Preise sind eine Ansage. Das 14″ MacBook Pro in der kleinen Ausstattung – 8-Core-CPU, 14-Core-GPU, 16 GB RAM und 512 GB SSD – kostet 2249,00€. Das 16″ MacBook Pro mit 10-Core CPU, 16-Core GPU, 16 GB RAM und 512 GB SSD startet bei 2749,00€. Das Topmodell ohne zusätzliche Ausstattung liegt bei 3849,00€. Dafür gibt es dann 32 GB RAM, eine 32-Core-GPU und 1 TB SSD. Bei wem das Geld locker sitzt, kann alleine für 64 GB RAM schon 460,00€ Aufpreis zahlen. Für 8 TB SSD werden weitere 2530€ fällig. Bestellungen nimmt das Unternehmen ab sofort entgegen, die ersten Modelle werden ab dem 26. Oktober ausgeliefert.

macOS 12 Montery erscheint kommende Woche

Die neuen Modelle des MacBook Pro werden ab dem 26. Oktober 2021 augeliefert, die mit macOS 12 Monterey bestückt sind. Dementsprechend wird Apple das neue Betriebssystem vorher veröffentlichen. Konkret nennt Apple den 25. Oktober 2021 abs Release-Termin

Wie fandet Ihr das Event? beim MacBook Pro hat Apple der Industrie gezeigt, wo der Hammer hängt, oder? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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