Facebook, Instagram und WhatsApp sind wieder online

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Die tägliche Morgenroutine ist gesichert: Aufstehen, das iPhone in die Hand, ab auf das WC und erstmal die Timeline checken – Gott sei Dank. ich hatte schon befürchtet, dass aufgrund des Ausfalls von Zuckerbergs Diensten die Anfragen an Psychologen sprunghaft ansteigen….Spass beisiete, die Dienste funktionieren nun wieder und Facebook selbst gibt eine Erklärung dazu ab

Facebook liefert Erklärung nach

Der Ausfall der gestrigen Dienste begann gestern so gegen 17:15 und dauerte insgesamt über sieben Stunden an – was für Zuckerberg selbst der ultimative Albtraum gewesen sein dürfte. Während des Ausfalls sprach das soziale Netzwerk lediglich davon, dass „einzelne Nutzer“ betroffen sind, was eine nur unzureichende Beschreibung dessen gewesen sein dürfte.

Dieser Ausfall war so schlimm, dass schlussendlich die Angestellten selbst keinen Zutritt mehr zu ihren Büros hatten. FaceBook setzt auf eine ID-Karte, die über das Internet ebenfalls mit Facebook verbunden ist. Da das Netzwerk gestern offline ging, war ein Zutritt nicht möglich.

Wie dem auch sei, facebook hat sich nun offiziell in seinem hauseigenen Blog in diesem Beitrag dafür entschuldigt. Hier streift das Unternehmen auch Gründe, warum es zu diesem Ausfall kam und wieso dieser so lange gedauert habe. Aktuell geht Facebook von einer fehlerhaften Konfiguration an den eigenen Rackbone-Routern aus, die zu einem vorübergehenden Abriss der Kommunikation zwischen dem eigenen Netzwerk und dem Rest des Internets gesorgt habe. Im kern ist dies aber wenig erhellend und passt zur intransparenten Kommunikation

Mehr Details gibt es von Cloudflare

Eine etwas tiefergehende Analyse bietet der Infrastruktur-Anbieter Cloudflare an: Ihm zufolge hatte Facebook zunächst Kommunikationsschwierigkeiten im Border Gateway Protocol, welche schlussendlich dafür sorgen, dass das gesamte Netzwerk von Facebook ohne valide DNS-Konfiguration dagestanden hätte. Dies war letztendlich sogar einer der Gründe, warum die Domain Facebook.com zum Verkauft gestanden habe. Anschließend kam noch hinzu, dass Nutzer aufgrund der zahlreichen Fehlermeldungen auf App und Webseite beständig versuchten, diese neuzuladen. Dies sorgte dann zusätzlich für eine extreme Lastspitze an Traffic, welche die Server zusätzlich belasteten und den Versuchen des Netzwerks entgegenwirkten.

Alternativen für WhatsApp

Sowohl d er Facebook messenger als auch WhatsApp werden immer mehr zur Kommunikation genutzt: Experten gehen davon aus, dass weiter über eine Milliarde Interaktionen pro Sekunde über die sozialen Netzwerke von Facebook erzeugt werden – alleine bei WhatsApp sind es über 100 Mrd. nachrichten pro Tag.

Der gestrige Ausfall hat gezeigt, wie abhängig wir doch davon sind. Dies in Kombinationen mit dem äußerst laschen Umgang der Privatsphäre sowie dem Datenschutz wäre doch eine idealle Gelegenheit, umzusteigen. Hier zeige ich Dir ein paar Alternativen auf:

  • iMessage

Persönlich habe ich WhatsApp vor Jahren schon den Rücken gekerht und setze auf iMessage. Dieser NachrichtenDienst ist nativ in das Öko-System von Apple integriert, lässt sich dank iMessage in der iCloud geräteübergreifend installieren und funktioniert nach Einrichtung mehr oder weniger automatisch. Seine Favoriten kann man nun oben anpinnen, geschickte Nachrichten lassen sich mit netten Effekten versehen und das Versenden von Bildern und Videos ist ebenfalls möglich. Jedoch steht dieser Dienst nur auf Geräten von Apple zur Verfügung

  • Threema

Wer Wert auf bestmöglichen Datenschutz und optimale Privatsphäre legt, sollte sich Threema anschauen. Der Messenger kommt aus der Schweiz, verzichtet auf das Sammeln und verkaufen personenbezogener Daten, ist dafür aber auch nicht kostenfrei. Dafür verlangt der Messenger nichte inmal eine Telefonnummer, sondern arbeitet mit einer ID. Alle Threema-Server befinden sich laut eigenen Angaben in der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Quellcode offengelegt, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist gewährleistet. An Komfort steht Threema WhatsApp übrigens in überhaupt nichts nach.

  • Telegram

Der messenger, der aktuell (teilweise zu unrecht) in Verruf steht. Tendenziell ein sicherer Dienst mit einer Verschlüsselung, die leider erst händisch aktiviert werden muss. Telegram lässt sich auf verschiedenen Endgeräten nutzen, dafür werden die Chats aber auf eigenen Servern zwischengespeichert. Doch Telegram ist nach WhatsApp der Dienst, der am meisten verbreitet ist.

-> Telegram-Channel appletechnikblog

  • Signal

Signal wird speziell von Snowden und seinem Dunstkreis immer wieder als hervorragende Alternative zu WhatsApp gelobt. Dabei wird besonders die Datensparsamkeit hervorgehoben. Die App speichert einzig die Telefonnummern seiner Nutzer und bietet weitere Funktionen wie das automatische Löschen von Nachrichten. Weitere Kontakt- oder Metadaten werden jedoch nicht erhoben, was es Behörden nahezu unmöglich macht, Unterhaltungen zu verfolgen und zuzuordnen. Ausserdem nutzt Signal eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Da Signal den Quellcode öffentlich macht, ist auch die Transparenz der App sehr hoch: Jeder mit den entsprechenden Fähigkeiten kann überprüfen, welche Daten der Dienst sammelt. 

EIn Mank ost jedoch die mangelnde Verbreitung, mit der sich aber alle Konkurrenten von WhatsApp herumschlagen müssen. Hier sind zwei Milliarden User aktiv, von diesen Zahlen träumen Threema, Telegram und Co. Außerdem muss man Abstriche bei der Funktionalität machen

Wie habt Ihr die ZUckerberg-freie Zeit eigentlich genutzt? Werdet Ihr in Zukunft facebook und Instagram etwas weniger nutzen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

A731554B-C035-477E-B465-3D858E1AE352_1_201_a

Kaffeekasse

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze damit meinen Blog und mich bei der Arbeit

3,00 €

Kommentar verfassen

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: