Meilenstein: Zwei Milliarden verkaufte iPhones seit 2007

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

In der jüngeren Geschichte von Apple gibt es drei wesentliche Punkte, die Apple zu dem Konzern machten, der er heute ist. Die Rückkehr von Steve Jobs und die Einführung des bunten iMac. Direkt danach erfolgte die Einführung des iPod, der das Unternehmen sanierte und erstmalig zarte Gewinne abwarf. Doch den wahren Turnaround schaffte das Unternehmen mit dem iPhone, welches das Unternehmen im Januar 2007 auf der Macworld erstmals zeigte und ein halbes Jahr später auslieferte.

Völlig neues Bedienkonzept

Smartphones und Applikationen gab es damals schon, hallo Nokia Communicator, doch das Bedienkonzept des iPhone war damals revolutionär: Es gab ein einzelnes großes Display, welches komplett auf Touch ausgelegt und ohne Stylus daherkam. Der iPhone-Konzern setzte zudem auf Gorning Gorilla-Glass anstatt Plastik. Intern glaube man an das iPhone, setzte sich aber ein Prozent Marktanteil als Ziel.

Zwei Milliarden verkaufte iPhones

Der Rest der Geschichte ist bekannt, das iPhone avancierte zu dem Bestseller aus Cupertino und macht seitdem Jahr für Jahr an die 50% des gesamtem Jahresumsatzes von Apple aus. Besonders bemerkenswert ist dabei das Tempo. Für die erste Milliarde an verkauften iPhones benötigte Apple damals rund eine Dekade, im Juli 2016 war es soweit und wurde von Apple mittels Pressemitteilung gefeiert. Für die zweite Milliarde brauchte Apple hingegen nur noch halb so lang, zumindest legen dies aktuelle Berechnungen nahe. Wie asymco in einem Blogbeitrag ausführt, geht es der iPhone-Sparte besser denn je. In den USA liegt der Marktanteil beispielsweise bei fast 60 Prozent, in Großbritannien bei knapp 50 Prozent – mit einer steigenden Tendenz in beiden Fällen.

Matrix zur Modell- und Preisentwicklung

Global sieht es hingegen etwas anders aus, der weltweite Marktanteil liegt bei „nur“ 26 Prozent. Doch der Unterschied liegt im Detail. Mit diesen 26 % global gesehen liegt das so wichtige Hochpreissegment fest in den Händen von Apple und dementsprechend fährt der Konzern rund 70% der Gewinne aller Smartphonevekäufe über alle Hersteller hinweg ein.

Markt an Gebrauchtgeräten wichtig für die Servicesparte

Die Strategie von Apple, hochpreisige Smartphones zu verkaufen und die Generationen lange mit Softwareupdates zu versehen, zahlt sich in doppelter Hinsicht aus. Denn iPhones dominieren auch den Gebrauchtmarkt und ermöglichen so preisbewussten Kunden einen günstigen Einstieg in die Welt von Apple. Viel entscheidender sei aber, dass sich dadurch Anzahl potenzieller Kunden dramatisch erhöhe, die sich für einen oder gleich mehrere der kostenpflichtigen Services von Apple entscheide – so asymco.

iPhone 13 vielleicht die wichtigste Modellgeneration seit dem iPhone 6?

Ist die Bedeutung des iPhone 6 für Apple und die iPhone-Sparte immer noch offensichtlich, erstmals bot Apple eine Displaydiagonale von mehr als 4″ an, verhält es sich beim iPhone 13 eher umgekehrt. Der Grund ist simpel, die Verbesserungen sind für den Durchschnittsverbraucher nicht so offensichtlich. Dennoch halten Marktbeobachter das aktuelle Modell für eine der wichtigsten Generationen überhaupt.  Für alle Video-Branchen, darunter YouTube-, Instagram- und TikTok-Influencer, habe Apple ein noch interessanteres Angebot geschaffen. Die Besonderheit bestehe darin, dass Apple Antworten auf Fragen lieferte, die zuvor niemand stellte. Genau damit, also dem neuen Fokus auf Videoproduktion, sei das iPhone für einen weiteren Sektor positioniert. Apple könne immer dann glänzen, wenn das Unternehmen Lösungen für einen Markt auf den Weg bringe, der gerade erst entstehe.

Kommentar verfassen

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: