Review zum Luftreiniger von Ergo Life

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Ich wohne in einer Stadt in einem schönen Viertel, doch unser Haus und somit unsere Wohnung liegt an einer Kreuzung die stark befahren ist. Wir haben hier nämlich eine Schule und es herrscht viel Lieferverkehr. Das sorgt bei offenem Fenster für eine gewisse Luftverschmutzung, die mir mein Healthy Home Coach regelmäßig anzeigt. Dem wollte ich mit einem Luftreiniger zu Leibe rücken und ErgoLife hat sich bereiterklärt, mir ein Modell zum Testen zur Verfügung zu stellen.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung ist extrem unspektakulär, weshalb ich diesen Punkt hier einmal außer Acht lasse. Was auffällt, der Luftreiniger ist extrem kompakt: Mit einer Höhe von knapp 37cm und einem Durchmesser von knapp 20 cm ist der Luftreiniger wirklich kompakt geworden. Im Lieferumfang ist noch ein HEPA-Filter, bereits montiert, sowie ein Netzteil enthalten. Letzteres befindet sich zusammen mit dem Benutzerhandbuch im unteren Teil des Luftreiniger, wo die Luft eingesaugt wird.

Verarbeitung und Haptik

Der Luftreiniger besteht aus Kunststoff, was nicht negativ gemeint ist. Ganz im Gegenteil, für knapp 70€ darf man einfach keinen anderen Werkstoff erwarten. Aber alles ist solide verarbeitet. Es gibt keine scharfen Kanten, nichts klappert oder wackelt. Der Luftreiniger arbeitet nach dem Kaminprinzip, oben sind alle Steuerelemente angebracht. Es gibt einen Nachtmodus, einen speziellen UV-Modus sowie drei Geschwindigkeitsstufen.

Zentral in der Mitte befindet sich übrigens der Power-Button, mit dem Ihr das Gerät ein- und ausschaltet. Diese sind berührungsempfindlich, auch mit leicht feuchten Fingern kann man diese bedienen.

Einsatz im Alltag

Ergo Life gibt an, dass der Luftreiniger eine Raumgröße von bis zu 25 Quadratmeter reinigen kann und auf der höchsten Leistungsstufe die gesamte Raumluft 5x umwälzen kann. In absoluten Zahlen bedeutet dies Folgendes: Er schafft es, zwischen 51-150 m³ Luft umzuwälzen. Ich habe keine Messgeräte zur Verfügung, aber man kann dennoch eine Sache beobachten: Läuft der Luftreiniger regelmäßig in meinem Wohnzimmer, ist der Staub auf den Oberflächen deutlich weniger – was übrigens auch bedeutet, dass ein Luftreiniger auch dann Sinn macht, wenn man in einer ruhigen Gegend wohnt.

Der Luftreiniger lässt sich spielen leicht tauschen, indem man unten die Bodenplatte einfach zwei Zentimeter nach links dreht. Ergo Life verzichtet darauf, den Filter zu arretieren. Stattdessen sorgt ein Gummiring dafür, dass der Luftfilter an Ort und Stelle bleibt. Übrigens, der Luftfilter lässt sich per Hand auswaschen und ist somit nachhaltig.

Der Hersteller wirbt damit, dass der Ergo Life Rauch, Tierhaare, Pollen sowie Bakterien, Schimmelpilzsporen und Luftpartikel von einer Größe ab PM 2,5 entfernen kann. Hierbei bedient man sich eines Tricks, denn man setzt eine UV-Lampe ein. Dieses blaue UV-Licht kennt man aus öffentlichen Waschräumen, wenn dort das erste Modell des Dyson AirBlade hängt. Das ist per se nicht schlecht, gehört hier aber zur Einordnung. Dennoch ist die Luftreinigung für mein Empfinden in meinem Wohnzimmer mehr als ausreichend.

Drei Kritikpunkte

Der erste Kritikpunkt betrifft die Lautstärke. Auf maximaler Stärke ist der deutlich hörbar, selbst wenn man den Fernseher laufen hat oder Musik hört. Deshalb bevorzuge ich selbst ihm Wohnzimmer dem Betrieb im Sleepmodus.

Zweitens verfügt der Luftreiniger über keine Funkschnittstelle, also weder über Bluetooth noch über Wi-Fi. Letzteres kann man bei dem preis nicht erwarten, Bluetooth wäre aber wünschenswert gewesen. Deshalb gibt es auch keine App, über die man zusätzliche Sensoren wie den Grad der Verdreckung des Luftfilters ablesen kann. Darüber könnte man hinwegsehen, dachte ich zumindest. Denn als dritter Kritikpunkt verfügt der Luftreiniger über keine Memory-Funktion. Damit ist gemeint, dass sich der Luftreiniger den letzten Betriebszustand merkt, wenn er hart vom Netz getrennt wird. Demzufolge lies sich mein ursprünglicher Plan mit einer HomeKIt-Automation nicht umsetzen. Eigentlich hatte ich geplant, den Healthy Home Coach von Netatmo als Auslöser zu nutzen, um dann ein eine HomeKit-fähige Steckdose entsprechend an- und wieder auszuschalten. Dies ist leider nicht möglich und hat mich dann doch arg enttäuscht.

Last but not least ist der Stecker auf der Rückseite etwas auf Mitte des Gehäuses angesetzt. Dies liegt darin, dass die Elektronik im oberen Teil verbaut ist. An sich kein Drama, doch eine Platzierung der Buchse im unteren Bereich wäre hier deutlich besser gewesen, so hängt das Kabel halb in der Luft.

Fazit

Wer gehofft hatte, hier eine günstige HomeKit-Lösung zu bekommen, wird, wie ich enttäuscht sein. Abseits dessen macht der Luftreiniger von Ergo Life einen überraschend guten Job. Ihm fehlt ein spezieller HEPA 13-Filter und auch bei der Raumgröße ist man etwas limitiert, doch für das Büro, das Schlafzimmer oder ein Wohnzimmer ist der Luftreiniger mehr als ausreichend – wenn man ausschließlich die Luft reinigen will.

Als kleines Highlight habe ich noch einen Rabattcode für Euch, mit dem Ihr aktuell den Luftreiniger für knapp 40,00€ erwerben könnt – nutzt einfach diesen Code bei der Bestellung UN9LMJPF

-> Ergo Life Luftreiniger

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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