Recap zum „California Streaming“-Event: Das iPhone 13 und Co

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Mit Spannung wurde das heutige Event erwartet und von der Länge hat Apple zumindest geliefert. Der Einspieler zeigte einen schönen Flyover über die kalifornischen Landschaften und machte Lust auf das Event. Wie zu erwarten war, handelt es sich auch hierbei wieder um im Vorfeld aufgezeichnete Videos, ein Format, was mir extrem gut gefällt. Mit seinem Streamingdienst stieg man in das Event ein

Apple TV+

Dienste sind für Apple extrem wichtig, weshalb man mit Apple TV+ einstieg. Mit Stolz erwähnte Cook, dass man 130 Preise bei 500 Nominierungen einheimsen konnte. Um das Interesse hochzuhalten, zeigte der Konzern einen neuen Trailer mit seinen Neustarts in den kommenden Wochen und Monaten – darunter Swagger, Ted lasso, See, Finch und viele andere.

iPad

Die erste Hardware auf dem Event war das neue iPad, wie im vorigen Jahr. Laut Apple ist es in Kombination mit dem eigenen Zubehör sowie iPadOS das Beste im Bereich Flexibilität. Das neue iPad der 9. Generation soll diese Tradition fortführen. Vom Design nahezu unverändert, hat sich unter der Haube aber Einiges getan. Allen voran der A13 Bionic soll für ausreichendes Arbeitstempo sorgen und so dank seiner verbesserten Neural Engine, im Vergleich zum A12 Bionic, Lern-Apps und AR-Anwendungen deutlich beschleunigen.

Auch die Kamera hat ein Upgrade bekommen, zumindest die Frontkamera. Die löst nun mit 12 MP auf und kommt mit einem Weitwinkel daher. Außerdem wird Center Stage unterstützt, angesichts der Verbesserungen von FaceTime in iPadOS 15 naheliegend. Übrigens, Center Stage wird sowohl im Porträt- als auch im Landscape-Modus unterstützt.

Bei den Anschlüssen hat sich nichts geändert, dementsprechend funktioniert das gewohnte Zubehör: Also der Apple Pencil der ersten Generation. Was positiv ist, das iPad ist günstiger geworden. Es kostet mit 379,00e etwas mehr als sein Vorgänger, doch der Speicher ist im Einstiegsmodell von 32 GB auf 64 Gb. verdoppelt worden

iPad mini 6

Die erste große Überraschung des Abends ist das das iPad mini 6 denn es kommt mit einem komplett neuen Design, so wie von Prosser vorhergesagt. Dieses verfügt nun über die Designsprache des iPad Pro bzw. iPad Air. Der Homebutton ist nun in den Sperrbutton gewandert, der wie im iPad Air 4 Touch ID beinhaltet.

Damit ist auch das Display auf 8,3″ angewachsen und somit etwas größer als bisher. Face ID ist nicht enthalten und auch beim Display setzt man auf LCD statt OLED. Dank dem A15 ist das neue iPad mini um 40 Prozent schneller bezüglich der CPU-Leistung und 80 Prozent bei der GPU-Leistung im Vergleich zu seinem Vorgänger – was ein immenses Upgrade ist Apple hat aber noch zwei Überraschungen im Gepäck für das iPad Mini: Einerseits setzt man nun auch beim kleinsten iPad mini 6 auf einen SUB-C-Anschluss. Außerdem verfügen die Modelle mit Cellular nun über 5G-Konnektivität.

Apple hat auch die Kameras überarbeitet: Die Rückkamera bringt nun 12 Megapixel samt Fokus-Pixel und True-Tone-Blitz. Auf der Vorderseite bringt das iPad mini genau wie das normale iPad eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit – samt Center-Stage-Unterstützung.Die Stereolautsprecher hat der Konzern ebenfalls überarbeitet – im Landscapemodus kann man nun Stereosound genießen.

Aufgrund des kantigen Designs wird der Apple Pencil unterstützt und es wird neue Hüllen geben. Das neue iPad mini 6 kann noch heute Abend zum happigen Preis von 549,00€ bestellt werden und wird nächste Woche ausgeliefert. Damit dürfte iPadOS 15 zum kommenden Dienstag offiziell veröffentlicht werden.

Die Apple Watch Series 7

Die neue Apple Watch Series 7 wird im Bereich der Fitness neue Funktionen für Radfahrer mitbringen und beispielsweise eine spezielle Fall-Erkennung bieten. Vom Design haben sich die Gerüchte nicht bewahrheitet, es bleibt beim bekannten Design. Es gibt aber ein größeres Display. Dieses ist deutlich gewachsen – Der Bildschirm ist um 20 Prozent größer geworden – und der Rand um 40 Prozent weniger.

Es sind aber die Verbesserungen unter der Haube, die spannend sind. im Always-On-Mode ist das Display nun 70% heller und kommt einer klassischen Uhr somit immer näher. Dank dem größeren Display passt bis zu 50% mehr Text auf das Bildschirm und es gibt endlich eine On-Screen-Tastatur mitsamt QuickType. Une es gibt mit watchOS 8 neue Zifferblätter, welche die zusätzlichen 20% ausnutzen werden.

Den größten Impact dürften aber die Verbesserungen beim Material haben – der Bildschirm sei deutlich bruchsicherer als vorher. Die Series 7 ist ipx6- und WR50-Zertifiziert – und bringt 18 Stunden Batterielaufzeit mit.

Außerdem lädt die Watch Series 7 um 33 Prozent schneller: Innerhalb 45 Minuten werden 80 Prozent Ladung erlaubt. Anders ausgedrückt: Um acht Stunden Schlaf zu erfassen, sind damit nur acht Minuten Ladezeit erforderlich. Das sind wichtige Fortschritte, eine deutlich längere Akkulaufzeit wäre aber wünschenswert gewesen.

Die Version in Aluminium kommt in fünf Farben daher, für die Variante in Edelstahl gibt es drei Farben

Bis zur Auslieferung muss man sich aber noch gedulden. Apple nennt lediglich den Herbst als Veröffentlichungszeitraum, die Verzögerungen in der Produktionen stimmten dann doch. Last but not least hat das nicht geänderte Design aber noch einen weiteren Vorteil: Die Bisherigen Armbänder dürften auf jeden Fall mit der neuen Series 7 kompatibel sein. Ebenfalls bemerkenswert bzw. verwunderlich, die Series 3 bleibt für 219,00€ und somit 20,00€ im Programm – unverständlich.

Neue Armbänder

Zu jeder neuen Apple Watch liefert Apple auch neue Armbänder für die Apple Watch aus. Konkret sind damit neue Farben gemeint. Bei der Namensgebung war man gewohnt kreativ: Ihr könnt nun aus English Lavendel, Kalkrosa, Gelborange, Klee, Dunkelkirsch, Abyssblau und Polarstern auswählen – sowohl beim Sportband. als auch beim Sport Loop und geflochtenes Solo Loop.

Beim Nike Band gibt es nun Grey/Cargo Khaki, Navy/Mystic Navy sowie Ember/Crimson Bliss im Angebot. Die neuen Sport Loop Bänder kommen nun sowohl mit Nike-Schriftzug als auch dem Swosh daher. Last but not least bleiben die Lederambänder, die gibt es nun ebenfalls in Dunkelkirsch, Schwarzgrün und Mitternacht.

Fitness+

Der Konzern vermarktet seine Apple Watch als idealen Begleiter für die persönliche Gesundheit, da darf Fitness+ natürlich nicht fehlen. Hierzulande warten wir immer noch auf den Release, im Herbst 2021 soll es aber soweit sein. Deutschland (sowie Österreich und die Schweiz) gehört zu den 15 neuen Ländern, in denen der Dienst gelauncht werden soll. Das bedeutet zusätzlich, dass wir bezüglich Apple One neue Stufen bekommen werden. Um sich auch in Coronazeiten und in Angesicht des drohenden neuen Lockdowns zu motivieren, wird Fitness+ SharePlay unterstützen – so kann mit mit bis zu 32 Teilnehmern gleichzeitig trainieren – Fitness-Studios wird das nicht gefallen.

Das iPhone 13

Damit kommen wir zum iPhone 13 und zur Optik: Endlich hat Apple die beiden Kameralinsen des iPhone 13 und des iPhone 13 Mini diagonal angeordnet. Auch das Innen leben wurde überarbeit um so Platz für eine größere Batterie zu schaffen. Damit steigt die Displayhelligkeit um 28% an. Die Notch ist nicht weg, aber um 23% kleiner geworden. Möglich machen dies verbesserte Komponenten sowie eine neue Anordnung der Sensoren.

Traditionell ist die Kamera bei einem iPhone neben der Performance das wichtigste Kaufargument und hier hat Apple einige Verbesserungen vorgenommen. Laut eigener Aussage ist es die beste Dualkamera in einem iPhone. Die Kamera würde 47 Prozent mehr Licht einfangen – durch einen größeren Sensor. Wie im Vorfeld vermutet, ist dieser nun optisch stabilisiert und somit dem iPhone 12 Pro Max entnommen. Dank dem größeren Sensor sowie dem neuen ISP des A15 Bionic werden die Belichtungszeiten deutlich kürzer und sollen mit das Bildrauschen weiter minimieren

Bei der Videofunktion kommt nun der Cinematic Mode zum Einsatz. Das ist eine Tiefenunschärfe, wie man sie von der Fotokamera kennt.  Es lassen sich bestimmte Elemente im Video fokussieren, alles andere wird mit einem leichten Weichzeichner belegt. Im Cinematic Mode erkennt das iPhone 13, wenn eine Person wegsieht – und verschiebt automatisch den Fokus auf eine andere Person oder ein anderes Objekt im Video. Besonders beeindruckend und im A15 Bionic begründet: Man kann jederzeit eingreifen und den Focuspoint manuell korrigieren.

Die Batterielaufzeit war beim iPhone 12 Mini. Die soll im iPhone 13 Mini trotz des helleren Displays und der schnelleren CPU angestiegen sein – der Konzern spricht von 1,5 Stunden mehr Akkulaufzeit. MagSafe ist weiterhin an Bord, hier gibt es beim Zubehör eine interessante Neuerungen. Die neuen Leder Wallets lassen sich nun in der „Wo ist“-App tracken. Das iPhone 13 und das iPhone 13 Mini gibt es mit Pink, Blau, Starlight, Midnight und Rot in fünf neuen Farben. Der Einstieg ist dank der Verdoppelung des Speichers auf 128 GB nun etwas günstiger und es gibt erstmals die Möglichkeit, auf 512 GB upzugraden.

iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max

Optisch hat sich das iPhone vom Design nicht großartig verändert, es gibt jedoch mit Sierra Blue eine neue Farbe – die ist auf den ersten Blick sehr gelungen.

Die neuen Farben des iPhone 13 Pro

Der Kamerahöcker scheint jedoch deutlicher aus dem Gehäuse herauszuragen. Der Rahmen ist übrigens wieder aus Edelstahl gefertigt. Die Notch ist wie beim iPhone 13 kleiner, doch darüber hinaus unterscheidet sich das iPhone 13 Pro/Pro Max deutlich von seinem kleineren Brüdern. Die beiden Pro-Modelle bieten mit dem ProMotion-Display nun endlich ein 120 Hz-Display an. Dadurch steigt die Helligkeit des Bildschirms um „nur“ 25% an. In Kombination mit dem angepassten A15 Bionic, dieser verfügt bei den Pro-Modellen über einen 5. Grafikkern und soll so, basierend auf dem angezeigten Inhalt das Display dynamisch ansteuern. -das kennen wir bereits aus dem iPad Pro. Die Displaygrößen bleiben mit 6,1″ im Pro-Modell sowie 6,7″ im Pro Max-Modell identisch zum iPhone 12 Pro und 12 Pro Max.

A15 Bionic im iPhone 13 Pro

Damit kommen wir zu Kamera und hier kündigt der iPhone-Konzern große Fortschritte an. Nach wie vor setze man auf drei Linsen, die sind unter der Haube aber signifikant verbessert worden. Die Weitwinkel-Linse ist nun dank eines größeren Sensors deutlich lichtempfindlicher. Den optischen Zoom hat Apple nun auf 6x hochgeschraubt und somit verdreifacht. Mit Makro-Fotografie gibt es einen neuen Modus und dr Nachtmodus kann nun dank des A15 Bionic auf allen drei Linsen verwendet werden. Der A15 Bionic ermöglicht nun Verbesserungen via Machine Learning – der Konzern nennt dies Photografic Styles. Das sind bestimmte Filter, die man auch nur auf bestimmte Bereiche an wie beispielsweise Hautpartien anwenden kann

iPhone 13 Sheet

Wie im Vorfeld vermutet, wir Apple für das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max im Laufe des Jahres via Softwareupdate noch einen neues Videoformat einführen – die Rede ist von Pro-Res-Video. Dies ist nicht überraschend, da Final Cut Pro X dieses Format bereits verwendet. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Videos in 4K können nur mit 30 fps aufgenommen werden. Das bedeutet aber auch, dass die Dateien größer werden, weshalb Apple hier erstmals die Optiuon mit 1 TB Speicher zur Verfügung stellt – das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt.

5G deutlich verbessert

Dieser Einschub muss an dieser Stelle erwähnt sein, da es beide Modelle betrifft. Apple setzt einen neuen 5G-Chip sowie verbesserte Antennen ein, um die Empfangsleistung zu steigern. Außerdem sollen nun 200 Mobilfunkanbieter aus 60 Regionen unterstützt werden.

Der A15 Bionic

Zu jedem neuen iPhone hört auch eine neuer Chip und dieser hört, wenig überraschend, auf den Namen A15 Bionic. Wie sein Vorgänger ist dieser im 5 nm-Verfahren gefertigt worden, allerdings hat TSMC hier das Verfahren verbessert. Der A15 Bionic verfügt über 15 Milliarden Transistoren, die sich auf ingesamt 6 Kerne aufteilen. Konkret bedeutet dies zwei Hochleistungskerne sowie vier Energieeffizienzkerne Im Vergleich zum Wettbewerb soll dieser 50% Leistung bringen – interessanterweise liefert der Konzern kein vergleich zum A14 Bionic.

Nur die Neural Engine für Machine-Learning-Aufgaben sei deutlich schneller als zuvor mit 15,8 Billionen Operationen pro Sekunde. Apple hat die Cache-Größe auf dem Chip verdoppelt. Der A15 Bionic setzt auf eine neue Displayengine sowie neue Videoencoder und Videodecoder.

Preise und Verfügbarkeit des neuen iPhone

Die beste Nachricht, vor allem mit Blick auf die gestiegenen Chipreise, das neue iPhone 13 wird nicht teurer – ganz im Gegenteil. Dank der 128 GB in der Einstiegsvariante ist das Preis-Leistungsverhältnis sogar besser geworden. Bei dem iPhone 13 zeigt sich ein ambivalentes Verhältnis: Das Modell mit 1 TB Speicher kostet bis zu 1829,00€. Alle Modelle sind ab Freitag, den 17. September bestellbar. Die Auslieferung ist für den 24. September angedacht. Das bedeutet aber auch, dass wir Anfang kommender Woche den offiziellen Release von iOS 15 sehen werden. Das iPhone 12 Pro und 12 Pro Max hat Apple übrigens aus dem Programm genommen, hier dürfte man nur noch über dritte Vertriebspartner fündig werden.

Was wir nicht gesehen

Es gibt aber ein Produkt, welches wir nicht gesehen haben. Die Rede ist von den AirPods 3. Die hat das Unternehmen wider Erwarten nicht vorgestellt. Dementsprechend dürfte diese im Oktober auf dem MacBook-Event vorgestellt werden. Angesichts der fünf neu vorgestellten Produkte ist dies aber auch verständlich. Außerdem ist uns Apple schuldig geblieben, wann macOS 12 Monterey veröffentlicht wird.

Wie hat Euch das Event gefallen? Habt Ihr etwas vermisst? Werdet Ihr Euch eines der vorgestellten Produkte bestellen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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3 Kommentare zu „Recap zum „California Streaming“-Event: Das iPhone 13 und Co

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  1. Sollte das bei der Apple Watch „Vom Design haben sich die Gerüchte nicht verändert“ eher „Vom Design haben sich die Gerüchte nicht bewahrheitet“ heißen?

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