Apple greift knallhart durch: Engineering Manager Ashley Gjøvik nach harter Kritik umgehend gefeuert

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Kaum ein anderes Unternehmen hat das Marketing so sehr perfektioniert wie Apple. Jeder Text, jedes Bild, jeder Slogan ist genau und sorgfältig abgewägt worden. Genauso akribisch ist der Konzern auch bei seiner übrigen Außendarstellung, doch diese Fassade bekommt immer größere Risse. Konkret geht es dabei um die Arbeitsbedingungen und der jüngste Vorfall wirft ein weiteres schlechtes Licht auf die Unternehmenskultur.

Apple feuert kurzfristig eine leitende Engineering Managerin

Apple hat am Donnerstag seine leitende Engineering-Programmmanagerin Ashley Gjøvik entlassen, weil sie angeblich gegen die Richtlinien des Unternehmens zur Weitergabe privater Unternehmensinformationen verstoßen hat. Dies wurde von Gjøvik selbst via twitter bestätigt:

Grundsätzlich sind kurzfristige Kündigungen gerade in Amerika weit deutlicher verbreitet, als hierzulande bei uns in Deutschland. Das liegt auch daran, dass es drüben weit weniger strenge Arbeitnehmergesetze gibt. Doch der Zeitpunkt und die Art und Weise dieses Vorgangs werfen kein gutes Licht auf Apple. Wie The Verge berichtete und auch vom Ingenieur auf Twitter teilte, kontaktierte Apple Gjøvik heute früh wegen einer „sensiblen Angelegenheit des geistigen Eigentums“. Das Unternehmen informierte sie über die Dringlichkeit eines Anrufs und erwähnte auch, dass ihre „Zusammenarbeit und Beteiligung unerlässlich ist“ – rund einen Monat, nachdem Gjøvik ein Interview darüber gab, wie sie seit Jahren intern immer wieder ihre Bedenken im internen Umgang mit Sexismus äußerte.

Wollte Apple Gjøvik zermürben?

Was das Vorgehen mit einer pikanten Note abrundet? Direkt nach dem Interview wurde Gjøvik auf unbestimmte Zeit in den Verwaltungsurlaub versetzt und nun fristlos entlassen. Die Ingenieurin hatte dies vorausgesehen und bat, diesen Termin in schriftlicher Form durchzuführen, da sie die Korrespondenz an das National Labor Relations Board weiterleiten wollte. Eine Vertreterin von Apple antwortete dann, dass sie, da sie sich dafür entschied, nicht an der Diskussion teilzunehmen, ihren Zugang von Apples Systemen sperren würde. Nur Stunden später wurde sie fristlos gefeuert.

Heuchelt Apple beim Datenschutz?

Zusätzlich zu den Problemen mit Belästigung und Sexismus berichtete die Ingenieurin auch, wie sie sich mit einigen der Datenschutzrichtlinien von Apple unwohl fühlte. Eine der Richtlinien erlaubt es Apple, jederzeit auf die persönlichen Daten seiner Mitarbeiter zugreifen zu können, selbst auf die Daten der privaten Apple ID. Dies passt so gar nicht zur Außendarstellung Apples und Tim Cook, bei der man bei jeder Gelegenheit betont, dass Datenschutz und Privatsphäre ein Menschenrecht sind. Wer die Angelegenheit detaillierter verfolgen will, sollte sich auf jeden Fall den twitteraccount von Gjøvik anschauen.

Wie findet Ihr diese Vorwürfe? Landet Apple etwa auf dem Boden der Tatsachen= Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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