Mac App Store: Beliebtheit bei Entwicklern sinkt rapide

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Mein erster Mac war ein weißes MacBook 13″ und das erste iPhone war ein iPhone 3GS und der damaligen Werbeslogan zu dem neuen iPhone war simpel wie prägnant „There is a App for that“. Dementsprechend lag es nahe, dass der iPhone-Konzern auch dem Mac einen entsprechenden App Store spendieren wird und im Januar 2011 war es endlich soweit – der Mac App Store mit rund 1000 Anwendungen ging online. Recht schnell kristallisierte sich allerdings heraus, dass Entwickler im Gegensatz zum iPhone dem wenig Beachtung schenkte. Deshalb wurde der Mac App Store mit macOS Mojave 10.14 grundlegend überarbeitet und aufgefrischt. Gebracht hat es freilich wenig.

Anzahl neuer Apps stark gesunken

Mit der Überarbeitung sorgte Apple dafür, dass die Bedienung deutlich optimiert und vereinfacht wurde. Dennoch profitiert der Mac App Store kaum davon, ganz im Gegenteil. Laut aktuellen Zahlen schwindet das Interesse der Entwickler am Mac App Store erheblich und das ist nicht am berühmten Sommerloch festzumachen sondern eher grundsätzlicher Natur.Waren die Veröffentlichungszahlen mit rund 350 bis 400 Apps über einen langen Zeitraum lange vergleichsweise stabil, sind die Zahlen seit Anfang 2021 rapide eingebrochen. Aktuell werden, wie man anhand der Grafik einsehen kann, deutlich unter 300 Apps pro Monat im Mac App Store eingereicht – wobei die Zahlen sogar noch unter die grenze von 200 fallen könnte.

Statistik von AppFigures

Aus Sicht von Apple ist das in hohem Maße dramatisch, da der Konzern die Bedingungen für den Mac App Store deutlich verbessert hat.

Bedrohlicher Trend

Fairerweise muss man zuerst erwähnen, dass der Mac und macOS lange nicht so hermetisch ageschottet ist wie das iPhone. Es ist, wenn auch mit mehr Aufwand als noch vor knapp zehn Jahren, möglich, Anwendungen von außerhalb des Mac App Store zu installieren. Auf der anderen Seite ist mit Apple Silicon (M1-Macs) und Catalyst die Portierung von iOS-Apps so einfach wie noch nie. Darüber hinaus hat Apple einige Kritikpunkte (fehlende Bundles, generelle 30 Prozent Provision) gelöst und zudem die unsäglich langen Wartezeiten für eingereichte Apps deutlich verkürzt.

Wollen sich Entwickler von Apple lösen?

Warum troptz optimierten Verhältnissen die Anzahl eingereichter Apps so stark abgesackt ist, beantwortet AppFigures nicht. Naheliegen ist es aber, dass aufgrund der nun seit knapp zwei Jahre anhaltenden Diskussion über ein Monopol des iOS App Store Entwickler für macOS nicht den gleichen Fehler machen wollen und darauf setzen, abseits des Mac App Store nach Vetriebswegen zu suchen. Auch wenn es diesbezüglich keine Zahlen gibt: Dass Entwickler plötzlich generell nicht mehr an Mac-Software interessiert sind, klingt hingegen eher unwahrscheinlich.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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