Scan der Fotos – Apple veröffentlicht FAQ und reagiert auf die Kritik

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Das Vorhaben, Bilder auf kinderpornografische Inhalte zu scannen, ist per se ein lobenswertes Unterfangen und dürfte sicherlich im Interesse aller Rechtschaffenden sein. Doch die Ankündigung von Apple sorgte für Furore und extrem kontroverse Diskussionen. Der Konzern nimmt dies zum Anlass, ein entsprechendes FAQ bereitzustellen

FAQ soll wichtigste Fragen beantworten

Das Vorhaben schlug hohe Wellen und Jeder, der sich irgendwie mit der Materie befasst, hat seine Meldung dazu abgegeben. Speziell Snowden und die EFF haben sich extrem kritisch dazu geäußert, hier von mir berichtet. In dem verlinkten Artikel ist zudem die Vorgangsweise etwas näher beschrieben und ein entsprechendes Dokument verlinkt, welches die technischen Hintergründe aufschlüsselt. Zusätzlich hat Apple jetzt eine Zusammenfassung als PDF-Datei in einem FAQ bereitgestellt, welche die wichtigsten Aspekte in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen beleuchtet. Mit diesem FAQ will Apple auch auf die Kritik von Datenschützern reagieren und geht teilweise direkt auf einzelne Aspekte ein

Ausweitung der Scans werden kategorisch ausgeschlossen

Eine der Hauptbefürchtung war, dass Apple diese Scans auf andere Bereiche des Betriebssystems für andere Zwecke und Interessen ausweiten könnte. Dem tritt Apple in dem FAQ entschieden entgegen und betont, dass das eingesetzte Verfahren so gestaltet ist, dass sich ausschließlich für Hashes von Bildern nutzen lässt.

Sollten Regierungen/Regime an Apple wenden, um iPhones, iPads oder Macs nach anderen Inhalten zu scannen, wird sich der iPhone-Konzern strikt weigern.  Das Einschleusen von Bild-Hashes, die nicht von der NCMEC oder vergleichbaren anerkannten Organisationen stammen, verhindere das System, so der Hersteller.

Keine Aushebelung der Verschlüsselung

Abschließend widerspricht Apple vehement der Vermutung, dass die durchgeführten Scans von iMessage-Chats und bestimmten Voraussetzung die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aushebeln könnte. Man habe keinen Zugriff auf die Inhalte der Kommunikation, so der iPhone-Konzern. Lediglich Eltern, welche die Funktion für die Accounts ihrer unter 13 Jahre alten Kinder aktivierten, erhielten nach der Erkennung eine Mitteilung über möglicherweise sexuell konnotierte Bilder. Die Kinder selbst würden zudem vor dem Abschicken oder Ansehen der Fotos darauf aufmerksam gemacht. 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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