iPhone 14: Gehäuse aus Titan soll das Gerät robuster machen

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Seit dem iPhone 3GS sind alle Modelle des iPhone – ausgenommen, das iPhone 5C – entweder aus Aluminium oder Glas gefertigt, unterbrochen von einem Rahmen aus Edelstahl für die Pro-Modelle. Bei der Apple Watch hingegen war der Konzern deutlich expermentierfreudiger und bietet derzeit sogar ein Modell aus Titan an. Und diesen Werkstoff soll Apple für das iPhone in 2022 ins Auge fassen.

Gehäuse aus Titan?

Glas und Edelstahl sind zwei Werkstoffe, die einige Vorteile haben. Edelstahl ist robust, während Glas vor allem für die Funkeigenschaften von Vorteil sind. Gleichzeitig sind es aber Werkstoffe, die vergleichsweise spröde sind. Deshalb gehen Analysten von JP Chase Morgan aus, dass für das iPhone 14 Pro Apple Titan als Werkstoff für das Gehäuse nutzen will.

Dabei handelt es sich nicht um reines Titan, das wäre im Endpreis für den Kunden nahezu unbezahlbar. Der iPhone-Konzern könnte hier auf eine Titanlegierung setzen. Typische Titanlegierungen mischen das Material mit Vanadium, Chrom, Nickel und Aluminium. Das Material ist drei- bis viermal stärker als Edelstahl, so dass weniger Metall verwendet werden kann, was potenziell zu einem leichteren iPhone führen würde. Apple will so den Fakt umgehen, dass Titan bei gleicher Menge rund 60% schwerer als Aluminium ist. Andererseits ist Titat deutlich zugfester und somit rund 2,5x stabiler.

Interessante Patente in diesem Zusammenhang

Apple beschäftigt sich in jüngerer Zeit recht intensiv mit Titan als neuem Werkstoff und hat sich diesbezüglich einige Patente sichern können. Die befassen sich vor allem mit der Oberflächenveredelung, denn Titan hat einen eklatanten Nachteil: Titan ist nämlich erheblich empfindlicher als beispielsweise Aluminium oder Edelstahl. Insbesondere das saure und damit ätzende Hautfett kann das Metall angreifen und somit dauerhaft unschöne Spuren hinterlassen. Zudem ist Titan anfälliger für Kratzer. Der iPhone-Konzern hat sich unter anderem ein neuartiges Anodisierungsverfahren patentieren lassen.

Preisgünstig dürfte das nicht sein: Bei der Apple Watch verlangt der Konzern knapp 100,00e mehr, Gleiches könnte auf dem iPhone 14 Pro drohen. Wir reden dann von einem Startpreis ab 1349,00€ – für ein Smartphone, wohlgemerkt….

Kein iPhone 14 Mini und komplett portfrei?

Die Verkaufszahlen des iPhone 12 Mini sind enttäuschend, das ist hinlänglich bekannt. Trotzdem soll es dieses Jahr noch ein iPhone 13 Mini geben, 2022 ist allerdings Schluss. Außerdem geistert immer mal wieder ein komplett anschlussfreies iPhone durch die Gerüchteküche, hier erstmals berichtet. Seit geraumer Zeit evaluiert der Konzern eine Internet-Recovery für das iPhone, das drahtlose Aufladen hat man zuletzt mit MagSafe verfeinert.

Was ist Eure Meinung dazu? Würdet Ihr ein iPhone mit einem Titangehäuse kaufen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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