Apple sichert sich für Face ID/Touch ID unter dem Dsiplay ein weiteres Patent

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Jahrelang galt Apple als der Innovationstreiber, wenn es um das Thema biometrischer Sensor in Smartphones galt. 2013 mit der Einführung von Touch ID, 2017 wiederholte man das Kunststück mit Face ID. Der nächste große Schritt wäre also die Implementierung unter dem Display, doch hier lässt sich der Konzern überraschend viel Zeit – bei anderen Herstellern gehört ein Fingerabdrucksensor unter dem Display längst zum guten Ton. Restlos überzeugen konnten diese Versuche allerdings noch nicht. Hinter den Kulissen arbeitet Apple aber sehr wohl daran und bekam nun ein weiteres Patent zugesprochen.

Doppelt hält besser

Bei Touch ID beschwerten sich viele über den breiten Rahmen unterhalb des Displays, auch beim Design der Notch gibt es regelmäßig Beschwerden. Doch die dafür notwendigen Kameras und Sensoren müssen ja irgendwo hin. Der nächste Schritt ist also, die dafür notwendige Technik unterhalb des Displays zu verbauen – womit sich die Entwicklungsabteilung von Apple schon länger beschäftigt. Insbesondere im Hinblick auf den Fingerabdrucksensor verfügt der iPhone-Konzern bereits über einige Patente. Eine jetzt vom US Patent & Trademark Office veröffentlichtes Patent zeigt, wie das Unternehmen gleich beide Sicherheitstechniken in die Panels der hauseigenen Smartphones integrieren könnte.

Quelle: Apple

Transzulentes Display

Der Patentantrag mit dem wunderbar griffigen Namen „Through-display optical transmission, reception, or sensing through micro-optic elements“ beschreibt einige Methoden, mit denen sichtbares Licht und andere elektromagnetische Wellen durch das Display durchdringen und auf die darunter liegenden Sensoren treffen könnte.  Der iPhone-Konzern möchte das unter anderem durch zahlreiche kleine transluzente Öffnungen in den einzelnen Lagen des Panels erreichen. Diese sollen vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar sein und auch die Darstellung der Bildinhalte nicht beeinträchtigen. Auf diese Art und Weise ließe sich das gesamte Display für Face ID und Touch ID nutzen. Unklar ist allerdings, wie es dann um die Robustheit des Corning Gorilla Glass sowie die IP-Festigkeit bestellt ist.

Für Face ID und Co.

Diese transzulenten Öffnungen im Display sollen für Licht und Infrarot in beide Richtungen durchlässig sein, was speziell für Face ID absolut notwendig ist. Der iPhone-Konzern beschreibt in der Schutzschrift noch weitere Einsatzmöglichkeiten, welche über die Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung hinausgehen. Die ins Display integrierte Kameratechnik könnte unter anderem für die Erkennung von Motiven oder Szenen genutzt werden, auch der Einsatz im Zusammenhang mit 3D-Anwendungen ist dem Patentantrag zufolge denkbar. Ein möglicher Nachteil der Technik wäre, dass ein damit ausgestattetes iPhone ein wenig dicker ausfiele als die aktuellen Geräte.

Einsatz ungewiss

Ein zugesprochenes Patent muss noch lange kein Garant dafür sein, dass Apple diese Technik zeitnahe im iPhone verbauen wird. Der iPhone-Konzern reicht regelmäßig Patentanträge ein, um sich so bestmöglich für die Zukunft abzusichern. Grundsätzlich hat die Corona-Pandemie aber gezeigt, dass zusätzlich Touch ID zu Face ID eine äußerst praktische Sache wäre. Mir persönlich würde es ausreichen, wenn Touch ID, wie im iPad Air 4 im Sperrbutton des iPhone integriert werden würde.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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