Biden treibt „Recht auf Reparatur“ voran – zum Missfallen von Apple

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Ich erinnere mich noch sehr gerne an mein erstes MacBook, welches ein eißes Polycarbonat-Gehäuse hatte. Warum, ist recht einfach erklärt: Ich konnte vergleichsweise einfach den RAM aufrüsten, eine größere Festplatte bzw. eine SSD einbauen. Dies ist heute dank proprietärer Schrauben, Verlötung und Verklebung der Komponenten nicht mehr möglich. Das bedeutet aber auch, dass Reparaturen unheimlich erschwert, bisweilen unmöglich, gemacht werden. Dagegen formiert sich seit längerer Wiederstand und nun schaltet sich diesbezüglich auch der mächtigste Mann der Welt ein.

Joe Biden wünscht sich stärkeren Wettbewerb

Wir müssen nicht um den heißen brei herumreden, das Geschäft mit den reparaturen ist ein durchaus lohnendes Geschäft für Apple. Dabei verstehe ich grundsätzlich den Anlass, den Apple da verfolgt: Aus Gründne der Sicherheit möchte der Konzern verhindern, dass minderwertige Komponenten im Nachgang eingebaut werden. Aber ähnlich wie in der Debatte rund um den iOS App Store ist es ein schmaler Grat dahingehend, diesen Standpunkt als Schutzschild gegen mehr Wettbewerb zu verwenden.

Aus diesem Grund wird Joe Biden auf die U.S: Federal Trade Commission, kurz FTC, dahingehend einwirken, dass Hersteller zukünftig Geräte entwerfen und auf den Markt bringen, die Verbraucher dahingehend einschränken, dass sie diese nicht selbst oder nur noch beim Hersteller selbst reparieren lassen können – so berichtet das heute Bloomberg. Biden dürfte das als präsidialen Erlass auf den Weg bringen. Wann es sowiet ist und wie die genaue Ausgestaltung sein wird, dürfte in den naächsten Tagen publik werden.

Apple ist wenig begeistert davon

Erwartungsgemäß ist Apple natürlich nicht davon begeistert und dementsprechend dürften die Telefondrähte zwischen Tim Cook, Lobbyisten und dem US-Senat glühen. Im Falle der Gerätereparatur hat Apple inzwischen vermeintlich eingelenkt und das unabhängige Reparaturprogramm für iPhone und Mac ins Leben gerufen, die Hürden sind aber durchaus hoch.

Aber man muss fair bleiben: Proprietäre Schrauben und Verschlüsse sind kein Mittel, auf das Apple exklusiv zugreift. Die Initiative von Biden zielt auch auf die Hersteller von Landmaschinen, ein nach wie vor großer Wirtschaftszweig in den USA – Stichwort Kornkammer des Westens. Hier sticht der Traktorenhersteller John Deere unangenehm hervor und der präsidiale Erlass dürfte auch bei amerikanischen Landwirten für Erleichterung sorgen.

Wie sehtr Ihd das? Muss es ein Recht auf Reparatur geben? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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