Apple findet immer weniger Personal im Silicon Valley

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Jedes Unternehmen ist nur so gut, wie die Mitarbeiter, die man rekrutiert und beschäftigt. Das ist eine alte Weisheit und wenig überraschend. Und kaum ein Unternehmen übt so viel Faszination auf zukünftige Mitarbeiter aus, wie Apple. Doch neues Personal zu finden, gestaltet sich auch für den iPhone-Konzern schwieriger als gedacht. Dies berichtet Mark Gurman.

Apple treibt Dezentralisierung voran

Jahrelang galt auch für Apple die Maxima, dass alle wichtigen und klugen Köpfe im Silicon Valley am Firmensitz arbeiten müssen. Dies gestaltet sich aus mehreren Gründen immer schwieriger. Das Silicon Valley gilt als Schmelztiegel für nahezu alle Internetfirmen, was zunächst einem immensen Konkurrenzkampf um die besten Talente auslöst – schließlich muss sich Apple hier mit Facebook, Google, Cisoc, Oracle, Nvidia, Qualcomm und Co. stellen. Das treibt natürlich auch die Gehälter immens nach oben. Diese steigenden Gehälter ziehen wiederum horrene Lebenshaltungkosten nach, weshalb Apple nun nach einer Dezentralsierung strebe – dies berichtet Gurman in seinem neuesten Power On-Newsletter. Aber da ist noch etwas anderes: Durch die bishere Fokussierung auf das Silicon Valley gelingt es Apple nicht wie gewünscht, die angestrebte Diversität unter seinen Angestellten zu erreichen.

Apple nicht das erste und einzige Unternehmen

Vor allem die immer weiter steigenden Preise haben eine Negativspirale in Gang gesetzt, derer sich die Firmen versuchen, zu entziehen. Mit Hewlett Packard Enterprise gab beispielsweise erst vor wenigen Monaten eines der Gründungsmitglieder des Silicon Valley bekannt, sich zurückzuziehen. Das liegt auch an einer Abwanderungswelle, wenngleich die Konzentration an Talenten hir nach wie vor extrem groß ist. Laut Gurman beklagen viele Ingenieure , dass sie die Lebenshaltungskosten nicht mit anderen Aktivitäten wie College-Unterricht für ihre Kinder und langfristigen Ersparnissen in Einklang bringen könnten.

Alleine Wohnraum ist zu einem fast unbezahlbaren Gut verkommen, sodass das selbst Spitzenkärfte mit einem Jahreseinkommen jenseits der 250.000 US-Dollar sich schlicht keine Unterkunft leisten können. Viele ziehen deshalb in immer weiter entfernte Orte und lassen sich dann mit von Unternehmen organisierten Shuttle-Bussen zum Arbeitsplatz hin- und zurückbringen.

Führungskräfte unterstützen die Pläne von Apple

Aus diesen Gründen habe sich bei Apple die Entwicklung zu einer dezentralsierten Aufstellung beschleunigt, unterstützt dürch führende Köpfe im Unternehmen. Führungskräfte wie Johny Srouji, Apples Silicon-Chef, und Eddy Cue, Apples Servicechef, sind starle Befürwörter. Apples Einzelhandels- und HR-Chef Deirdre O’Brien unterstützt diese Bemühungen ebenfalls. Auch beim Tim Cook dürften die Pläne auf offene Ohren stoßen.

Denn mit dem Ausbau an anderen Standorten wie en Regionen Los Angeles und San Diego sowie in den Bundesstaaten Oregon, Washington, Colorado, Idaho, Massachusetts sowie Texas müsse Apple nicht mehr so stark mit Amazon, Google, Facebook, Netflix und Co. konkurrieren. Der niedrigere Wettbewerb bedeutet nämlich aber auch, dass der iPhone-Konzern niedrigere Gehälter zahlen muss, bei gleichbleibenden oder besseren Ergbenissen.

Auch in Deutschland existiert ein wichtiger Forschungsstandort

Nun kann man streiten, ob die anderen Standorte wirklich günstiger sind, als das Silicon Valley. Fest steht, Tim Cook habe sehr schnell nach seinem Antritt erkannt, dass man mehr Teams rund um den Globus benötigte. Aus diesem Grund exitiert in München schon seit geraumer Zeit ein Forschungstandort, was allerdings nicht einer gewissen Ironie entbehrt. Denn gerade im Bezug auf das Wohnen zählt München zur teuersten Stadt Deutschlands und weißt eine entsprechende Parallele auf. Das liegt daran, dass in München beispielsweise auch BMW angesiedelt ist un so die gleiche Spirale wie am Hauptsitz in Gang setzt. Auch hier weichen die Menschen immer weiter in das Umland aus, selbst nach Augsburg zieht man, um dann mit dem ICE zur Arbeit nach München und wieder zurück zu pendeln.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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