Laut Nikkei: Das iPad Pro 2022 wird ein 3nm-Chip bekommen, das iPhone 14 muss mit 4nm vorlieb nehmen

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Apple nimmt für seine Forschung in der Chip-Entwicklung viel Geld in die hand und konnte sich so eine Vormachtsstellung sichern – kein anderer Chipfabrikant kann in solcher Beständigkeit die Strukturbreite seiner Chips so regelmäßig verkleinern und gleichzeitig Effizienz und Leistung steigern. Im kommenden Jahr soll es einen neuen Durchbruch geben.

3nm-Chips im iPad Pro

Apple entwickelt nur das Design der Chips, die Fertigung wird an den tawainesischen Partnern TSMC ausgelagert. Und laut Nikkei testet man derzeit die Fertigung von Chips im 3nm-Verfahren, die laut verschiedenen Quellen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 auf Massenproduktion umgestellt werden kann. Laut TSMC kann die 3-nm-Technologie die Rechenleistung im Vergleich zu 5nm um 10% bis 15% steigern und gleichzeitig den Stromverbrauch um 25% bis 30% reduzieren.

Aller Voraussicht nach wird das iPad Pro 2022 im kommenden Jahr das erste Gerät von Apple sein, welches darauf zurückgreifen kann. Das bedeutet aber auch, dass wir einen Nachfolger des aktuellen iPad Pro 2021 nicht, wie üblich, im Frühjahr erwarten können sondern dieser erst im Herbst 2022 erscheinen wird.

4nm im iPhone 14

2022 dürfte aber auch eine kleine Zäsur darstellen: Denn im iPhone 14 dürfte aufgrund von Ertragsraten/Planungsdurchlaufzeiten ein größeres 4-nm-SoC zum EInsatz kommen. Selbst im Vergleich zum optimierten 5nm-Verfahren, welches dieses Jahr im iPhone zum Einsatz kommen wird, stellt dies eine deutliche Verbesserung dar. Aber die verkauften Stückzahlen vom iPhone unterscheiden sich immer noch fundamental von denen des iPad, entsprechend möchte Apple hier auf Sicherheit geben. Auf der anderen Seite wären dann die Chips im jeweils aktuellen iPhone und iPad eben nicht mehr identisch

Wieso verbreitert man die Strukturbreite?

Die Größe des Herstellungsprozesses misst ungefähr den Abstand zwischen Transistoren auf einem Chip. Wenn die Prozessgröße abnimmt, werden die Lücken zwischen den Transistoren verringert. Dies führt im Allgemeinen zu einem energieeffizienteren und leistungsstärkeren Design. Zudem setzt Apple auf ein Verfahren namens „Shrink“: Dabei wird das gleiche Chiplayout auf eine neue Prozessorgröße transplantiert, um die Leistung sowie die Effizient um rund 20% zu steigern – dass ist dann das optimierte Verfahren.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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