Leaker leakt die Überwachung der Mitarbeiter mit Bodycams

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Kaum ein Konzern macht um seine Produkte auf der einen Seite so einen Hype und so ein Geheimnis um seine Produkte wie Apple. Man könnte auch sagen, die Geheimhaltung ist ein wesentlicher Bestandteil der neuen Produkte. Umso blöder, wenn sich die Leaks so häufen und dann auch noch so präzise sind. Dagegen ergreift man bei Apple nun Maßnahmen. Blöd nur, dass diese so gar nicht zur nach außen propagierten Haltung im Bezug auf die Privatsphäre passen.

Apple schreibt Bodycams vor

Einer der bekanntesten Leaker ist Jon Prosser mit seiner Webseite und gleichnamigen Webseite Front Page Tech. Regelmäßig werden im CAD-Zeichnungen zugespielt, mit dessen Hilfe Renderings der kommenden Produkte erstellt werden können. Diese sind verblüffend genau und deshalb ein maximales Ärgernis für den iPhone-Konzern. Aus diesem Grund müssen seit ein paar Wochen manche Mitarbeiter in ausgewählten Abteilungen sogenannte Bodycams tragen. Angeblich handelt es sich hierbei um eine Kamera ähnlich der Axon Body 2, die normalerweise bei der US-amerikanischen Polizei zum Einsatz kommt. 

Die bewirbt der Hersteller mit diesen Worten: „Mit Axon Signal-Technologie, einem 2-minütigen Pre-Event-Puffer und einer intuitiven Benutzeroberfläche kümmert sich unsere Axon Body 2 um die Aufnahme, während sich die Beamten auf ihren Einsatz konzentrieren können. Mit HD-Aufnahme, erweitertem Audio und einfachem Hochladen auf Evidence.com ist es die ideale Videolösung für Einsatzkräfte weltweit.“ 

Weiterer Baustein zur neuen Strategie

Jon Prosser von Front Page Tech bezieht sich dabei auf interne Quellen und berichtet, dass Apple diese Vorschrift bereits vor einigen Wochen an seine Teams mithilfe eines schriftlichen Memos weitergegeben habe. Gleichzeitig wird betont, dass diese neue Vorschrift nicht für alle Mitarbeiter gilt. Laut Prosser steht das Vorhaben im Einklang mit dem Versuch, gegen Leaker juristisch vorzugehen – dies wurde erst vergangene Woche bekannt.

Offene Fragen

Selbstverständlich nimmt Apple dazu keine Stellung und kommentiert dies auch nicht. Und genau daraus ergeben sich einige hochinteressante Fragen. Können Mitarbeiter die Kameras abschalten, wenn Sie auf WC gehen oder sich umziehen? Wie lässt sich dieser Generalverdacht, der auf den Mitarbeitern lastet, im Bezug zur öffentlichen Haltung zum Thema Datenschutz in Einklang bringen? Und verhindert das Tragen einer solcher Bodycam tatsächlich einen Leak? Mich würde interessieren, wie in diesem Sachverhalt argumentiert und abgewogen wurde. Last but not least entbehrt es nicht einer gehörigen Portion Ironie, dass ausgerechnet ein Leak diese Vorgehensweise zum Unterbinden von Leaks ans Licht brachte.

Wie seht Ihr das? Eine gerechtfertigte Maßnahme? oder schießt der Konzern hier über das Ziel hinaus? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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