Google Cloud: Apple ist größter Kunde

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Heute geht es nicht mehr um Hardware und Software (wobei Software durchaus eine tragende Rolle spielt), sondern um Services und Daten. Bei beiden letztgenannten Dingen mischt Apple kräftig mit, stößt aber bei den Daten offenkundig an seine Grenzen. Wenn wir von Daten sprechen, meine ich vorrangig die iCloud-Benutzerdaten. Hier wächst die gesamte Datenmenge deutlich schneller, als Apple Schritt halten kann.

Apple ist mittlerweile größter Kunde von Google Cloud

Das Wachstum der Datenmenge innerhalb der iCloud lässt sich leicht erklären: Alle neuen Betriebssysteme von Apple sowie alle wichtigen Default-Einstellungen und eigene Apps sind so angelegt, dass die Nutzerdaten automatisch in die persönliche iCloud hochgeladen werden. Laut Apple sollen sich so die Daten über alle Geräte hinweg synchronisieren, ohne dass der Benutzer daran denken muss. Das funktioniert im Alltag wirklich gut (kleinere Ausfälle gibt es immer mal) und erleichtert den Workflow ungemein. Doch die Datenmenge steigt exponentiell an – aus diesem Grund behauptet der Bericht von „The Information“, dass Apple mittlerweile rund acht Millionen Terabyte an iCloud-Daten bei Google Cloud geparkt hat.

Finanziell bedeutet dies, dass Apple 2021 rund 50% mehr Geld als noch 2020 für die Inanspruchnahme des Google Cloud-Services ausgeben muss. In Zahlen gesprochen, reden wir hier von rund 300 Millionen US-Dollar – do die Hochrechnung zu Mitte Mai. Mit diesen beiden Kennzahlen soll Apple laut dem Bericht der mit Abstand größte Cloud-Kunde von Google, noch vor Spotify, sein.

Apple kombiniert verschiedene Rechenzentren miteinander

Da die iCloud integraler Bestandteil aller Betriebssysteme ist, muss Apple hier gesonderten Fokus auf die volle Funktionsfähigkeit liegen. Aus diesem Grund kombiniert das Unternehmen die eigenen Rechenzentren mit angemieteten Server-Kapazitäten von Google Cloud. Gänzlich unumstritten ist die Praxis jedoch nicht, auch wenn Apple betont, den Schlüssel zum Entschlüsseln der iCloud-Daten den Dienstleistern nicht zur Verfügung zu stellen. Es ist aber offensichtlich so, dass der iPhone-Konzern mit der Planung und dem Bau eigener Rechenzentren deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen hinterher hängt oder seine Ressourcen diesbezüglich schlicht überschätzt hat.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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