Offiziell: EU leitet Verfahren gegen Google ein

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MIt GAFA werden gemeinhin auch Google, Amazon, Facebook und Apple abgekürzt. Was diese Konzerne noch gemeinsam haben? Sie sind alle im Visier der EU-Wettbewerbsbehörden. Die EU-Kommission hat nun ein offizielles Verfahren gegen den Suchmaschinenkonzern aus Mountain View eröffnet.

EU eröffnet Verfahren

Nachdem die EU zunächst eine Untersuchung gegen Google ankündigte, eröffnete man heute ein offizielles Verfahren, wie man in einer Pressemitteilung ankündigte. Grund ist das eigene Werbeanzeigengeschäft, welches immer noch der größte Einkommenszweig für den Mutterkonzern Alphabet ist. Hier habe Google sich selbst einen unzulässigen Vorteil verschafft, indem man seine eigenen Dienste im Wettbewerb mit Unternehmen im gleichen Markt von einer besseren Ausgangsposition hat agieren lassen:

„Online-Werbedienste sind ausschlaggebend dafür, dass Google und Verleger mit ihren Online-Diensten Geld verdienen. Google sammelt Daten für gezielte Werbung, verkauft Werbeflächen und agiert auch als Online-Werbevermittler. Damit ist das Unternehmen auf fast allen Ebenen der Wertschöpfungskette für Online-Werbeanzeigen vertreten. Wir vermuten, dass Google es konkurrierenden Online-Werbediensten erschwert haben könnte, am Wettbewerb im Bereich der Werbetechnologie teilzunehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen sind für alle in der Branche tätigen Unternehmen wichtig: sowohl für Werbetreibende, die Verbraucher auf den Websites der Verlage erreichen wollen, als auch für Verlage, die ihre Werbeflächen an Werbetreibende verkaufen wollen, um Einnahmen zur Finanzierung von Inhalten zu erzielen. Außerdem werden wir prüfen, ob die von Google angewandten Nutzerverfolgungsverfahren mit dem fairen Wettbewerb im Einklang stehen.“

Margrethe Vestager

Google soll dazu die personalisierten Daten genutzt haben, die man mit der Suchmaschine Google, seinen Diensten wie Google Mail, Google Hangout sowie seinem mobilen Betriebssystem Android gesammelt hat. Vergleichbare Vorwürfe gibt es, nebenbei bemerkt, auch gegen Amazon. Analog zur Sachlage mit Apple sind die Wettbewerbshüter der Meinung, dass ein Unternehmen schwerlich Anbieter und Händler auf seinem Marktplatz sein kann.

Nicht das erste Verfahren

Dabei sitzt Google nicht das erste Mal auf der virtuellen Anklagebank. Bereits in der Vergangenheit verdonnerte die Behörde um Margrethe Vestager Google zu Strafen in Gesamthöhe von rund 8,3 Mrd Euro. Erwartungsgemäß legte Google natürlich gegen alle Bescheide Berufung ein. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass sich die Stimmung und Politik zu Ungunsten der Big-Tech-Konzerne gedreht hat.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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