So vermeidest Du Überhitzung am Mac und Co

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Ich gehöre zu den menschen, die mit Hitze relativ gut klarkommen. Selbst die Temperaturen von knapp 33°C machen mir wenig aus, für meine Frau und viele andere ist das aber nahezu unerträglich. Auch der Mac sowie ein iPhone/iPad kommen bei solchen Temperaturen schnell mal an die Belastungsgrenze. Hier zeige ich Dir ein paar Tricks, wie Du das Hitzeproblem in den griff bekommst bzw. vorbeugst.

Was kannst Du für Dich tun?

Auch wenn mir die Hitze nicht so viel ausmacht, für den menschlichen Körper sind solche Temperaturen nicht Ohne. Haltet die Fenster tagsüber möglichst geschlossen, damit keine heiße Luft in die Wohnung kommt. Mit hellen Vorhängen könnt Ihr zudem auch das einfallende Sonnenlicht etwas reflektieren. Außerdem solltet Ihr viel und regelmäßig trinken, am besten lauwarme Getränke. Früchtetee oder naturtrübe Säfte mit viel Wasser gemischt sind hier meine Empfehlungen. Außerdem hilft es, regelmäßig kaltes Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen.

Noch ein kleiner Tipp, der auch mir schwerfällt: Espresso und Kaffee auf ein Minimum reduzieren. Koffein regt den Kreislauf an und fördert so das Schwitzen. Außerdem sorgt Koffein für einne gesteigerten Harnfluss.

Arbeit einteilen und das mediterrane Lebensgefühl genießen

Wer im Home Office arbeitet, sollte einen Blick auf die Spanier, Italiener oder Griechen werfen. Die teilen sich die Arbeit nämlich ein und halten mittags eine kleine Siesta. Auf jeden Fall solltet Ihr zwischen 16:30 und 18:00 es etwas ruhiger angehen lassen: Die Temperaturen hinken dem Sonnenhöchststand hinterher und „Mittagshitze“ gibt es nämlich nicht.

Warum wird ein Mac heiß?

Elektronik ist durchaus empfindlich, vor allemw as höhere Temperaturen angeht. Denn sie

erzeugt selbst Abwärme, die abtransportiert wird. Apple hat sich dazu für Mac und iPhone/iPaqd verschiedenste Kniffe einfallen lassen. Der Werkstoff Aluminium fungiert bei allen Geräten als passiver Wärmeleitkörper und dazu gibt es spezielle Lüfterdesigns. Das MacBook Air mit M1 muss jedoch ohne Lüfter auskommen. Hier reduziert der Konzern war automatisch die Leistungsaufnahme des Prozessors, wenn es im Inneren zu heiß wird, doch kann es im Sommer schneller an seine Grenzen geraten als Modelle mit Lüfter.

Neben der CPU produzieren auch die GPU sowie die SSD Abwärme, dazu kommen noch weitere Faktoren. So sorgt auch ein extern angeshlossener Monitor für eine zusätzliche belastung der Grafikkarte und somit für mehr Abwärme. Von anspruchsvollen Aufgaben wie aufwendige Videorenderings usw. will ich gar nicht erst sprechen.

Dabei gilt es noch eines zu bedenken: MacBooks haben in der Regel wesentlich schneller mit hochdrehenden Lüftern zu kämpfen, als ein iMac. Das liegt an mehreren Gründen. Ein MacBook steht auf dem Botton Case, eine große Fläche, die auf dem Schreibtisch steht und somit nicht passiv gekühlt werden können. Außerdem ist in einem MacBook schlicht weniger OPlatz vorhanden, was beispielsweise auch eine Heatpipe schwieriger in der Umsetzung macht. In einem iMac hat Apple deutlich mehr Platz zur Verfügung und Apple setzt hier auf ein extrem cleveres prinzip zur Kühlung – dem sogenannten Kamineffekt.

Der Konzern setzt, bedingt durch die Bauweise, auf eine vertikale Kühlung: Heiße Luft steigt physisch gesehen nach oben, kältere Luft ist etwas schwerer. Aus diesem Grund saugt der iMac unten die Lüft ein um sie ins Gerät zu leiten. Dort nimmt sie die Abwärme auf und steigt nach oben.

Bei einem iPhone oder iPad fehlt dieser Lüfter und Apple kann hier nur Prozesse oder gleich das ganze Gerät abschalten. Ladevorgänge stoppen und den Mobilfunk-Chip in den Stromsparmodus versetzen. Hilft das nicht, erscheint ein Hinweis, dass sich das Gerät erst abkühlen muss, bis es wieder einsatzfähig ist – das kann übrigens schon nach wenigen Minuten auf sonnigen Südterrassen passieren, schuld ist dann aber weniger die Rechenleistung, sondern das Sonnenlicht. Man schaltet das Gerät dann ab und wartet am besten im Schatten, bis es sich erholt hat. Dazu noch ein genereller Hinweis: Apple konstruiert seine Geräte so, dass sie in einer Umgebungstemperatur von 35° C problemlos funktionieren.nzen sehr gr

Mit diesen Tipps kannst Du dagegen ansteuern

Nachdem wir nun geklärt haben, welche Gründe es für überhitzte Hardware gibt, können wir uns nun der Vorsorge widmen. Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsicht:

  • Lüfterschlitze nicht verdecken: Alle MacBook-Modelle verfügen über einen Aluminiumkorpus zur passiven Kühlung. Deshalb sollte man dieses nicht auf weichen Kissen oder Decken platzieren, wenn man es sich auf der Couch gemütlich macht – die Abwärme kann nicht abtransportiert werden. besser sind spezielle Notebookkissen wie dieses hier von Belkin. Zudem werden keinbe Lüfterschlitze verdeckt und die Lüfter vom MacBook können besser frische Luft ansaugen
  • MacBook-Stand benutzen: Wie bereits beschrieben, ein jund MacBook steht auf dem Schreibtisch und kann so über das Bottom Case schlecht die Abwärme abgeben. Aus diesme Grund empfiehlt sich ein MacBook-Ständer. Dieser gibt das Gerät leicht an, die Luft kann besser zirkulieren. Zusätzlich ist das Ganze auch noch ergonomischer
  • Keine Gaming-Sessions: Gut, Gaming auf dem Mac war nie ein großes Thema. Dennoch gibt es mit Videoschnitt in Final Cut Pro X oder Musikproduktionen sehr rechenintensive Aufgaben, die zudem ordentlich die GPU beansprachen. Solche Aufgaben solltet Ihr besser in die Morgen- oder Abendstunden verschieben, wenn es kühler ist.
  • Nicht in direkter Sonneneinstarhlung nutzen/ Ortung abschalten: Genauso wenig wie man selbst sollte man auch MacBook sowie iPhone/iPad nicht in direkter Sonneinstrahlung aussetzen. Die hitzen das Gerät extrem schnell auf. Für das iPhone gilt zudem: Die Ortung via GPS möglichst ausschalten oder auf ein Minimum zurückfahren, das ist ein sehr beanspruchender Prozess
  • Regelmäßige Reinigung: So ausgeklügelt die Lüftung im Mac auch ist, so anfällig ist diese. In der Regel gibt es einen Eingang, durch den die kühle Luft eingezogen wird, und einen Ausgang, durch den sie wieder herausgeblasen wird. Und genau hier liegt das Problem. An eine Staubfiltermembran hatd er Konzern nicht gedacht, so gelangen auch größere Staubpartikel ins Innere des Gehäuses. Teilweise sammeln sich, je nachdem wie intensiv der Mac beansprucht wird, richtige Wollmäuse im Lüfter. Die sorgen dafür, dass im Laufe der Zeit die Kühlleistung absinkt. regelmäßiges Reinigen hilft hier. Wenn man sich nicht anders zu helfen weis, kann man mit einem Staubsauger nauf niedrisgter Stufe vorsichtig die Lüftungsschlitze aussagen, der Mac muss aber zwingend ausgeschaltet sein. Andernfalls kann die Rotation des Lüfters für eine Spannungsspitze sorgen und so dem Logic Board einen mitgeben.

Lüftersteuerung mit externer Software anpassen

Apple ist bei den thermischen Belastungsgrenzen traditionell sehr großzügig und reizt die Vorgaben auf das Maximum aus. Im Umkehrschluss lässt Apple die Lüfter vergleichseise spät anspringen. Hier kann eine proaktive Steuerung die Erhitzung des Mac zumindest etwas hinauszögern. Unter einem Intel-Mac habe ich zuletzt Macs Fan Control genutzt und war sehr zufrieden. Man kann entweder einen festen Wert eintragen oder einen sensorbasioerten Wert wie die AirPodt-Card (die ebenfalls gerne mal sehr schnell sehr heiß wird).

Man muss allerdings Eines beachten: Man greift ein Stück weit in die Systemeinstellungen ein und der Lüfter wird zu hören sein. Wer also absolute Stille beim Arbeiten braucht, wird nicht glücklich damit werden. Der wird dann teilweise sehr laut.

Welche Tipps hat Ihr gegen heiße Tage im Büro oder Home Office? Manchmal mache ich mir auch einen großen Eimewr mit kaltem Wasser, wo ich meine Füße reinhalte. Das ists ehr erfrischend. Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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