Facebook sieht sich einer Untersuchung der EU ausgesetzt

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Derzeit sieht sich das Firmen-Konglomerat GAFA (Google, Amazon, Facebook und Apple) erheblichem Gegenwind ausgesetzt. Nun hat es aus dem Quartett auch Facebook erwischt. Die Wettbewerbsbehörden nehmen dabei eine Funktion explizit ins Visier.

Marketplace soll wettbewerbswidrig sein

Siet geraumer Zeit bietet Facebook seine eigene Version von eBay Kleinanzeigen an, diese nennt sich Facebook Marketplace. Dort können User von Facebook von anderen Nutzern des sozialen Netzwerks angebotene Waren kaufen. Dagegen hat die EU-Wettbewerbskommission wegen des Verdachts auf Wettbewerbsverstöße eine entsprechende Untersuchung gegen Facebook begonnen. Dies teilte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in Brüssel mit. Man will sich anschauen, ob Facebook seine marktbehrrschende Stellung ausnutzt.

Msisbraucht Facebook die Userdaten zur Optimierung?

Konkret geht es den Wettbewernshütern um zwei Aspekte. Schalten Wettbewerber Werbung auf facebook, könnte das soziale Netzwerk sich daraus die wirtschaftlich relevanten Daten ziehen, um so ein eigenes Angebot zu optimieren. Laut Facebook ist das Verfahren absolut unbegründet. So äußert sich das Unternehmen wie folgt dazu:

„Wir werden weiter voll mit der Untersuchung kooperieren, um zu zeigen, dass sie grundlos ist. Wir entwickeln immer neue und bessere Dienste, um die sich entwickelnde Nachfrage der Menschen zu decken, die Facebook nutzen. Marketplace und Dating bieten den Menschen mehr Auswahl, und beide Produkte funktionieren in einem sehr kompetitiven Umfeld mit vielen großen Anbietern.“

Ein Sprecher des US-Konzerns

Unrechtmäßige Kopplung

Bei der Prüfung soll es auch darum gehen, ob die Einbettung von Facebook Marketplace in das soziale Netzwerk eine „Kopplung“ darstelle, mit der Facebook konkurrierende Online-Kleinanzeigendienste behindern oder ausschließen könnte. Dies könnte ein Verstoß gegen Vorschriften zur Abwehr wettbewerbswidriger Vereinbarungen zwischen Unternehmen sein, wie es weiter hieß. Das Verfahren werde ergebnisoffen geführt.

Interessantes Detail am Rande: Auch Großßbritannien strengt aus genau den gleichen Gründen einen Untersuchung ein. Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) werde dabei mit den europäischen Behörden zusammenarbeiten.

Interessante Zahlen

Obwohl Facebook da sgrößte soziale Netzwerk der Welt ist, werden zumindest in Deutschland nach wie vor ein Groß dieser privaten Verkäufe über eBay Kleinanzeigen abgewickelt. In Deutschland verkaufen nach einer im Januar präsentierten Untersuchung des Digitalverbandes Bitkom 72 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal im Jahr gebrauchte oder neuwertige Gegenstände online, gut jeder Vierte (27 Prozent) sogar mindestens einmal pro Monat. Rund 62 % aller Kunden nutzen dabei eBay Kleinanzeigen zum Onlineverkauf.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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