Procreate mit wichtigem Update – RAM limitiert jedoch die Leistung

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Vor rund fünf Jahren stand Apple am Scheideweg, wohin es mit dem iPad gehen sollte. Die Verkäufe stagnierten weil Apple etwas uninspiriert auftratt. Apple hat bekanntlich auf Risiko gespielt und das erste iPad Pro vorgestellt – mittlerweile haben wir die fünfte Generation der Pro-Variante und seitdem läuft es wieder für die Tablet-Sparte. Das sorgt auch softwareseitig für einen Schub und Proreate ist einer der Gewinner davon.

Procreate mit Update auf Version 5.1.8

Apple hat mit dem iPad Pro insgesamt vier wichtige Features vorgestellt, wobei das Mini-LED-Display nur auf dem 12,9″ Modell verfügbar ist. Neben der Funktion „Center Stage“ für die Frontkamera sind das die 8 GB RAM (16 GB RAM bei den Modellen mit 1 TB und 2 TB Speicher) sowie der M1. Dieser katapultiert das iPad von der Leistung in völlig neue Sphären, rund 50% mehr Leistung laut Benchmarks.

– Procreate für iPadOS

Dazu passend hat Procreate nun ein Update veröffentlicht. Mit dem Release auf Version 5.1.8 unterstützt Procreate nun auch den M1 und soll laut Entwickler einen immensen Impact haben: Bis zu 4x schneller soll die App auf dem iPad mit M1 arbeiten. Ergänzend dazu werde man im Laufe des Jahres noch eine neue Funktion wie eine neuartige AR-Vorschau anbieten – Grund dürfte die derzeitige Limitierung des RAM sein.

Apple limitiert den RAM

Im Zuge des Update von Procreate meldete sich ein Entwickler im Forum von Procreate und teilte eine interessante Endetckung, die aufhorchen lässt: Er habe mehrere Tests mit dem iPad Pro mit 16 GB RAM durchgeführt und ein großes Problem mit den neuen Tablets festgestellt. Sobald eine Anwendung mehr als fünf GB des Arbeitsspeichers beanspruche, stürzt diese ab.

Auf dem iPad Pro 2020 oder dem Vorgänger war dies nicht wirklich relevant, da hier maximal 6 GB RAM zur Verfügung stehen – Apps können aufgrund der Limitierung von iPadOS auf maximal 4,5 GB RAM zugreifen. Die Limitierungen werden von Apple aber nicht auf iPadOS sondern ausschließlich für Apps ausgerollt. iPadOS kann sehr wohl die 16 GB RAM adressieren und nutzen.

Warten auf iPadOS 15?

Limitierungen dieser Art sind nichts Neues, der Konzern agierte in der Vergangenheit schön häufiger so. Beim iPhone X ließ sich das Phänomen ebenfalls beobachten – erst das Update auf iOS 12.1 erhöhte die Menge, die Entwickler nutzen können. Nun hoffen manche Anwender auf iPadOS 15: Vielleicht räumt Apple mit der kommenden Version mehr Spielraum ein – und lässt so die potente Hardware des Tablets zur Geltung kommen. Im Gegensatz zu macOS gibt es aber dennoch eine Limitierung, weshalb das iPad für mich derzeit auch nicht auf eine Stufe mit dem mac kommen wird

macOS ist in der Lage, virtuellen RAM zu adressieren – wir kennen das als SwappedMemory. Benötigen Apps mehr RAM als physisch zur Verfügung steht, wird die SSD zuhilfe geholt. Unter dem iPad bzw. iPadOS ist das jedoch nicht möglich. Der RAM im iPad ist also final limitiert und kann nicht temporär erweitert werden.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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